PV-Triathlon hochzufrieden über Saison
Der PV-Triathlon Witten blickt hochzufrieden auf die die Triathlon-Saison zurück, die mit erfolgreichen Liga- und Jugendwettkämpfen in Xanten und Ratingen im September ihren Ausklang fand. Allen voran die von Matthias Bergner betreuten Männer- und Frauen-Teams, die unter AVU...Team Witten und Champion System Team Witten in der ersten bzw. zweiten Bundesliga an den Start gegangen waren. In der ersten Bundesliga konnten sich sowohl die Frauen als auch die Männer jeweils auf Platz 6 gut behaupten.
In der zweiten Bundesliga Nord erreichten die Männer Platz 5 von 15 Mannschaften in der Schlusstabelle.
Nils-Brüchert Pastor berichtet über die guten Ergebnisse in den weiteren Ligen: "In diesem Jahr waren wir mit 5 Teams von der Landesliga bis hin zur NRW-Liga sowie in der Senioren- und Masterliga vertreten. Hervorzuheben sind u.A. der 4. Platz von 18 Teams im Endergebnis bei den NRW-Liga Damen und auch die Herren konnten Punkten und erzielten den 4. Platz in der Landesliga." Last, but not least war die Saison auch für die Schüler und Jugendlichen ein voller Erfolg, die zuletzt beim Abschluss des NRW Nachwuchs-Cup in Ratingen Landesmeister-Titel und zahlreiche vordere Platzierungen in den Einzel- und Team-Wettbewerben erreichten.
1. Bundesliga
Platz 6 Damen, AVU...Team Witten
Platz 6 Herren, AVU...Team Witten
2. Bundesliga Nord
Platz 5 Herren, Champion Systems PV Team Witten II
NRW-Liga Damen
Platz 4, PV Triathlon Witten II
Regionalliga Damen
Platz 12, PV Triathlon Witten III
Landesliga Mitte
Platz 4, PV Triathlon Witten II
Masters
Platz 20, PV Triathlon Witten
Senioren
Platz 6, PV Triathlon Witten

Gut besucht war der Stand, den der PV-Triathlon Witten anläßlich des Weltkindertages in Witten aufgebaut hatte. "Von 14 Uhr bis 17:30 Uhr war der Stand voll, der Renner war das Rennrad auf der Rolle" berichtet Bernd Pitschak.
Bernau bei Berlin hieß das Reiseziel von Oliver Schoiber, das er 24 Stunden im Lauf genießen wollte. "Die Nervosität stieg in den letzten Tagen vor der Veranstaltung - hatte ich mir zuviel vorgenommen? Ich sollte es herausfinden", erinnert sich der Extremläufer des PV-Triathlon Witten, den das Lampenfieber trotz mehrerer 100 km-Läufe und einem 24 Stunden-Lauf immer wieder packt. Oliver Schoiber hatte sich herausfordernde Ziele gesetzt: "Vorausgesetzt ich halte die Nacht durch, waren 180 Kilometer “Pflicht”, 200 Kilometer optimal und alles darüber hinaus geheime Wunschvorstellung. Meine Ziel hatte ich für mich gehalten, um mich nicht zu sehr unter Druck zu setzen. Fest stand, dass ich sehr kontroliert laufen wollte." Soweit das Vorhaben. Nach dem Startschuss warf der PVler aber erstmal alle guten Vorsätze über Bord lief gefühltes Marathontempo. Nach den ersten beiden Runden hatte sich der Wittener Ausdauerläufer mit österreichischen Wurzeln jedoch wieder im Griff und lief durchschnittlich einen 6er-Schnitt über die durchaus anspruchsvolle Strecke mit der einen oder anderen Steigung. "Über die Strecke summierten sich die Höhenmeter sicherlich auf weit über 2000", rechnet Oliver Schoiber nach. Nach vier Stunden und 40 km führte er sogar zeitweise die Wertung an, wohl wissend, dass der Lauf noch weitere 20 Stunden dauerte. Das nächste Etappenziel war nach 10 Stunden erreicht: 100 km standen zu Buche, die Uhr zeigte 00:30 Uhr und ab da war dann erstmal "Schicht im Schacht. Aus dem Laufen wurde Gehen, trotzdem dachte ich keine Sekunde ans Aufgeben, gönnte mir aber eine kurze Schlafpause von zweieinhalb Stunden. Die Beine waren nach dem Aufwachen gut, der Magen - er hatte sich beruhigt. Eincremen, Schuhe anziehen und wieder auf die Laufstrecke." Um 4 Uhr kamen die Lebensgeister wieder zurück: Oliver Schoiber zwar den geplanten Schnitt nicht mehr laufen, aber kam voran, jeder Kilometer wurde eingesammelt. Im Gesamtklassement, das zu diesem Zeitpunkt keine Rolle mehr spielte, lag der PVler zu diesem Zeitpunkt auf Platz 5 mit 11 km Vorsprung auf den nächsten Läufer. "Meine Gedanken kreisten um das Mindestziel, die 180 Kilometer. Ich versuchte zumindest dieses Ziel zu erreichen. Kurz zusammengefasst, es hat nicht ganz geklappt, bei Kilometer 176 war Schluß, mir fehlten 3 Runden." Oliver Schoiber kann diesem Ergebnis dennoch etwas Gutes abringen: "Heute bin ich froh, daß ich meine Ziele nicht erreicht habe. Bis jetzt lief das Laufjahr hervorragend und ein kleiner Dämpfer zur richtigen Zeit ist ja auch ok. Ich werde sicherlich wieder auftauchen, die Strecke schuldet mir die 200 Kilometermarke"
Mit sieben Staffeln ging der PV-Triathlon Witten beim Sprockhöveler Staffelmarathon an den Start. Jeweils fünf Starter waren erforderlich, um in Summe über fünfmal 8.439 Meter einen kompletten Marathon von 42,195 km zu laufen. "Der Spaß stand im Vordergrund", berichtet Mentorin Anne Heibing, die selbst in der Staffel "PV-TriWit Orange Power" lief. "Gute Tradition beim PV-Triathlon in Sprockhövel, alle Läufer stellen sich kurz vor Eintreffen des letzten Läufers der letzten Staffel an der Laufstrecke auf, um ihn ins Ziel zu begleiten." In diesem Jahr war es Jutta Müßler, die über 30 PV-Läufer/innen hinter sich ins Ziel zog. Zwei PV-Staffeln ragten fielen besonders auf: Marlies Steffen hatte sich den Wettkampf in Sprockhövel als Training ausgesucht und lief zusammen mit Vater Rolf als "PV-TriWit familiy duo". Während Rolf Steffen die ersten acht Kilometer absolvierte, übernahm Marlies Steffen die restlichen vier Runden mit insgesamt 32 km und kam mit einer Gesamtzeit von 4:08:35 Std. ins Ziel. Eine zweite PV-Staffel unter "PV-TriWit Hawaii five Null" fiel durch ihr besonderes Outfit auf: Martin und Bärbel Herrmann sowie Matthias und Martina Bergner bereiten sich auf den Hawaii-Marathon im Dezember vor und liefen die Staffel in Sprockhövel, ergänzt durch Heike Berke, mit einem Blumenkranz um den Hals. Die "PV-TriWit Sprinter 2011" kamen auf dem 5. Platz in 3:10 Std, "PV-TriWit Orange Power" folgten auf Platz 9 mit einer Zeit von 3:26 Std. "PV-TriWit Hawaii five Null" lief 3:38 Std./Platz 13, "PV-TriWit Mixed Power" 3:39 Std./Platz 15. "PV-TriWit Fünf Fünftel" 4:06 Std./Platz 37. Oranginas" brauchten 4:10 Std und kamen bei den Damen-Staffeln auf den 10. Platz.
Eine besondere Form, von Hattingen nach Bochum zu gelangen, wählten Anke Libuda und Nils Brüchert-Pastor am Wochenende: die beiden Athleten des PV-Triathlon Witten schwammen die 7,1 km lange Strecke in der nur 15° warmen Ruhr. "Hände und Füsse waren schnell sehr kalt, aber dieser Herausforderung wollten wir uns einfach stellen", so Nils Brüchert-Pastor. Die Kälte war im Ziel bei heißem Tee und einem Teller Nudeln schnell vergessen. Anke Libuda hatte den 3. Platz in der Hauptklasse mit einer Zeit von in 1:07:39 Std., Nils Brüchert-Pastor den 10. Platz bei den Semi-Senioren in 1:17:04 Std. erreicht. "Das nächste Mal haben wir aber auch Flossen dabei", sind sich die beiden PVler einig.