238 km durch die Alpen - Thorsten Puderbach und Hans Bothen finishen beim Ötztaler Radmarathon
Erneut startete Thorsten Puderbach, in diesem Jahr zusammen mit Hans Bothen, beim Ötztaler Radmarathon in Österreich. Beeindruckt von der unglaublichen Kulisse (4.000 Teilnehmer) starteten die beiden Athleten des PV-Triathlon Witten morgens um 6.45 Uhr bei 6 Grad zu ihrem Saisonhöhepunkt. Es galt, 238 km auf dem Rad inklusive 5.500 Höhenmetern zu bewältigen. An diesem Tag sollte sich zeigen, ob die Vorbereitung u. a. mit dem Sauerland eXtrem-Radmarathon (253 km/3.500 Höhenmeter) vor zwei Wochen ausreichend war.
Thorsten Puderbach, der schon im letzten Jahr an diesem Radmarathon teilgenommen hatte, kam nach 11:50 Std. und Hans Bothen nach 12:37 Std. ins Ziel. Beide hatten unterwegs alle Reserven aufgebraucht und waren entsprechend erschöpft. "Wer seinem inneren Schweinehund noch einmal begegnen möchte, sollte ernsthaft über eine Teilnahme am Ötztaler Radmarathon nachdenken", so Hans Bothen im Rückblick auf diesen österreichischen Radmarathon. Um dem anstrengenden Wettkampf eine Entspannungseinheit folgen zu lassen, planen die beiden Ausdauersportler am 10. Sept. ein "lockeres Ausfahren" rund um den Bodensee über 220 km. "Es soll ganz flach sein", so Hans Bothen.

Nils Brüchert-Pastor startete beim 2. Hamburger Men’s Health Urbanathlon über eine Strecke von 10 km. Am Hamburger Fischmarkt galt es , 13 Hindernisse in Form von Röhren, Containern zu überwinden und Aufgaben, wie Sandsäcke tragen, zu erfüllen. Dazu kam eine gehörige Anzahl von Treppen, die an diversen Gebäuden und in Parks zu ersteigen waren. Nach 1:00:43 Std. kam der PVler als 402. gesamt von 2180 Finishern ins Ziel und zog ein positives Resultat über die gute Organisation und Stimmung. "Grad' die über sechs Minuten Wartezeit am 5. Hindernis sind etwas ärgerlich, weil sie den Laufrhythmus durcheinander gebracht haben", läßt Nils Brüchert-Pastor eine kleine Einschränkung gelten.
"Bei optimalem Laufwetter hat es heute riesig Spaß gemacht", berichtet Ultra-Läufer Oliver Schoiber über den Hunsrück-Marathon, "einzig das Höhenprofil sah in der Ausschreibung bedeutend einfacher aus." Mit dem Spaß kam auch der Erfolg: der Ausdauerläufer aus den Reihen des PV-Triathlon Witten, ansonsten auch mal gerne über 100 km unterwegs, lief die 42,195 km in einer Zeit von 3:09:57 Std. und gewann als 10. des Gesamteinlaufes seine Alterklasse M35. "Mit meiner Zeit bin ich mehr als zufrieden, zumal dies für dieses Jahr mein letzter "richtiger" Marathon war. Ab jetzt laufe ich wieder hauptsächlich die gaaaanz langen Strecken." Eine Ausnahme will Oliver Schoiber jedoch noch machen: "Im Dezember möchte ich zusammen mit meinem Vereinskameraden Frank Bode einen Marathon in Sondershausen in einem Salzbergwerk unter Tage laufen. Da erwarte ich natürlich keine Superzeit, aber einen interessanten Lauf."
Aber auch die Ergebnisse über die Halbmarathon-Distanz konnten sich sehen lassen: Frank Schwarz hatte im Feld der 267 Teilnehmer als 73. die schnellste PV-Zeit mit 1:45:52 Std. vorgelegt. Hans-Peter Otto folgte in 1:48:49 Std. vor Sven Koopmeiners, der den Halbmarathon in persönlicher Bestzeit von 1:49:50 Std. lief. 1:52:46 Std. bedeuteten für Ricarda Denner ebenfalls persönliche Bestzeit. Sie hatte wie auch Sven Koopmeiners den Hannover-Halbmarathon im Mai noch in knapp über zwei Stunden absolviert. Laufmentor Peter Krawczyk begleitete die beiden über die ersten 15 km und lief das Rennen schließlich in 1:56:08 Std. Ein Läuferinnen Trio mit Gabi Thiem-Müller und Melanie Müller (beide 2:06 Std.) sowie Brigitte Hartig (2:09 Std.) rundete das gute Abschneiden des PV über den Halbmarathon ab.