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Wilfried Leonhard lief 73,5 km beim Klingenpfadlauf in Solingen
Schmale Pfade, Stege über Bachläufe, Wege an Wiesen und Felder vorbei und 1.800 Höhenmeter prägten den 73,5 km langen Landschaftslauf rund um Solingen, an dem Wilfried Leonhard vom PV-Triathlon Witten mit seinem Laufpartner Ulli Ziemer teilnahm. Dabei war dieser lange Lauf nur als Vorbereitung auf das ganz große Ziel gedacht: Ende Oktober wird Wilfried Leonhard in Remscheid bei einem 100 km-Lauf starten. "Der Klingenpfadlauf um Solingen teilte sich auf 12 Etappen auf, die Zeit spielte dabei keine Rolle. Morgens um 7:00 Uhr fiel der Startschuss und glücklich und zufrieden erreichten gegen 16:50 ca. 30 Teilnehmer, die die Strecke komplett absolvierten, das Ziel am Gräfrather Marktplatz", so Wilfried Leonhard. Viel Zeit zur Erholung gönnt sich der PVler jedoch nicht: "Am 8. August werde ich zum dritten Mal in Folge an dem Landschaftsmarathon in Monschau teilnehmen."
Triathlon pur am Wochenende in Sassenberg
Senioren holen den 8. Platz in Sassenberg
Neben dem großen Bundesliga-Tag der Triathleten in Offenburg als Treffpunkt der Elite übten auch viele ambitionierte Triathleten der NRW-Liga, Regional- und Seniorenliga ihren Sport in Sassenberg beim Feldmark Triathlon aus. Angelegt war der Wettkampf über die Distanzen 1,3 km Schwimmen, 46 km Rad und 10 km Laufen, wobei das Schwimmen eine Besonderheit aufwies: die Teilnehmer mußten nach der ersten Runde in einem See kurz zu einem Landgang aus dem Wasser, um danach zur zweiten Runde zu starten. "Die Wassertemperatur lag bei 21,2°, das Tragen eines Neoprens war zugelassen", berichtet Willi Wilner aus dem PV-Seniorenteam. "Mit dem Rad waren zwei längere Runden zu fahren, alles flach, aber windanfällig, die Laufstrecke sehr eckig und leicht profiliert um den
See herum, aber gut zu laufen. Das Wetter insgesamt war sehr gut, kein Regen, aber ein wenig drückend. Am Start im Feld der 25 Teams der Seniorenliga waren für den PV-Triathlon Witten neben Willi Wilner Stefan Baumbach, Frank Blasey und Markus Ziemann. "Jeder war für seine Verhältnisse gut im Rennen und im Ziel auch ob der guten Mannschaftsleistung sehr zufrieden. Insgesamt erzielten wir mit dem 8. Platz die beste Platzierung in dieser Saison, die wir mit dem 12. Gesamtplatz unter 25 Teams abschlossen."
NRW-Liga der Frauen: Platz 5
Sichtlich zufrieden auch die PV-Damen in der NRW-Liga, für die Sassenberg der dritte von fünf Wettkämpfen bedeutete. Conny Dauben, Anke Libuda und Silke Wienforth traten unter 'PV-Triathlon II' in der 16 Mannschaften starken Liga an und Conny Dauben legte gleich mächtig los: mit einer guten Zeit von 20:54 min. für die 1,3 km lange Schwimmstrecke stieg die PVlerin als 13. aus dem Wasser undarbeitete sich mit der drittschnellsten Radzeit (1:19:03 Std.) und der sechstschnellsten Laufzeit (44:36 min.) auf den gesamtdritten Platz vor. Mit einer Zeit von 2:24:34 Std. überquerte die PVlerin die Ziellinie. Anke Libuda folgte in 2:36:46 Std. vor Silke Wienforth (2:45:29 Std.). Damit hatten die PV-Frauen den 5. Platz errungen und stehen in der Tabelle nun hinter EJOT Team TV Buschhütten, dem Krefelder Kanu Klub II und dem ASV Köln auf dem 4. Platz. In den Einzelwertungen standen gleich zwei PVler auf dem Treppchen: Conni Dauben als Siegerin der AK 35 und Willi Wilner als Sieger der AK 50.
Platz 14 in der Regionalliga nach Disqualifikation
11. Platz in der Tabelle für PV-Triathlon Witten III
Hervorragend im Rennen lag auch das Damen-Team 'PV-Triathlon Witten III' in der Regionalliga. Birgit Schönherr-Hölscher hatte die Ziellinie schon mit einer tollen Zeit von 2:23:07 Std. mit einer 10 km-Zeit von 39:38 min. überquert, als sie im Nachhinein disqualifiziert wurde - ein herber Rückschlag für Anne Wilner und Marlies Steffen, die beide nach 2:43 Std. als 25. und 26. das Ziel erreichten. Birgit Schönherr-Hölscher traf die Disqualifikation wie ein Blitz aus heiterem Himmel: "Angeblich hätte ich eine Zeitstrafe bekommen und nicht abgesessen. Nur, kein einziger Schiedsrichter hat mich angepfiffen und mir eine Karte gezeigt." Mit der Platzziffer 119 wurde es daher nur der 14. Platz von 22 Mannschaften und der 11. Platz in der Tabelle. Die letzten beiden Wettkämpfe finden in Xanten und Ratingen statt.
Triathlon-Nachwuchs: Meisterschaft in Merzig
Nach dem Schwimmen noch auf der 8. Position und mit ca. 15 Sek Rückstand verpasste Dominik Wawrik ganz knapp die erste Radgruppe und musste in der Verfolgergruppe die 20 Kilometer auf dem Rad absolvieren. Jonas Loeff gelang es, nach mäßigem Schwimmen auch zur Verfolgergruppe aufzuschließen.
Die 1. Gruppe mit vier Athleten konnte ihren Vorsprung behaupten und so gingen Jonas und Dominik in der mehr als 30 Athleten umfassenden Verfolgergruppe auf die Laufstrecke.
Auf Platz 2 liegend wollte Dominik absteigen, doch während des Absteigens löste sich sein Radschuh aus dem Pedal und er überschlug sich mehrmals.
Nach den ersten Schreckenssekunden stand Dominik wieder auf und absolvierte mit blutigen Knien und Füßen den abschließenden Lauf. Er kam auf einem für ihn enttäuschenden 21. Platz ins Ziel und spürte einige Stunden nach dem Rennen, als der Schock vorbei war, auch die Folgen des Sturzes. „Ich habe mir Schürfwunden nahezu am ganzen Körper, aber besonders an Knien und Füßen zugezogen, wahrscheinlich eine Prellung in der Hüfte und im Handgelenk sowie einen stark lädierten linken Fuß zugezogen. Nach dem 4. Platz beim Deutschlandcup in Braunschweig bin ich insgesamt enttäuscht, da wir danach noch einmal viel trainiert hatten und im Trainingslager in Essen waren. Als Titelverteidiger war das sicherlich nicht das, was ich zeigen wollte und konnte“, kommentierte der Triathlet.
Jonas Loeff wuchs beim Laufen über sich hinaus und belegte als zweitbester NRW-Athlet den 14. Platz, für die abschließenden 5 Kilometer benötigte er nur 16:45 min.
Damit hat für die kommende Saison seine Qualifikation für den NRW- Kader geschafft.
Besonders erfreulich war auch das gute Abschneiden von Till-Niklas Arling der bei seinem ersten Start bei einer Deutschen Meisterschaft den 17. Platz belegte und als zweitbester NRW-Athlet in der Jugend B einige Kaderathleten hinter sich lassen konnte.
In der weiblichen Jugend B belegte Lisa Carolin Happke den 22. Platz, besonders auf dem Rad zeigte sie ihre Stärke und arbeitete sich nach dem Schwimmen schnell nach ganz vorne. Im abschließenden Lauf konnte sie das Tempo der Führenden jedoch nicht mehr mitgehen.
Bei den weiblichen Junioren konnte Lea Erlemann den 16. Platz belegen und die im Training gezeigten Leistungen nicht vollständig abrufen.
Für die Team Wertung wäre Bastian sicherlich wichtig gewesen, da er sich zuletzt in einer herausragenden Form präsentierte.
Im Deutschlandcup, zu dem auch die DM zählte, gewann das männliche Team aus NRW die wichtige Gesamtwertung: Jonas Loeff, Bastian Balcer und Dominik Wawrik.
Charly und Ingelore Köster werden inoffizielle "Emslandmeister 2010"
Einen Urlaubsaufenthalt in ihrer zweiten Heimat Greetsiel nutzten Charly und Ingelore Köster zum Start beim 17. ENOVA Triathlon in Emsdeich - mit Erfolg. "Eine kleine, aber feine Veranstaltung, sogar mit Chipmessung", berichtet Ingelore Köster. "Nur das Wetter spielte nicht so ganz mit, 18 Grad, regnerisch. Bei den Frauen waren es 20 Teilnehmerinnnen und bei den Männern 72 Teilnehmer." Die beiden PVler starteten in der Altersklasse der 65jährigen über die Distanzen des Volkstriathlon 500m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen. "Das hatte ich auch noch nicht oft, ich ging bei strömenden Regen zum Schwimmstart an den Badesee. Unsere Rennmaschinen hatten wir zu Hause gelassen, wir fuhren also mit normalen Tourenrädern. Wir kannten den Triathlon, denn die ganze Familie war da schon vor Jahren am Start. Auf der Radstrecke ließ dann der Regen nach und kurz vor der Wechselzone kam mir dann Charly auf dem Rad entgegen. Wir haben beide gefinisht. Jeder wurde 1. in seiner AK. Meine Endzeit 1:37:26 Std., Charly´s 1:58:16 Std. Jetzt kann Charly wieder am Stammtisch schmunzelnd erzählen: Meine Frau und ich sind 'Emslandmeister 2010' geworden." 