Mark Köster startete am Wochenende beim IRONMAN 70.3 Rennen in Oceanside, Kalifornien
Dass man als Wittener seine Lieblingssportart Triathlon fast überall auf der Welt ausüben kann, bewies nun Mark Köster vom PV-Triathlon Witten in seiner zweiten Heimat Californien. Für den IRONMAN 70.3 Oceanside, einem 'halben' Ironman, gingen die 1800 Teilnehmer bereits früh morgens im Hafen von Oceanside in das nur 15° warme Wasser, um den Schwimmteil über 1,9 km im Pazifischen Ozean zu absolvieren. Nach diesem eher kühlen Bad folgten 90 km auf dem Rad durch das hügelige Gelände der Marine Base "Camp Pendleton". Die abschließenden 21,1 Laufkilometer liefen die Teilnehmer bei mittlerweile sommerlichen 25°C teilweise über den kalifornischen Sandstrand. "Meine Schwimmzeit von 35:58 min. für 1,9 km war für mich gut, auf dem Rad konnte ich trotz Wind meine Stärke ausspielen - 2:42 Std. für 90 km. Leider mußte ich 13 Plätze beim Laufen wieder abgeben, weil es meinem Knie nicht so gut ging. Ingesamt bin ich mit einer Endzeit von 5:23 Stunden 93. von 240 Teilnehmern in meiner Altersklasse M30 und 596. gesamt geworden", meint ein mehr als zufriedener Mark Köster. Der 30-Jährige PVler hat sich für 2010 noch einiges vorgenommen: neben einigen "kürzeren Sachen" startet Mark bereits am 1. Mai beim IRONMAN in Utah über die Langdistanz.

Neben Dominik Wawrik kann der PV-Triathlon Witten nun mit Marcus Ziemann auf den zweiten "Sportler des Jahres" in seinen Reihen verweisen. Für seine Leistungen beim Ironman Austria und vor allem durch die Teilnahme an den Ironman World Championship Hawaii durfte der PVler seine Auszeichnung bei der Ehrung in Herne durch den Oberbürgermeister Horst Schiereck unter anderem neben der 2fachen Boxweltmeisterin Nadia Raoui entgegennehmen.
Am vergangenen Dienstag wurden in Grevelsberg die EN-Sportler des Jahres geehrt. Unter den strahlenden Siegern war auch Nachwuchsathlet Dominik Wawrik vom PV Triathlon. Er behauptete sich in der Kategorie U 18 gegenüber der Konkurrenz . Dominik Wawrik blickt stolz auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2009 zurück: Er wurde Deutscher Meister in der Altersklasse Jugend A und sicherte sich einen Platz im C-Kader der DTU.
Hoffnungsträger für die erste Bundesliga ein intensiver Trainingsblock im Schwimmen, Radfahren und Laufen auf dem Programm. „Bei mir sind 40 km im Becken, 700 km auf dem Rad und deutlich über 100 km im Laufen zusammen kommen. Zur Erholung standen weitere 4 Stunden Athletik und Dehnung auf dem Plan“, resümiert ein zufriedener Dominik Wawrik. Der Deutsche Meister der Jugend A schwärmt dabei vom tollen Klima. „Nicht nur das Wetter war deutlich besser als hier (Wir konnten sogar teilweise in Kurz fahren) Vor allem hat mir die super Trainingsgruppe gefallen“, beschreibt der Schüler die Trainingsatmosphäre als äußerst leistungsfördernd. Nicht ganz so gut gelaufen ist es für Carolin Nordkamp. „Nach vier Tagen wurde eine Achillessehnenentzündung diagnostiziert. Der Arzt hat mir das Laufen ganz verboten und auch beim Radfahren hatte ich an den Bergen Probleme“, zeigt sich die gelernte Friseurin ein wenig enttäuscht. Sie hat die Zeit aber genutzt um an ihrer schwächsten Disziplin zu feilen. „Immerhin sind fast 80 km im Wasser zustande gekommen. Und auch 500 km mit dem Rad und knapp 60 m in Laufschuhen sind nicht ohne“, blickt Nordkamp dann doch versöhnlich zurück.