Bestzeiten beim Kemnader Burglauf - Maurice Keller wird Zweiter
Über 500 Teilnehmern wollten ihren sportlichen und finanziellen Teil beim Burglauf am Kemnader See zugunsten muskelkranker Kinder beitragen - die Laufveranstaltung der "aktion benni & co" erfährt seit ihrem Start vor sechs Jahren eine ständig steigende Resonanz. Da überraschte es nicht, dass sich auch eine Gruppe Läufer/innen des PV-Triathlon Witten über eine der Hausstrecken des PV startete. Eindrucksvoll die Leistung von Maurice Keller. Der sportliche Vereinsarzt des PV-Triathlon lief über 10 km in dem 271 Teilnehmer starken Gesamtfeld mit einer Zeit von 36:29 min. auf den zweiten Platz. Martin Herrmann (M55) folgte in schnellen 43:42 min. als 30. und Rüdiger Lülf (M50) lief nach längerer Wettkampfpause als 45. sehr gute 45:54 min. Ihm folgte Lothar Niemann (M65), der 50:47 min. für die See-Runde brauchte und als 94. über die Ziellinie lief. Bärbel Herrmann (W50) rundete das gute Abschneiden des PV-Triathlon mit einer Zeit von 56:18 min. ab.
Aber auch die Ergebnisse über die Halbmarathon-Distanz konnten sich sehen lassen: Frank Schwarz hatte im Feld der 267 Teilnehmer als 73. die schnellste PV-Zeit mit 1:45:52 Std. vorgelegt. Hans-Peter Otto folgte in 1:48:49 Std. vor Sven Koopmeiners, der den Halbmarathon in persönlicher Bestzeit von 1:49:50 Std. lief. 1:52:46 Std. bedeuteten für Ricarda Denner ebenfalls persönliche Bestzeit. Sie hatte wie auch Sven Koopmeiners den Hannover-Halbmarathon im Mai noch in knapp über zwei Stunden absolviert. Laufmentor Peter Krawczyk begleitete die beiden über die ersten 15 km und lief das Rennen schließlich in 1:56:08 Std. Ein Läuferinnen Trio mit Gabi Thiem-Müller und Melanie Müller (beide 2:06 Std.) sowie Brigitte Hartig (2:09 Std.) rundete das gute Abschneiden des PV über den Halbmarathon ab.

"Bei optimalem Laufwetter hat es heute riesig Spaß gemacht", berichtet Ultra-Läufer Oliver Schoiber über den Hunsrück-Marathon, "einzig das Höhenprofil sah in der Ausschreibung bedeutend einfacher aus." Mit dem Spaß kam auch der Erfolg: der Ausdauerläufer aus den Reihen des PV-Triathlon Witten, ansonsten auch mal gerne über 100 km unterwegs, lief die 42,195 km in einer Zeit von 3:09:57 Std. und gewann als 10. des Gesamteinlaufes seine Alterklasse M35. "Mit meiner Zeit bin ich mehr als zufrieden, zumal dies für dieses Jahr mein letzter "richtiger" Marathon war. Ab jetzt laufe ich wieder hauptsächlich die gaaaanz langen Strecken." Eine Ausnahme will Oliver Schoiber jedoch noch machen: "Im Dezember möchte ich zusammen mit meinem Vereinskameraden Frank Bode einen Marathon in Sondershausen in einem Salzbergwerk unter Tage laufen. Da erwarte ich natürlich keine Superzeit, aber einen interessanten Lauf."