NRW-Liga - Aufholjagd in Xanten
Zu ihrem letzten Ligawettkampf der Saison starteten die NRW-Liga Damen des PV-Triathlon - Sabine Mollus, Cornelia Dauben und Silke Wienforth - am Sonntag beim Niebelungen-Triathlon in Xanten. Nach drei 3. Plätzen in Folge und einmal Platz 12 in den vorangegangenen Ligawettkämpfen, sollte nun eine Aufholjagd auf das drittplatzierte Team aus Krefeld geführt werden. Dafür hieß es eine Differenz von 6 Platzierungen aufzuholen, was im Vorfeld als nahezu unmöglich erschien. Bei trockener Strecke und angenehmen Temperaturen von etwa 20°C ging es am frühen Morgen los. Trotz düsterer Wolken rund um Xanten und dem - für die topfebene Niederrheinstrecke bekannten - heftigen Wind blieb das Wetter glücklicherweise stabil. Conny Dauben und Sabine Mollus, schon zuletzt immer als Frontfrauen unterwegs, zeigten wieder einmal ihre Stärken und finishten als 2. (2:22:01) und 6. (2:23:53) Frau. Zusammen mit dem soliden 45. Platz von Silke Wienforth (2:41:09), konnte erneut ein hervorragender 3. Platz in der Tageswertung der Liga erzielt werden. In der Endabrechnung der Liga fehlte lediglich ein Punkt auf die in der Gesamtwertung drittplatzierte Mannschaft aus Krefeld. Nach dem 3. Platz in 2010 kann man nun Stolz auf den 4. Gesamtplatz von insgesamt 18 Mannschaften schauen und in 2012 aufs Neue angreifen.
Link zur Veranstaltungsseite:
http://www.triathlon-xanten.de/nibelungen-triathlon/veranstaltungsinfos

Über einen läuferfeindlichen Parkour kämpften sich am vergangenen Samstag die Brüder Till Pastor und Nils Brüchert-Pastor vom PV-Triathlon Witten und etwa 1400 weitere unerschrockene „Survivor“ beim 2. Survival Run im Serengetipark Hodenhagen. Über 16km erwartete die Sportler ein Geländelauf der Extraklasse. Hüfttiefes Wasser in der „Schlangengrube“, qualvolles rauf und runter im weichen Sand der „Sandkuhle“ und zu durchquerende Schlammgräben beim Hindernis „Drunter und Drüber“. Zahlreiche Hindernisse erforderten zudem Klettergeschick und Kraft, so Beispielsweise der „Heuberg“, die „Räuberwand“ oder der „Schrottplatz“. Nils Brüchert-Pastor ist begeistert von der Veranstaltung: „Schönes Wetter, schöne Veranstaltung, schönes Ergebnis! 16 Km Hindernisslauf in 1:31:36 und somit 45ter von über 430... Hinterher gab es ein Zelt mit 6 Duschköpfen für 1.400 voll mit Schlamm verdreckte Teilnehmer!“. Till Pastor belegt mit 1:34:54 den sehr guten 60. Platz im großen Starterfeld.
Nach den Radmarathons im Sauerland und in den Ötztaler Alpen sind die beiden Radspezialisten Thorsten Puderbach und Hans Bothen vom PV-Triathlon Witten am Wochenende noch den Bodensee Radmarathon mitgefahren und haben ihre "Trilogie des Leidens" komplettiert. Die als flach angekündigte Strecke entpuppte sich als hügelig und wies nach 220 gefahrenen Kilometern etwa 1200 Höhenmeter aus. Dennoch eine schön und zügig zu fahrende Tour - wenn da nicht die StVO und die vielen Ampeln gewesen wären. Hans Bothen berichtet: