Athleten des PV-Triathlon Witten wollen Ausdauer im Trainingslager auf Mallorca tanken

Eine liebe Tradition setzte der PV-Triathlon auch in diesem Jahr fort: gemeinsam sammelten die PV-Athleten kleine Schokoladen-Ostereier auf einer Runde um den Hohenstein. Mit dabei die Anfängergruppe, die im Januar gestartet war und jetzt rund eine halbe Stunde unterwegs war:

Annika Vössing schaffte in Kalkar sogar mit dem Titel in der U23 das Triple - dreimal hintereinander wurde die PVlerin Deutsche Meisterin im Duathlon. Zu bewältigen waren 10 km Laufen, 40 km auf dem Rad und abschließend nochmal ein Lauf über 5 km.e Die Uhr hielt für Annnika Vössing 35:52 Minuten als erste Splitzeit nach 10 km Laufen fest,31 Sekunden später saß sie auf dem Rad und brauchte für die 40 km lange Raddistanz 1:03:45 Stunden. Nach einem schnellen Wechsel lief die Bundesliga-Starterin des PV 19:38 Minuten auf der 5 Kilometer-Distanz und finishte in gesamt 2:00:35 Stunden als zweite Frau und Siegerin der U23. Im Ziel musste sie nur Franiska Scheffler vom Hildener AT (1:57:20 Std.) den Vortritt lassen. Dritte wurde Sara Baumann vom TriTeam Hagen in einer Zeit von 2:02:49 Std. Gleiche Distanz für PV-Trainer Andreas Kapka, der sich ebenfalls durch das schlechte Wetter kämpfte. Mit Splitzeiten von 0:43:34/1:13:35/0:23:56 plus Wechselzeiten lief der PV-Trainer in einer Gesamtzeit von 2:24:10 Std. als Siebter der Deutschen Meisterschaft ins Ziel.
Überraschung für Nils Brüchert-Pastor: den Paderborner Osterlauf über die Halbmarathondistanz baute der Athlet vom PV-Triathlon Witten erstmal nur als Trainingslauf zwischen seinem zur Zeit laufenden intensiven und extensiven Training ein. Gute äußere Bedingungen und die wie gewohnt gute Organisation des Klassikers machte dem PVler "Beine", so dass er am Ende mit einer Zeit von 1:32:16 Std. in neuer Persönlicher Bestzeit als 50. der M45 über die Ziellinie lief. Seinen Erfolg brachte der PVler auf die Kurzformel. "BP läuft PB in PB" (Brüchert-Pastor läuft persönliche Bestzeit in Paderborn). Über die gleiche Distanz lief Bernd Doktor in 2:12 Std. ins Ziel.

Die 10 km-Distanz hatte sich ein Quartett mit Ursula Drozdowski, Petra Ortwein, Fiona Whiting und Matthias Dix ausgesucht. Mit über 4300 Startern doppelt so groß wie der Halbmarathon liefen die vier PVler/innen die 10 km in 50:33 min. (Matthias Dix/43. M55), 56:39 min. (Petra Ortwein/49. W45), 56:40 min. (Fiona Whiting/12. W55) und 56:41 min. (Ursula Drozdowski/8. W60) ins Ziel.
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Nur wenige Traingsläufe mit der Laufgruppe brauchte Andreas Giersberg (bitte Doppelklick aufs Foto) aus Bochum, dann stand sein Entschluss fest: der begeisterte Ultraläufer gab seine Anmeldung beim PV-Triathlon Witten ab. Sein LebensLAUF ist beachtlich: Insgesamt auf 108 Läufe, davon 72 Marathons und 36 Ultra kann der fast 50jährige zurückblicken. Zweimal ging es sogar über 100 Kilometer - im schweizerischen Biel und am Kemnader See, zusammen mit PV-Laufmentor Willi Leonhard, der den bisher vereinslosen Athleten zum Training beim PV-Triathlon einlud.
"Der schönste Ultra war für mich der Two Ocean Marathon mit 56 km in Kapstadt. Bei uns in Deutschland ist für mich der Rennsteiglauf einer der schönsten Läufe", erinnert sich der neue PVler, der gerne zwischen ruhigen Landschaftsläufen und lebhaften Stadtmarathons wechselt. Im Ausland nahm Andreas Giersberg bisher Strecken in Istanbul, Oslo und Jordanien unter seine Laufschuhe. "Die Zeiten sind zweitrangig, nur das Erlebnis zählt", so die Devise von Andreas Giersberg.

Die Fotos sind vom K78 beim Swiss Alpine 2012 in Davos. Ein Foto vom Sertigpass auf 2739 m und das andere kurz vor dem Ziel.