Halbmarathon im Kajak - Wolfgang Brozio paddelt sich auf Platz 3
Eine Ausdauerleistung außerhalb der Triathlon-Diziplinen vollbrachte auch Wolfgang Brozio. Der PVler konnte wegen einer Knieverletzung in der Saison 2011 leider keinen Triathlon-Sport ausüben und konzentrierte sich kurzerhand auf seine vierte Sportart, das Paddeln. Vier bis fünfmal in der Woche brachte er sein Kajak auf der heimischen Ruhr und dem Kemnader See zur Verbesserung von Konstitution, Bootsbeherrschung und Paddeltechnik wzu Wasser. Um wenigstens einmal in diesem Jahr Wettkampfluft schnuppern zu können, meldete sich der PVler für die Halbmarathondistanz beim 1000 Seen-Marathon auf der landschaftlich schönen Mecklenburger Seenplatte an. "Nach 630 km Anreise und einer sternenklaren Herbstnacht im Zelt erfolgte der Start um 9 Uhr, die Bedingungen waren gut, ich hoffte auf einen optimalen Rennverlauf", berichtet Wolfgang Brozio. "Nach den im Vorjahr gemachten Erfahrungen mit einer Karambolage zu Beginn des Rennens wusste ich, dass die kritischste Phase der Sprintmassenstart mit der Einfädelung des Teilnehmerfeldes nach nur 100 m in einen 15 m breiten und 200 m langen Kanal darstellt. Ich wählte meine Startposition entsprechend und es gelang mir, das Nadelöhr weitestgehend unbehelligt vor dem Hauptfeld zu passieren. Nach zwei Kilometer begann sich das Feld zu sortieren und langsam in die Länge zu ziehen, die aus fünf oder sechs Rennkajaks bestehende Spitzengruppe setzte sich bereits zügig mit ca. 12 km/h vom restlichen Feld ab." Der aus dem Langstreckensport kommende Spät- und Quereinsteiger und Paddelautodidakt blieb dran, verschärfte frühzeitig vor dem Ziel nochmal das Tempo und konnte das Rennen hoch zufrieden nach 1:54:23 Std. mit dem dritten Platz von 30 Startern in der Klasse „1er Kajak M 40 u. älter“ sowie den 12. Gesamtplatz von insgesamt 128 gestarteten Booten beenden. "22 Minuten schneller als im Vorjahr - mein Trainingsprogramm hatte sich bewährt", freute sich Wolfgang Brozio.

Die 11. Auflage des Sterntalerlaufes in Herdecke zugunsten schwerkranker Kinder zog auch eine große Gruppe des PV-Triathlon Witten von Klein bis Groß in die unmittelbare Nähe des Gemeinschaftskrankenhauses Herdecke. Während die erwachsenen PV-Läufer/innen über die anspruchsvolle 9 km-Distanz starteten, heimste der PV-Nachwuchs über die 1 km- und 2 km-Strecke viele Treppenplätze ein.
die Siege mit zurück in die Ruhrstadt. Felice Gerads (01) wurde Zweite und Jana Welter (98) und Lara Herrmann freuten sich über dritte Plätze. Luisa Pitschak (00) kam auf den vierten Platz, Hannah Pitschak (98) wurde Fünfte und Pia Engelbrecht (01) Sechste.
Die besondere Herausforderung gesucht und gefunden haben Nils Brüchert-Pastor vom PV-Triathlon Witten und Tim Aepelbach und Frank Kuipers vom Triathlon-Team-Witten, die gemeinsam unter dem Namen "Witten warriors" beim 1. Airborne Fit Run in Oldenburg an den Start gingen. Während Nils Brüchert und Tim Aepfelbach bereits auf einige Wettkämpfe dieser Art verweisen konnten, war ein extremer Hindernislauf für Frank Kuipers eine Premiere. Die Premiere gelang: zwei Runden á 9 Km mit jeweils 7 Hindernissen galt es zu bewältigen. "Nicht die Hindernisse, sondern der Laufuntergrund aus feinem Heidesand auf dem Truppenübungsplatz war eigentlich die größte Hürde", berichtet Nils Brüchert-Pastor. Neben Kriechen, Springen, Klettern und Hangeln kam diesmal noch etwas Spezielles in beiden Runden dazu: das Tragen von zwei jeweils angeblich 13 Kg schweren Sandsäcken über 500 Meter. "Nach einhelliger Meinung waren die Säcke aber wohl etwas zu gut gefüllt gewesen", schätzt Tim Aepfelbach.
zog jedoch erstmal ihre Laufschuhe an und lief vor dem Speedskate-Marathon, den beide in 2:02:50 Std. absolvierten, über die Halbmarathon-Distanz ein ausgezeichnetes Rennen. Mit einer und finishte mit einer Zeit von 1:37:11 Std. als Neunte der W35. Eine zweite Wittenerin folgte mit Maren Meinshausen in 1:38:50 Std. als 19. der Weiblichen Hauptklasse. Rica Pukropski lief in der Weiblichen Jugend A mit 2:00:25 Std. auf den 10. Platz gleichauf mit Andrea Fallatik (186. W30). Benedict Olier lief den ganzen Marathon in 4:35 Std.