IRONMAN European Championship Frankfurt
Sonntag, 24.07.2011. Das Triathlon-Ereignis des Wochenendes hieß IRONMAN European Championship Frankfurt. In der Main-Metropole stellten sich Sonntagfrüh nach Angaben des Veranstalters mehr als 2500 Teilnehmer (58 Profis und 2450 Altersklassentriathleten) der Herausforderung 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,2 km Laufen. In den letzten Jahren machte oftmals hochsommerliche Hitze den Athleten zu schaffen – dieses Jahr war es mit Temperaturen um 11 Grad unangenehm kühl, hinzu kamen Wind und leichte Regenschauer.
Bei den Profis setzte sich der Münchener Faris Al-Sultan auf der Radstrecke früh von seinen Kontrahenten ab und fuhr ein starkes Rennen, so dass er bei dem Wechsel auf die Marathon-Laufstrecke 8 Minuten Vorsprung auf seine Verfolger hatte. Durch eine souveräne Leistung auf der Laufstrecke konnte er diesen Vorsprung halten und wurde damit Europameister über die Langdistanz in 8:13:50 Stunden. Es folgten Jan Raphael aus Hannover in 8:19:31 Stunden auf Platz 2 und Michael Göhner aus Reutlingen auf Platz 3 in 8:20:26. Georg Potrebitsch – bis 2010 Mitglied im Bundesligateam "AVU Team Witten" des PV-Triathlon Witten – mischte im Feld der Profis ganz vorn mit. Nach dem Schwimmen auf Platz 6, konnte er auf der Radstrecke weitere Plätze gut machen und lief nach der Laufstrecke als Gesamt Vierter in 8:22:29 Std. über die Ziellinie. Bei den Damen sicherte sich Caroline Steffen aus der Schweiz den Sieg in 9:12:13 Std. vor Lucie Zelenkova (9:13:46 Std.) und Sonja Tajsich (9:14:14 Std.).
An dem "Längsten Tag des Jahres" nahmen aber auch Martin Herrmann
und Dr. Roman Leischik vom PV-Triathlon Witten aktiv teil. Der Vereinsarzt des PV-
Triathlon Roman Leischik hatte sowohl bei Faris al Sultan wie auch Georg Poetrebitsch wenige Tage vor dem Frankfurter ironman einen letzten medizinischen Check durchgeführt, um dann mit seinem Vereinskameraden Martin Herrmann selbst am ironman teilzunehmen.
Für den Routinier Martin Herrmann war es bereits die 16. Triathlon über die IRONMAN Distanz – von unzähligen Teilnahmen über kürzere Triathlon-Distanzen ganz zu schweigen.
Besonders die Radstrecke macht dieses Rennen in und rund um Frankfurt am Main aus. Von der Schwimmstrecke führt sie auf einem 90km-Rundkurs in das umliegende Land. Der Rundkurs musste zweimal bewältigt werden und führt bis nach Friedberg hinauf. Highlight der Radstrecke ist der "Heartbreak Hill", ein knackiger Anstieg 10 km vor Ende einer Runde, an dem die Athleten vom Publikum gefeiert und kräftig angefeuert werden. Ingelore Köster - sie startet 07. August selber beim ironman Regensburg - war live an der Strecke: "Martin Herrmann und Roman Leischik haben ein Meisterstück bei dem Wetter vollbracht. Schon nach der ersten Radrunde haben reihenweise Athleten das Rennen beendet. Wir hörten immer wieder nur "Nie wieder!" von den Aktiven." Martin Herrmann und Roman Leischik hatten den ronman am frühen Morgen bei nur 8 Grad Außentemperatur aufgenommen und das Schwimmen in 1:05:07 Std. bzw. 1:14:11 Std. absolviert, für die 180 km lange Radstrecke bei widrigen Wetterbedingunen 5:47:04 Std. bzw. 6:04:15 Std. gebraucht und den abschließenden Marathon in 4:10:23 Std. bzw. 4:23:05 Std. gelaufen. Martin Herrmann lief nach 11:11:02 Std. und Roman Leischik nach 11:52:13 Std. geschafft, aber glücklich über die Ziellinie am Frankfurter Römer. "Der Krimi von Frankfurt ist beendet. Kälteeinbruch, Dauerregen und Windstürme haben Frankfurt mal wieder zum Sportkessel gemacht. Nach dieser Anstrengung freue ich mich besonders, dass ich das Rennen mit eigener Bestzeit bei diesen Bedingungen überlebt habe" faßt Dr. Roman Leischik seinen ironman zusammen.

Samstag, 23.07.2011. Bei kühlem Wetter und Nieselregen
wagten sich diesen Samstag beim 20. Möhnesee-Triathlon Markus Dilrop und Marlies Steffen vom PV-Triathlon Witten in den Möhnesee. Die Schwimmstrecke hatte es in sich – durch den kräftigen Wind herrschte ein kräfteraubender Wellengang, der den Teilnehmern zudem auch die Orientierung erschwerte. "Die Schwimmer vor mir waren kaum zu sehen, obwohl sie nur wenige Meter entfernt waren.", berichtete Markus Dildrop nach dem Rennen. Auch die bergige Radstrecke forderte die Teilnehmer und war mit ca. 45 Kilometern deutlich länger als die sonst üblichen 40 Kilometer eines Kurzdistanz-Triathlons. In dem etwa 300 Teilnehmer starken Feld erzielte Markus Dildrop den 2. Platz in der Altersklasse M25 und den 23. Platz in der Gesamtwertung. Auch Marlies Steffen zeigte eine klasse Leistung und staubte den 3. Platz ihrer Altersklasse W25 und den 25. Gesamtplatz ab.
Wenn am kommenden Sonntag zum sechsten Mal 2.350 Triathleten an den Start des Frankfurter ironman gehen, zieht die sportliche Großveranstaltung nicht nur 2.350 Altersklassen-Athleten aus 55 Nationen in die
Großer Erfolg für Conny Dauben: die Athletin vom PV-Triathlon Witten startete beim großen Hennef-Triathlon und lief im starken Frauenfeld als Zweite über die Zielline. "Ok, Julia Bohn war nicht zu schlagen. Ich bin eine 26:55 geschwommen und lag damit noch eine Minute hinter Micaela Orgeldinger (25:42 min.) und Julia Bohn (23:47 min.) zurück", so die Triathletin aus dem AVU Team Witten, die auch in der Bundesliga um Punkte und Plätze kämpft. Beim Radfahren (1:09:43 Std.) habe ich Micaela aber überholen können, während Julia ihren Vorsprung ausbauen konnte (1:05:22 Std.). Mit 46:43 min. über 10 km lief ich den zweiten Platz nach Hause."