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Ländervergleichskampf in Halle, acht PVler vertreten Stadt und Land
Eine spannende Reise nach Halle an der Saale dürfte es allemal werden, die acht Jungathleten des
PV-Triathlon Witten für Pfingsten planen: die PVler vertreten neben den Farben ihres Vereins und ihrer Stadt vor allem auch den Landesverband TVNRW beim 25. Halle-Triathlon 2013. Im Rahmen des in Halle ausgerichteten Deutschlandcup geht die Altersklasse der Jugend B zum großen Jugendländervergleich an den Start, Junioren und Jugend A werden alles daran setzen, zusätzlich auch eine der begehrten Fahrkarten zur EM-Qualifikation zu lösen.
Auf der nationalen Bühne werden die Asse des PV-Triathlon Til Erlemann und Lisa Rose in der Jugend A sowie Jan Stratmann und die Geschwister Fynn-Rasmus und Elischer Renning sowie Kaya Schröder (für Schleswig Holstein) bei den Junioren ihre Kräfte mit den Besten der Besten eines jeweiligen Bundeslandes über 750 m Schwimmen, 18 km Rad und 5 km Laufen messen. Lars Rose und Tim Siepmann sind bei der Jugend B am Start, bei der es heißt, 400 m Schwimmen, 9 km Rad und 2,5 km Laufen.
Uwe Bandmann Zweiter in Buschhütten über Jedermann-Distanz

Erfolgreicher Start auch für Uwe Bandmann vom PV-Triathlon Witten. Im Rahmen des großen Triathlon in Buschhütten startete der PV-Athlet über die Jedermanndistanz (0,5 km Schwimmen, 26 km Rad und 5 km Laufen). Mit einer schnellen Schwimmzeit von 8:02 min. wechselte Uwe Bandmann auf die Radstrecke. 41 Minuten und 56 Sekunden später waren die 26 Radkilometer Geschichte und Uwe Bandmann machte sich auf die 5 km-Strecke. Die Kraft reichte für eine Zeit von 22:29 min., so dass Uwe Bandmann als Zweiter der M45 über die Ziellinie lief.
Rena Siepmann wird NRW-Landesmeisterin U13 Straße Tim Siepmann holte sich den 3. Platz U 17 Straße
Zwei Geschwister, zwei mal Treppchen, ein Titel - die Bilanz von Rena und Tim Siepmann kann sich sehen lassen. Die beiden Nachwuchstalente aus dem Jugendteam des PV-Triathlon Witten ließen Schwimmsachen und Laufschuhe zu Hause und starteten beim 62. Internationalen Straßen-Rundstreckenrennen „Rund um Refrath".
Für Rena Siepmann war der Start bei den Schülerinnen in der U13 gleichzeitig ausgeschrieben als NRW-Landesmeisterschaft. Für die junge PVlerin zusätzliche Motivation, richtig Gas zu geben - bei zwischenzeitlich guten äußeren Bedingungen. "Von Anfang an wurde ein hohes Tempo gefahren, Rena konnte aber über den ganzen Rennverlauf eindrucksvoll in der Spitzengruppe mitfahren. In der letzten Runde gab Rena dann alles und holte sich im Zielsprint den Titel der NRW-Landesmeisterin Straße", freute sich Vater Werner Siepmann.Durchwachsener Auftakt für das AVU-Team in der Triathlon Bundesliga
Sowohl für die Damen als auch für die Herren des AVU-Teams Witten verlief der Teamsprint in Buschhütten leider nicht nach Plan. Beide Teams erreichten in der Endabrechnung den 10. Platz.
Bei den Damen musste schon im Vorfeld eine Korrektur in der Aufstellung vorgenommen werden, weil Neiske Becks aufgrund von Achillessehnen-Beschwerden nicht starten konnte. Für sie sprang Carolin Nordkamp, nach langer Wettkampfpause, kurzfristig ein und begann auch direkt mit einer sehr starken Schwimmleistung.
Da dies auch für ihre Teamkolleginnen Kaja Schröder, Marlene Gomez-Islinger und Ann-Cathrin Frick galt, waren die Damen des AVU-Teams nach dem Schwimmen noch gut dabei. Auf dem Rad unterstütze Nordkamp ihre Teamkollegien so gut es ging, musste sie dann allerdings ziehen lassen, sodass diese nur noch zu dritt unterwegs waren. Das verbliebene Trio des AVU-Teams lieferte sich in der Folge einen Schlagabtausch mit den Teams aus Sigmaringen und Altenfurt: „Nach dem Radfahren ging es beim Laufen zunächst eigentlich ganz gut los, aber am Ende hat uns ein bisschen die Kraft gefehlt um mit den beiden vor uns liegenden Teams mitzuhalten“, beschreibt die Debütantin Kaja Schröder den Ausgang des Rennens. An dessen Ende lief das AVU-Team auf dem zehnten Platz in der Zeit von 1:07:41 über die Ziellinie.
Die fünf Herren des AVU-Teams gingen eine Stunde nach den Damen auf die Strecke und konnten durch eine geschlossene Schwimmleistung auf einem guten fünften Platz liegend auf die Radstrecke gehen. Auf dieser herrschten von Beginn an allerdings chaotische Zustände, da zu viele Teams mit zu geringem Zeitabstand nach dem Schwimmen zusammen lagen. Ende der ersten Radrunde versuchten sich Danny Friese, Eike Pupkes, Manuel Biagiotti, Christian Thomas und Valentin Lenz dann von der immer größer werdenden Gruppe abzusetzen um die Gefahr einer Zeitstrafe zu verringern.
„Leider verlor Valentin im Getümmel der Mannschaften für kurze Zeit den Anschluss an uns. Ich habe versucht Danny und Christian, die gerade in Führung lagen, darauf Aufmerksam zu machen, aber bei dem Fahrtwind konnten sie mich nicht sofort hören. Dann kamen auch schon die Kampfrichter und nahmen Valentin aus dem Rennen, sodass wir noch nicht einmal mehr auf ihn warten durften“, schildert Eike Schwartz die Situation. Infolge dessen fehlte dann der exzellente Läufer Lenz fürs Finale. Im weiteren Verlauf des Radfahrens wuchs die Radgruppe immer weiter an, sodass das AVU-Team nur auf Rang 13 auf die Laufstrecke ging. „Dort konnten wir zwar noch drei Teams überholen und Danny, Manuel und Eike schoben Christian nach Kräften zu einer schnellen Zeit, am Ende fehlten aber doch ca. 45 Sekunden auf den angestrebten fünften Platz. Mit Valentin wäre dies möglich gewesen, trotzdem haben die Jungs das Beste aus dieser unglücklichen Situation beim Radfahren gemacht“ analysierte Teamchef Bergner im Nachhinein den abschließenden Lauf. Am Ende des Rennens stand dann der zehnte Platz in einer Zeit von 1:06:15 h zu Buche und die Gewissheit, dass das Feld in der Bundesliga in diesem Jahr noch enger zusammengerückt ist.
Nichtsdestotrotz ist in der Gesamtwertung sowohl bei den Damen als auch bei den Herren noch nichts verloren, denn der Abstand nach vorne war sehr knapp und es folgen ja noch drei Wettkämpfe, in denen das Ergebnis korrigiert werden kann.
