Ingelore Köster beim Ironman Hawaii

Letzte Info von Ingelore (07.10./22:58 Uhr):
"Mir geht es gut. Ich bin aufgeregt. Morgen frueh 7 Uhr geht es endlich los.
Ihr werdet es nicht glauben, es regnete hier tatsaechlich die ganze Nacht.
Das Wasser ist leider unruhig, also wellig und der Wind ist auch nicht so ohne."
Für Ingelore Köster vom PV-Triathlon Witten geht am Samstag der Traum vom Ironman auf Hawaii nochmals in Erfüllung. Ihren insgesamt 10. Ironman über 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,2 km Marathonlaufstrecke wird sie wie immer bestens vorbereitet bestreiten. Zunächst gutes Grundlagentraining im Herbst vergangenen Jahres und im Winter, dann im Frühjahr war sie mit dem PV-Triathlon im Trainingslager auf Mallorca, wo bei schönstem Wetter viele hundert Kilometer auf dem Rennrad gesammelt wurden. Die Qualifikation für Hawaii holte sie sich schließlich beim Ironman in Regensburg Anfang August. Die letzten Wochen galten nun der Erholung vor dem Wettkampf und der frühzeitigen Anreise, denn die Zeitverschiebung gegenüber Hawaii beträgt 12 Stunden. Ingelore verband das Schöne mit dem Nützlichen und reiste bereits vor 2 Wochen nach Anaheim in den USA, um ihren dort lebenden Sohn Mark zu besuchen und gemeinsam ein paar letzte Trainings zu absolvieren. Letzte Woche ging der Flug nach Hawaii - so blieb ihr noch eine Woche zur Akklimatisation vor Ort. Bei ihrem Wettkampf wird sie am Samstag von ihrem Mann Charly und ihrem Sohn Mark an der Strecke unterstützt. Wir wünschen ihr alles Gute und ein unvergleichliches Erlebnis auf ihrem Weg nach Kona!
Georg Potrebitsch, ehemaliger Bundesliga-Athlet des PV-Triathlon Witten, wird eine halbe Stunde früher um 06:30 im Elite-Feld starten. Die Qualifikation für Hawaii hatte er sich beim Ironman in Frankfurt mit einer furiosen Zeit von 8:22:29 und dem 4. Gesamtplatz geholt. Siehe auch:
http://www.youtube.com/watch?v=2sCzqab8SYI
Neuer Anfängerkurs "Von Null auf Triathlon"
Wer jetzt Interesse am Triathlon gefunden hat, kann beim nächsten Anfängerkurs "Von Null auf Triathlon" teilnehmen. Ein Infoabend über den diesjährigen Einsteigerkurs für Triathleten findet mit Unterstützung der VHS am 19.10. um 20:15 Uhr in der VHS an der Holzkampstraße in Witten-Annen statt.

Dritter ironman-Start in 2011, dritter Erfolg - Marcus Ziemann vom PV-Triathlon Witten reiste nach Spanien an die Coata de Meresme, um in Calella zum dritten Mal in diesem Jahr eine Langdistanz zu bewältigen. Der klassische ironman umfaßte 3,8 km Schwimmen, 180 km auf dem Rad und einen kompletten Marathon über 42,195 km. "An sich hatte ich mich auf das Schwimmen im glasklaren Meer gefreut, zumal ich in Tschechien noch mit 58 min. eine persönliche Bestzeit aufgestellt hatte. Die Freude verflog jedoch sehr schnell, die Teilnehmer nahmen wenig Rücksicht, der Schwimmstart kam mir vor, als wenn ich in eine Prügelei geraten wäre und der Wellengang ließ den Griff beim Armzug oft ins Leere gehen", berichtet der Athlet des PV-Triathlon. So blieben einige Minuten auf der Strecke, die Uhr notierte 66 min. beim Ausstieg aus dem Meer. "Als dann auch noch der Wechsel nicht so lief, wie geplant, bin ich schon mit einer gehörigen Portion Wut auf die Radstrecke gefahren." Der flache Radkurs mit leichten Anstiegen entlang der Küste sagte Marcus Ziemann jedoch zu - am Ende der 180km stand eine neue Radbestzeit von genau 5:00:21 Std. auf dem Papier. Die Marathonstrecke - ohne Schatten bei 32 Grad und aufgeteilt in vier Runden schaffte Marcus Ziemann in 4:04 Std. Große Freude dann aber mit Blick auf die Gesamtzeit von 10:18 Std. "Zwar keine Bestzeit, aber trotzdem gut geschafft", faßt Marcus Ziemann seinen ironman zusammen.
Die 11. Auflage des Sterntalerlaufes in Herdecke zugunsten schwerkranker Kinder zog auch eine große Gruppe des PV-Triathlon Witten von Klein bis Groß in die unmittelbare Nähe des Gemeinschaftskrankenhauses Herdecke. Während die erwachsenen PV-Läufer/innen über die anspruchsvolle 9 km-Distanz starteten, heimste der PV-Nachwuchs über die 1 km- und 2 km-Strecke viele Treppenplätze ein.
die Siege mit zurück in die Ruhrstadt. Felice Gerads (01) wurde Zweite und Jana Welter (98) und Lara Herrmann freuten sich über dritte Plätze. Luisa Pitschak (00) kam auf den vierten Platz, Hannah Pitschak (98) wurde Fünfte und Pia Engelbrecht (01) Sechste.
Eine Ausdauerleistung außerhalb der Triathlon-Diziplinen vollbrachte auch Wolfgang Brozio. Der PVler konnte wegen einer Knieverletzung in der Saison 2011 leider keinen Triathlon-Sport ausüben und konzentrierte sich kurzerhand auf seine vierte Sportart, das Paddeln. Vier bis fünfmal in der Woche brachte er sein Kajak auf der heimischen Ruhr und dem Kemnader See zur Verbesserung von Konstitution, Bootsbeherrschung und Paddeltechnik wzu Wasser. Um wenigstens einmal in diesem Jahr Wettkampfluft schnuppern zu können, meldete sich der PVler für die Halbmarathondistanz beim 1000 Seen-Marathon auf der landschaftlich schönen Mecklenburger Seenplatte an. "Nach 630 km Anreise und einer sternenklaren Herbstnacht im Zelt erfolgte der Start um 9 Uhr, die Bedingungen waren gut, ich hoffte auf einen optimalen Rennverlauf", berichtet Wolfgang Brozio. "Nach den im Vorjahr gemachten Erfahrungen mit einer Karambolage zu Beginn des Rennens wusste ich, dass die kritischste Phase der Sprintmassenstart mit der Einfädelung des Teilnehmerfeldes nach nur 100 m in einen 15 m breiten und 200 m langen Kanal darstellt. Ich wählte meine Startposition entsprechend und es gelang mir, das Nadelöhr weitestgehend unbehelligt vor dem Hauptfeld zu passieren. Nach zwei Kilometer begann sich das Feld zu sortieren und langsam in die Länge zu ziehen, die aus fünf oder sechs Rennkajaks bestehende Spitzengruppe setzte sich bereits zügig mit ca. 12 km/h vom restlichen Feld ab." Der aus dem Langstreckensport kommende Spät- und Quereinsteiger und Paddelautodidakt blieb dran, verschärfte frühzeitig vor dem Ziel nochmal das Tempo und konnte das Rennen hoch zufrieden nach 1:54:23 Std. mit dem dritten Platz von 30 Startern in der Klasse „1er Kajak M 40 u. älter“ sowie den 12. Gesamtplatz von insgesamt 128 gestarteten Booten beenden. "22 Minuten schneller als im Vorjahr - mein Trainingsprogramm hatte sich bewährt", freute sich Wolfgang Brozio.
zog jedoch erstmal ihre Laufschuhe an und lief vor dem Speedskate-Marathon, den beide in 2:02:50 Std. absolvierten, über die Halbmarathon-Distanz ein ausgezeichnetes Rennen. Mit einer und finishte mit einer Zeit von 1:37:11 Std. als Neunte der W35. Eine zweite Wittenerin folgte mit Maren Meinshausen in 1:38:50 Std. als 19. der Weiblichen Hauptklasse. Rica Pukropski lief in der Weiblichen Jugend A mit 2:00:25 Std. auf den 10. Platz gleichauf mit Andrea Fallatik (186. W30). Benedict Olier lief den ganzen Marathon in 4:35 Std.