Treppchenplätze in Lemgo
PVT Nachwuchs erfolgreich im Ziel
Sieben weitere Nachwuchsathleten des PV Triathlon Witten gingen am Wochenende beim Triathlon in Lemgo an den Start. Rena Siepmann und Luisa Pitschak (beide Schülerinnen B) belegten die Plätze 5 und 7. Tim Schellberg (Schüler B) erreichte ebenfalls Platz 7 nur wenige Sekunden hinter dem Drittplazierten. Die drei waren mit Ihren Platzierungen auf Punktejagd für die Gesamtwertung in der Landesmeisterschaft NRW. Bei den Schülerinnen C siegte Hanna Rose, Lea Pitschak belegte als jüngerer Jahrgang Platz 5. Nach einem dramatischen Schluss finish beim Laufen setzte sich Max Dorfmeister gegen sechs weitere Konkurrenten durch und belegte den dritten Platz bei den Schülern B. Nach dem Radfahren lag Max auf dem siebten Platz, nur wenige Sekunden hinter dem bis dahin Zweitplazierten. Bis zum Wendepunkt hatte Max seine Konkurrenten eingeholt und legte danach einen Zwischenspurt ein, so dass alle andren nicht mehr folgen konnten. Insgesamt starteten in dieser Gruppe 13 Kinder. Ebenfalls aufs Treppchen schaffte es Natascha Routaboul Brüchert Pastor mit ihrem Sieg in der Altersgruppe Schülerinnen A.
Bereits vier Tage zuvor starteten einige der Nachwuchsathleten des PVT bei den Schulmeisterschaften in Dortmund. Die Staffel mit Tim Siepmann, Lars Rose und Lisa Rose vom PVT belegte Platz 5 für das Goethe Gymnasium Dortmund Hörde. Nach dem Schwimmen in Führung mussten sie zwei Stürze und das Herunterspringen einer Kette beim Radfahren hinnehmen, so dass sie am Ende mit fast fünf Minuten Rückstand ins Ziel gelangten.

Wenn am kommenden Sonntag zum sechsten Mal 2.350 Triathleten an den Start des Frankfurter ironman gehen, zieht die sportliche Großveranstaltung nicht nur 2.350 Altersklassen-Athleten aus 55 Nationen in die
Rhein-Main-Region. Das größte Profifeld in der Geschichte des Rennens mit über 70 internationalen Top-Athleten wird bei dem nunmehr zum sechsten Mal als offizielle European Championship ausgetragenen Wettkampf in den Kampf um den Titel des Europameisters und das Preisgeld von USD $ 100.000 eingreifen. Mit am Start werden auch Dr. Roman Leischik und Martin Herrmann vom PV-Triathlon Witten sein. Für Martin Herrmann ist es bereits der 16. ironman, den der PVler absolviert: "Natürlich habe ich so gesehen eine gewisse Routine und weiß in etwa, was mich erwartet. Dennoch, unterwegs kann so viel passieren, was einfach nicht vorher zu planen ist, angefangen vom Wetter über die Technik bis hin zu Stürzen, die ebenfalls nicht auszuschließen sind", so Martin Herrman vor dem großen Dreikampf. Roman Leischik hat es geschafft, im Profifeld 15 Minuten vor dem großen Teilnehmerfeld das Rennen aufzunehmen. "Daraus entwickelt sich ein internes Rennen zwischen uns, das wir nicht in Sichtweite führen können", ist Martin Herrmann gespannt. "Ich hoffe auf Wärme, unter 15 Grad ist der Energieaufwand sehr hoch, um den Körper auf dem Rad zu wärmen. Das Wasser darf ab 24 Grad warm sein, damit wir ohne Neo schwimmen können", formuliert der sportliche Postbote seine Wetterwünsche an Petrus. Seine angepeilte Zeit: "eine 10 vorne, mein Traum eine 10:40 Std."
Ausdauerläufer Wilfried Leonhard startete nur 14 Tage nach seinem Kemnader 100 km-Lauf beim Waldniel Marathon im schönen Schwalmtal. "Die Bedingungen waren optimal. Ich hatte bereits im Vorfeld viel Gutes über diesen Marathon gehört und war auf die Strecke aus befestigten Wald- und Feldwegen vorbereitet. Start und Ziel war jeweils das Dr. van Aaken Stadion, die 42,195 km verteilten sich auf vier Laufrunden. Nach den Anstrengungen des 100 km-Laufes vor 14 Tagen hatte ich eigentlich vor, einen lockeren Lauf zu absolvieren. Ich schloß mich einer Gruppe an, die nach 21 km eine Zeit von 1:46 Std. erreichte. Im Hinblick auf meinen nächsten Marathon in 14 Tagen in Bad Pyrmont nahm ich das Tempo heraus und ereichte das Ziel in einer Zeit von 3:42:19 Std. (34. der Gesamtwertung sowie 9. der Altersgruppe M 50). Es war sicherlich nicht das letzte Mal, dass ich in Waldniel starten werde."
Großer Erfolg für Conny Dauben: die Athletin vom PV-Triathlon Witten startete beim großen Hennef-Triathlon und lief im starken Frauenfeld als Zweite über die Zielline. "Ok, Julia Bohn war nicht zu schlagen. Ich bin eine 26:55 geschwommen und lag damit noch eine Minute hinter Micaela Orgeldinger (25:42 min.) und Julia Bohn (23:47 min.) zurück", so die Triathletin aus dem AVU Team Witten, die auch in der Bundesliga um Punkte und Plätze kämpft. Beim Radfahren (1:09:43 Std.) habe ich Micaela aber überholen können, während Julia ihren Vorsprung ausbauen konnte (1:05:22 Std.). Mit 46:43 min. über 10 km lief ich den zweiten Platz nach Hause."
Wir verbrachten im Februar diesen Jahres eine Woche im Flüchtlingslager der Saharawi, überbrachten Spenden und Hilfgüter und liefen einen Marathon zu Gunsten der Flüchtlinge duch die Sahara. Über unsere Eindrücke und das Schicksal der Flüchtlinge, die dort seit über 35 Jahren vergessen in der Wüste überleben müssen, möchten wir berichten, um so wieder mehr Augenmerk auf dieses vergessene Volk zu lenken und vielleicht weitere Interessierte zu diesem fantastischen Erlebnis zu animieren, das idealerweise Sport, Abenteuer und Hilfe kombiniert!