33. Haarstrang-RTF - Lea Pitschak freut sich über Pokal


Am kommenden Wochenende stehen sowohl in der 1.Bundesliga als auch in der 2.Bundesliga-Nord die nächsten Wettkämpfe an. Für die Mannschaften des PV-Triathlon Witten bedeutet dies in beiden Fällen eine lange Reise.
Das AVU-Team macht am Samstag den Anfang am Schliersee, der zweiten Station der 1.Triathlon-Bundesliga. Ganz im Süden Deutschlands wollen die Athleten gerne die durchwachsenen Platzierungen bei Damen und Herren vom Auftaktwettkampf in Buschhütten vergessen machen und sind hoch motiviert. Besonders den Herren ist beim Wettkampf am Schliersee einiges zuzutrauen, denn im letzten Jahr gelang dem Team dort mit Platz 4 in der Tageswertung das beste Saisonergebnis, und auch dieses Jahr schickt Teamchef Matthias Bergner wieder eine mit starken Radfahrern gespickte Mannschaft an den Start: „Mit Sven Bergner, Danny Friese, Eike Schwartz und Stefan van Thiel haben wir vier erfahrende Athleten dabei, denen der Wettkampf am Schlierse liegt. Nur für Valentin Lenz, der für den kurzfristig erkrankten Christian Thomas einspringt, ist die Streckenlänge und auch der Wettkampf am Schliersee neu, denn er ist gerade das erste Jahr in der U-23 unterwegs.“ Das Ziel für das Herrenteam ist es eine Verbesserung in der Tabelle zu erreichen, wofür ein Platz unter den Top-6 Teams am Schliersee hilfreich wäre.
Auch bei den Damen hat das AVU-Team einige Athletinnen dabei, die schon gute Erfahrungen m
it dem Wettkampf am Schliersee gemacht haben, allen voran Sarissa de Vries, die das AVU-Team anführen wird. Die Vizeweltmeisterin in der U-23 aus den Niederlanden wird zusammen mit Marlene Gomez-Islinger, Desiree Elting und Tanja Strohschneider aus Österreich an den Start gehen. „Mit dieser Mannschaft sind wir auf jeden Fall gut aufgestellt. Wenn alle Athletinnen gut über die Radstrecke kommen bin ich überzeugt, dass wir uns in der Tabelle verbessern werden!“ schätzt Teamchef Bergner die Lage bei den Frauen ein. Er erwartet in beiden Rennen wieder knappe Entscheidungen, bei denen jeder Platz entscheidend sein kann, denn es sind zahlreiche nationale und internationale Spitzenathleten/innen am Start. Dieser erfolgt bei den Damen um 11.20 Uhr und bei den Herren um 11:30. Das Rennformat ist in diesem Jahr etwas abgeändert und kommt stärkeren Radfahrern entgegen, denn die Schwimm- und Laufstrecke wurde auf einen bzw. sieben Kilometer verkürzt, die anspruchsvolle 40 Kilometer Radstrecke mit dem Schlussanstieg zum Spitzingsattel bleibt aber gleich.
Für die 2.Bundesliga-Nord geht es dagegen in Eutin über eine klassische olympische Distanz von 1500 m Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen um Punkte und Platzierungen. Der Wettkampfort Eutin befindet sich ganz im Norden Deutschlands, wo das Champion-System Team im letzten Jahr den Sieg davontragen konnte. Dies sollte in diesem Jahr schwer werden, denn die Personaldecke ist durch den Wettkampf der 1.BL am selben Wochenende sehr eng. Trotzdem ist Teamchef Bergner zuversichtlich: „Mit Nachwuchshoffnung Till Arling, Tom Havekes, Brodie Gardner, Till Pastor und Sven Bergner, der in der Nacht vom Schliersee nach Hamburg fliegen wird und einen Doppelstart wagt, sollten wir gut aufgestellt sein. Besonderer Dank gilt Till Pastor, der kurzfristig für den nun in der 1.BL startenden Valentin Lenz einspringt." Der Startschuss in Eutin wird schon um 9:30 Uhr erfolgen, es heißt also früh aufstehen für die Athleten, um dann die Wettkampfstrecken in und um den kleinen Eutiner See möglichst schnell und erfolgreich zu absolvieren.
Seniorinnen, Senioren und Oberliga-Team in Steinfurt am Start
Am Samstag geht die 1. Triathlon-Bundesliga in die zweite Runde und ein Teil des AVU-Teams nutzte das Wochenende davor nocheinmal um die Form zu testen. Die Ergebnisse können sich sehen lassen!
Sven Bergner startete beim Indeland-Triathlon über die Olympische Distanz und bewies, nach dem Materialdefekt bei der
DHM in der Vorwoche, dass seine Form stimmt. Über die 1500 m Schwimmen, 44 km Radfahren und 10 km Laufen konnte er einen Start-Ziel Sieg landen, was ihm aber gar nicht die ganze Zeit bewusst war: "Auf den Strecken waren so viele Startgruppen gleichzeitig unterwegs, dass ich überhaupt keinen Überblick hatte wo ich stand. Daher habe ich beim Schwimmen und Radfahren 100% gegeben, erst gegen Ende der Laufstrecke konnte ich mir sicher sein und etwas Tempo rausnehmen". Trotzdem reichte es zu der starken Endzeit von 2:11:07, womit Bergner sich zum dritten Mal in Folge den Sieg beim Indeland-Triathlon sichern konnte.
Ähnlich erfolgreich verlief das Wochenende auch für Stefan van Thiel, der ebenfalls am Schliersee für das AVU-Team starten wird. Er konnte sich beim Rennen der holländischen Eredivisie in Amsterdam, der ersten Bundesliga in den Niederlanden, einen guten vierten Platz sichern. Nachdem er beim Schwimmen noch im Mittelfeld gelegen hatte, arbeitete van Thiel sich danach kontinuierlich nach vorn und verpasste das Podium nur um einen Wimpernschlag. Besonders die zweitschnellste Laufzeit des Tages, mit 16:24 min über die 5 km, zeigt, dass er durch sein Ironmantraining nichts an Schnelligkeit eingebüßt hat und gut gerüstet ist für Schliersee am kommenden Wochenende.
Große Freude bei den Damen des PV-Triathlon Witten nach ihrem zweiten Start in der Regionalliga: nach ihrem guten 12. Platz unter 21 Mannschaften in Gütersloh lautete die Platzierung in Kamen Platz 5. "Heute konnten wir zeigen, was wir draufhaben", freute sich Anke Libuda im Ziel des Kurztriathlon. Ein Kilometer war im Kamener Freibad zu schwimmen, 41 km auf dem Rad und 10 km im Laufschritt zurück zu legen. "Ein bisschen Glück gehört manchmal auch dazu", verrät Anke Libuda, "Marlies Steffen und ich hatten schnelle Mitschwimmerinnen und konnten im Schwimmschatten einige Körner sparen." Silke Wienforth dagegen musste auf ihrer Bahn vorneweg schwimmen und kam erst kurz hinter Marlies Steffen aus dem Wasser. "Auf dem Rad war es extrem windig und wir haben echt gekämpft", so Anke Libuda weiter. Marlies Steffen überholte sogar ihre Vereinskameradin auf der Hälfte der Strecke - Anke Libuda kennt den Grund: "Mit wenig Radtraining fehlt bei mir echt der Druck auf den Pedalen. Silke ist toll gefahren und hätte mich fast auch noch eingeholt. Beim Laufen sind wir alle drei ganz gut vorwärts gekommen und haben dadurch noch einige Plätze gutgemacht." Das Endresultat kann sich sehen lassen: Marlies Steffen finishte auf Platz 11, Anke Libuda holte sich den 14. Platz, Silke Wienforth erreichte Platz 38.


