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News

PV-Triathlon Masters starten in Rheine

In Rheine nahe Osnabrück findet am kommenden Sonntag, dem 14. August, der Channel Triathlon statt, bei dem der 4. und letzte Wettkampf der Masters-Liga über die olympische Distanz 1,5-40-10 km ausgetragen wird. Für den PV-Triathlon starten Matthias Bergner, Martin Herrmann und Ralf Wolff. Die drei Masters stehen aktuell auf Platz 20 von 30 Teams in der Liga-Tabelle und wollen noch einmal alles geben um bei dem letzten Wettkampf möglichst gut abzuschneiden. Martin Herrmann: "Große Sprünge in der Liga-Wertung sind jetzt natürlich nicht mehr möglich, trotzdem möchte natürlich jeder einen möglichst erfolgreichen Wettkampf absolvieren und mit dem Team nochmal einen guten Platz bei dem Wettkampf holen." Los geht es Sonntagnachmittag um 14:50 Uhr am Sportpark Altenrheine, wo zunächst im Kanal geschwommen wird. Rad- und Laufstrecke liegen in unmittelbarer Nähe des Sportparks und es werden jeweils 4 Runden beim Radfahren sowie beim Laufen absolviert. Der Wettkampf ist somit auch für das Publikum sehr reizvoll, da das Wettkampfgeschehen hautnah verfolgt werden kann.

Startzeit Masters: 14:50 Uhr

Weitere Infos:     

http://ausdauer.sc-altenrheine.de/index.php?option=com_content&view=article&id=14&Itemid=25

Norseman Xtreme Triathlon – 246 km für ein schwarzes T-Shirt

Marietta Herrman aus dem AVU...Team Witten des PV-Triathlon Witten berichtet: "Der Norseman ist ein Triathlon über die Ironmandistanz in Norwegen. Abgesehen von der Streckenlänge hat der Wettkampf aber nicht viel gemeinsam mit einem „normalen“ Langdistanzrennen. Der Schwimmstart findet in Eidfjord (ca. 150km östlich von Bergen statt), die Radstrecke von 180km führt über die berühmte Hardangervidda nach MariettaGeilo und dann über weitere 4 Bergpässe nach Rjukan in Telemark (ca. 300 m ü NN), insgesamt müssen hier 3500 Höhenmeter bewältigt werden. Das Laufen führt zunächst flach entlang des Sees Tinn, bevor man nach 20 km zum ersten Mal das Ziel vor Augen hat, den Gaustatoppen,1850m hoch. Eine weitere Besonderheit ist, dass jeder Athlet bei dem Rennen von seinem eigenem „Supporter“ begleitet wird, der für die Verpflegung sorgt und schließlich den Schlussanstieg beim Laufen gemeinsam mit dem Starter bewältigt. Aus Sicherheitsgründen sind es nur die ersten 160 der 250 Starter, die das Rennen auf dem Gaustatoppen beenden und ein schwarzes Finisher T-Shirt bekommen, für alle anderen liegt das Ziel auf ca. 1200m und die letzten 10km der Laufstrecke sind eine wellige Wendepunktstrecke und das Finisher Shirt ist weiß.
Mein Ziel für meine erste Langdistanz war also klar – der Gipfel des Gaustatoppen! Bei der Wettkampfbesprechung am Vortag vom Rennen stellte sich dann noch heraus, dass es dieses Jahr noch ein bisschen härter werden sollte. In Eidfjord war die Wassertemperatur durch einfließendes Gletscherwasser auf 11ßC gesunken und ein Schwimmen nicht möglich, so wurde die Schwimmstrecke kurzerhand verlegt und die Radstrecke um 20km verlängert.
Am Renntag ging es dann mitten in der Nacht los: Der Wecker hat um 2:00 geklingelt. Um kurz nach 3:00 ging es dann zum Check-In auf die Fähre. Mein Support fuhr weiter in die erste Wechselzone um dort alles vorzubereiten. Um 4:45 dann der Sprung von der Fähre in den 17 Grad warmen aber noch recht dunklen und wolkenverhangenden Fjord. Um 5:00 erfolgte dann das Startsignal. Das Schwimmen verlief für mich sehr gut und ich kam 15min hinter dem späteren Sieger Tim DeBoom (2facher Sieger des Ironman Hawaii) als zweite Frau und gesamt 29. in die Wechselzone. Dort dann das erste Mal Gänsehautstimmung, in einer schmalen Gasse lief man durch alle Supports durch! Auf dem Rad erwarteten uns dann erstmal Wolken und Regen. Die 20 Extrakilometer bis Eidfjord vergingen recht schnell, dort traf ich zum ersten Mal auf meinen Support, der mir den ganzen Tag jeden Wunsch von den Augen abgelesen hat und ohne den dieses Rennen niemals möglich gewesen wäre! Danke!!! Los ging’s dann auf der alten Strasse hoch in die Hardangervidda (die ersten 1200 Höhenmeter), eine unbeschreibliche Landschaft und Stimmung, immer wieder warteten Gruppen von Norwegern mit Fahnen und "Heia, Heia" Rufen an der Strecke! Ich bin das Radfahren ganz vorsichtig angegangen und vor allem die steileren Passagen verhalten gefahren, um bei meiner ersten Langdistanz nicht schon früh zu „überzocken“. Oben angekommen habe ich dann kleidungstechnisch aufgerüstet: Weste, Handschuhe und ‹berschuhe und ab in Nebel und Regen auf der welligen Hardangervidda! Ab Geilo, nach 110km, wurde das Wetter dann allmählich besser und die  verbleibenden vier Berge gingen auch recht gut. Die letzten 30 km der Radstrecke ging es dann in einer langen Abfahrt runter nach Austbygde bei Rjukan, weil mir so allmählich der Rücken weh tat war das nicht so entspannt wie erhofft. Da der Schnitt auf dem Tacho aber 1km/h mehr anzeigte als ich es im Vorfeld auch bei meinen optimistischsten Planungen erwartet hatte und inzwischen strahlender Sonnenschein herrschte, war die Laune dennoch gut! In der zweiten Wechselzone haben dann auch meine Eltern gewartet und ich hab das erste Mal erfahren an welcher Position ich liege, Platz 109 - also noch jede Menge Platz nach hinten um ein schwarzes T-Shirt zu bekommen!!! Mit nun doppeltem Support hab ich es geschafft die flachen ersten 25 km zügig zu laufen und noch einige Starter zu überholen. So konnte ich es mir leisten mit Beginn des Anstiegs auf den Gaustatoppen zu gehen und die Landschaft zu genießen. Bei km 32,5 wurde ich dann als 101. geführt und somit war es Gewissheit, ich durfte auf dem Gipfel ins Ziel laufen, das schwarze T-Shirt war sicher. Den Rest der Strecke hab ich dann genossen. Zusammen mit meinem Support, dem ich ein Großteil dieser Leistung zu verdanken habe, bin ich nach 15 Stunden 24 Minuten, nach 3,8km Schwimmen, 200km Radfahren, einem Marathonlauf und insgesamt ca. 5200 Höhenmetern als 10. Frau ins Ziel gekommen, Siegerin wurde zum dritten Mal in Folge die Deutsche Susanne Buckenlei. So konnte ich überglücklich die Abendstimmung und die Aussicht vom höchsten Berg in Telemark genießen. Das begehrte schwarze T-Shirt wurde dann am nächsten Tag überreicht und wird dazu beitragen das ich diesen Wettkampf immer als einen unbeschreiblichen Tag in Erinnerung behalten werde! Ein großer Dank muss auch an die Organisatoren gerichtet werden, die es trotz aller kurzfristigen änderungen geschafft haben ein perfektes Rennen zu veranstalten!"

Ingelore schafft Hawaii-Quali!!!

Auch den neunten ironman kann Ingelore Koester erfolgreich abhaken: in Regensburg schwamm,

Wir drücken die Daumen!

fuhr und lief unsere erfolgreiche Eisenfrau ueber die gesamte ironman-Distanz ins Ziel! Die Uhr blieb nach 15:31:52 Std. stehen - das Hawaii-Ticket hat Ingelore in der Tasche!

Gesamtzeit: 15:31:52 Std. 

Schwimmen: 01:33:32 Std.

Radfahren: 07:25:25 Std.

Marathon: 06:15:46 Std.

Wenn am 08. Oktober der Startschuss zum 5. Ruhrtal-Marathon faellt, wird zur gleichen Zeit tausende Kilometer von Witten-Herbede entfernt bereits Ingelore Koester vom PV-Triathlon Witten beim beruehmten Hawaii-Triathlon auf der Strecke sein. Das Ticket zur Teilnahme holte sie sich bei einem der weltweiten Ausscheidungswettkaempfe, heuer in Regensburg. Fuer Ingelore Koester nicht das erste Mal, dass sie sich einer Hawaii-Qualifikation stellt: "Ich habe mir zum Ziel gesetzt, meinen neunten ironman in Regensburg zu bestreiten, um mit dem zehnten die Serie voll zu machen und abzuschliessen. Was koennte es fuer einen schoeneren Abschluss als nochmal in Hawaii zu starten?" Bis zum ersehnten Ticket wurde es jedoch ein langer, aber auch erfolgreicher Tag bei widrigen Bedingungen. Ingelore Koester: "Als älteste Teilnehmerin bin ich mit neuer persoenlicher Bestzeit im Schwimmen nach 1:33:52 Std. in die Wechselzone gekommen, um aufs Rad zu wechseln. Neben der bekanntlich langen Raddistanz warteten aber auch 1500 Höhenmeter, Dauerregen auf der gesamten Radstrecke, gefährliche Abfahrten und mitunter gefaehrlicher Wind auf mich." Nach genau 7:25.25 Std. hatte die 66jaehrige PVlerin die Wechselzone wieder erreicht und blieb mit dieser Zeit sogar unter den angepeilten 9-Stunden. Damit hatte Ingelore Koester noch rund sieben Stunden fuer den abschliessenden Marathon. "Ich wusste, wenn ich die 42 km - in dieser Zeit - schaffe, fahre ich nach Hawaii. Mein Mann Charly feuerte mich nochmal an und mit jedem Meter kam ich dem grossen Ziel naeher! Auf der Laufstrecke wars dann endlich trocken und ich habe mich da ganz gut durchgeschlagen. Spannend wurde es nochmal in der der letzten halben Stunde. Beim Lauf war es stockfinster, ich konnte die Hand vor Augen nicht sehen." Ein unbeschreiblicher Augenblick, als die ersten Lichter wieder auftauchten, das - beleuchtete - Ziel in Sicht kam und der Applaus der vielen Zuschauer die Wittener Eisenfrau empfing: "Ich dachte nur, "angekommen - das zählt". Die Zeit von 15:31:52 Std. unter diesen Umstaenden war o.k, auch wenn ich 15:15 Std. angepeilt hatte." Ein highlight die spaetere Siegerehrung: "Fuer mich überwältigend. Älteste Teilnehmerin, Applaus, DANKE an alle, die an mich geglaubt haben."

Wilfried Leonhard empfiehlt Klingenpfadlauf in Solingen

73,5 km um SolingenDer 9. Klingenpfadlauf zählte auch Wilfried Leonhard  zu seinen Teilnehmern. Hier sein Bericht: "Der 9. Klingenpfadlauf in und rund um Solingen ist sicher zu den besonders schoenen Landschaftsläufen zu sehen! Neben den 73,5 km mussten knapp 1.800 Höhenmeter bewältigt werden. Es handelte sich nicht um einen klassischen Wettkampf, sondern um einen Freundschaftslauf.  Nach etwas mehr als 9 1/2 Stunden liefen wir auf den Gräfrather Markt in Solingen ein. Knapp 40 Personen meisterten mit mir die vorgenannte Strecke. Als Vorbereitung auf den Monschau-Marathon  kann ich diesen Lauf sehr empfehlen!"

Triathlon-Liga in Sassenberg

Sonntag, 7. August. Beim Feldmark-Triathlon in Sassenberg starteten am Samstag drei Liga-Teams des PV-Triathlon auf der olympischen Distanz über 1,3-46-10 Kilometer. Für die Regionalliga der Damen gab es leider einen Ausfall zu vermelden: Nicole Baudzus muss wegen eines Muskelfaserrisses pausieren. So gingen für das Regionalliga-Team Anne Wilner und Silke Wienfort auf die Strecke und legten sich mächtig ins Zeug. Beide kamen fast zeitgleich aus dem Wasser - Anne Wilner nach 23:25 auf Platz 73 von 190 und Silke Wienfort nach 23:36 auf Platz 79. Auf dem Rad zeigte Anne Wilner eine starke Leistung und fuhr ihren Vereinskolleginnen Silke Wienfort und Marlies Steffen auf den 46 Kilometern bei kräftigem Wind mit 1:25:11 Stunden davon. Silke Wienfort konnte auf der Laufstrecke wieder etwas aufholen und kam mit einer Gesamtzeit von 2:46:36 Stunden knapp 3 Minuten nach Anne Wilner (2:43:23) ins Ziel. In der Teamwertung konnte die gute Leistung den Ausfall von Nicole Baudzus nicht kompensieren - das Team landete jedoch nicht auf dem letzten Platz, sondern erzielte immerhin noch Platz 23 von 27.

Richtig gut lief es bei den Damen der NRW-Liga - Marlies Steffen, Sabine Mollus und Conny Dauben. Sabine Mollus zeigte eine gute Schwimmleistung mit 23:13 Minuten und machte dann auf der Rad- und Laufstrecke richtig Druck. Nach dem Radfahren in 1:23:24 hatte sie sich bereits vom 67. auf den 33. Platz verbessert und setzte dann beim Laufen mit starken 42:35 Minuten für die 10 Kilometer nochmals ein Ausrufezeichen. Sie kam damit als 11. Frau des Gesamteinlaufs und Platz 2 der W35 nach 2:29:13 Stunden ins Ziel. Conny Dauben zeigte sich ebenfalls in guter Form und gewann die AK W35 nach 2:27:11. Marlies Steffen berichtet nach dem Rennen: "Das Radfahren war hart, da es sehr windig war. Beim Laufen habe ich dann nochmal alles gegeben und bin mit der Gesamtleistung zufrieden, auch wenn ich im Vergleich zu letztem Jahr auf der Radstrecke einbüßen musste." Mit ihrer guten Gesamtzeit von 2:44:43 Stunden trägt sie zum Erfolg des Teams bei - die drei beenden das NRW-Liga Rennen auf Platz 3 der Mannschaftswertung! Das Team konnte den Rang 5 der Ligatabelle festigen und verkürzte sogar den Abstand auf Rang 4 - TRC Essen 84 - auf nur noch einen Punkt.

Das Team der Seniorenliga zeigte eine Teamleistung auf hohem Niveau. Für das Team des PV-Triathlon starteten Uwe Bandmann, Mathias Hölscher, Frank Hunstein und Birgit Schönherr-Hölscher. Mit einer durchweg guten Leistung aller Teammitglieder erreichten die 4 in der Mannschaftswertung den 4. Platz. Uwe Bandmann erreichte das Ziel nach 2:14:31 Stunden, Mathias Hölscher nach 2:20:24, Frank Hunstein nach 2:25:51 und Birgit Schönherr-Hölscher nach 2:26:23. Nach diesem letzten Rennen der Seniorenliga steht damit Ligaplatz 6 für das Team fest.

  1. David Schönherr mit neuer PB über 10km
  2. Volker Eidmann gewinnt M50 beim Waldlauf in Menden
  3. Ingelore Köster möchte wieder nach Hawaii! - Sonntag Quali in Regensburg
  4. Liga-Teams starten am Sonntag in Sassenberg

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