Birgit Schönherr-Hölscher Gesamtsiegerin bei Marathon Oldenburg - David Schönherr 4. über 10 km!
"Ich wollte endlich mal wieder das feeling 'Marathon' spüren", erklärt Birgit Schönherr-Hölscher den Grund für ihren Start beim 26. City-Lauf und Oldenburg Marathon 2011. Die Ausdauerläuferin des PV-Triathlon konnte in diesem Jahr letzungsbedingt nur eingeschränkt starten. "Zu der Verletzung kamen auch noch die Beschwerden aus meiner dauernden Schonhaltung, weshalb ich auch nicht den eigentlich geplanten Start beim Mallorca-Marathon wahrnehmen konnte. Aber bevor das Jahr rum war, wollte ich mindestens noch einmal über 42,195 km starten."
Es wurde ein erfolgreicher Marathon, obwohl Trainingsrückstand und organisatorische Probleme bei der Veranstaltung selbst den Lauf zusätzlich erschwerten, hatten sich doch viele Läuferinnen und Läufer kurz entschlossen nachgemeldet. Der Veranstalter verschob daraufhin
den Start offiziell um 10 Minuten, gab ihn aber dann doch bereits nach sechs Minuten für alle Läufer über 10 km, Halbmarathon und Marathon frei. Zu diesem Zeitpunkt waren aber einige Läufer noch 'hinter den Büschen'. Dieses Schicksal traf auch David Schönherr, der im Gegensatz zu seiner Mutter über 10 km startete und dem Feld hinterherlaufen mußte.
Ganz ohne Probleme kam auch Birgit Schönherr-Hölscher nicht über die Strecke, an einer Abzweigung wurde sie fehlgeleitet. "Ich wunderte mich kurz, weshalb alle, die mit mir liefen, so ein hohes Tempo draufhatten, konnte aber nach einer kurzen Strecke wieder umkehren und mußte mich gegen das Läuferfeld zurückkämpfen." Einmal auf dem richtigen Weg kämpfte sich die PVlerin wieder an die Spitze des Frauenfeldes zurück und lief in einer Zeit von 3:11:26 Std. als Gesamtsiegerin über die Ziellinie. "Das gibt mir nochmal Hoffnung und Motivation, im nächsten Jahr wieder die 3-Stunden-Grenze zu knacken", blickt Birgit Schönherr-Hölscher optimistisch in die nächste Saison. David Schönherr lief über die 10 km - dennoch - eine hervorragende Zeit von 34:49 min. und wurde Vierter der Hauptklasse und Neunter im Gesamtfeld.


Großer Erfolg für Conny Dauben in Remscheid: die Athletin des PV-Triathlon Witten startete beim bekannten Röntgenlauf und lief nach 63,3 km als Siegerin über die Zielline. Conny Dauben, in der 1. Bundesliga im AVU Team Witten des PV auf der Jagd nach Punkten und Platzierungen, liegen die langen Distanzen. Aufgrund der räumlichen Nähe konnte die PVlerin die Strecke sogar vorher in Augenschein nehmen: "Vor zwei wochen bin ich mit Anke Libuda den Röntgenweg mit dem Mountainbike abgefahren, von daher wusste ich, daß die erste Hälfte schneller ist, es geht mehr bergrunter, die zweite Hälfte hat mehr Bergauf-Passagen und richtige Anstiege." Mit dieser Vorbereitung und der Betreuung am Wettkampftag durch Anke Libuda und Silke Wienforth, die ihrer Vereinskameradin an mehreren Streckenpunkten bis zum Marathon wichtige Informationen zurufen konnten und sie auf dem letzten Stück begleiteten, lief Conny Dauben Kilometer um Kilometer auf der Siegerstraße. "Am Ziel der Halbmarathonis vorbei zu laufen, ging noch, aber das Marathonziel links liegen zu lassen, hat schon wehgetan. Hinzu kam die schwierige Strecke. Manche Steigungen konnte ich nur noch gehend bewältigen." Im Ziel deseineinhalbfachen Marathon blieb die Uhr für Conny Dauben nach 6:02:22 Std. stehen. "Bei den Höhenmetern - beim Ultramarathon sind ca. 850 Höhenmeter bergauf und bergab zu überwinden - war die Zeit jedoch gar nicht mehr wichtig", ordnet Conny Dauben die Zeit ein, "Danke an Anke und Silke".
Viele tausend Kilometer entfernt nahm dagegen Mark Köster in seiner Wahlheimat Los Angeles am Rock'n'Roll Halb-Marathon teil: "Eine tolle Veranstaltung, die Strecke führte nach dem frühen Startschuss um 7:30 Uhr bei milden 12 Grad am Staples Center, in dem die L.A. Lakers spielen, durch Downtown L.A. über einen weitestgehend flachen Kurs, die Bedingungen waren nahezu perfekt." Mit einer Zeit von 1:29:30 Std. blieb der PVler unter der 1:30 Std.-Marke und hatte sich eine kleine Belohnung verdient: "Heute Nachmittag konnte ich dann bei 24 Grad am Strand entspannen." Das große Ziel wartet aber noch auf Mark Köster: in drei Wochen fällt der Startschuss zum Ironman Arizona. "Eine Woche Training, zwei Wochen Tapering liegen noch vor mir. Dies war der letzte Fitnesstest und ich bin mit dem Ausgang zufrieden, vorallem da ich aus dem vollen Training heraus gelaufen bin - gestern bin ich noch 1:15 Stunden geschwommen und vier Stunden auf dem Rad unterwegs gewesen, das habe ich beim Lauf schon in den Beinen gespürt."
"Arnsberg hat Spaß gemacht", freute sich auch Pascal Czollmann über seinen Lauf beim 30. Oeventroper Straßenlauf. "Ich bin beim 5 km-Lauf gestartet und hatte mir eine Zeit unter 18 Minuten vorgenommen. Vom Start führte der Kurs erstmal über zwei Runden im Stadion, bevor es auf die drei Runden der Hauptstrecke ging. Auf dem ersten Kilometer sind viele vorn weg gestürmt, die ich dann einen nach dem anderen wieder einsammeln konnte. Auf der zweiten Hälfte wurde es schwierig, das Tempo hoch zu halten, und trotzdem konnte ich mich bei km 4 noch auf den 4. Gesamtplatz vorschieben und sogar das Tempo zum Ende noch einmal steigern. Mit dem Endergebnis von Platz 4 in 17:45 min. bin ich voll zufrieden.
'Nach der Saison, ist vor der Saison' dachten sich Conny Dauben und Silke Wienforth vom PV-Triathlon Witten und meldeten sich für den kleinen, aber feinen Schloßparklauf in Essen an. Die 58. Auflage im Stadteil Borbeck sah bei goldenem Oktoberwetter Jana Allgeier vom Lauftreff Homberg als Siegerin in 39:24 min., gefolgt von Katja Kanditt von der Mönchengladbacher LG und als Dritte des Gesamteinlaufs Conny Dauben. Die langjährige Spitzenathletin des PV wurde mit ihrer Zeit von 42:27 min. gleichzeitig Erste der Altersgruppe W35. Treppchenplatz auch für Silke Wienforth: in der Altersgruppe der W40 lief die PVlerin in 49:04 min. auf den zweiten Platz.