Run am Ring: PV-Läufergruppe bezwingt die Nordschleife
Der "Run und Rad am Ring" zieht jedes Jahr über 10.000 Teilnehmer an den Nürburgring, um über die legendäre Nordschleife zu laufen. Wie in den letzten Jahren war auch der PV-Triathlon mit einem großen Aufgebot an Läufern, aber auch Radfahrern, die sich einem 24 Stundenrennen stellen wollten, am Start: "Eine äußerst anspruchsvolle Strecke, denn die Höhenmeter ziehen den Läufern die letzte Kraft aus den Beinen. Aber auch eine schöne Herausforderung, diese 24,4 km in den Griff zu kriegen", meint PV-Mentor Jürgen Grühn. Gestartet wurde am Morgen um 8:45 Uhr auf der Grand Prix Strecke, genau da, wo auch die Formel 1-Rennfahrer aufs Gaspedal drücken. Die 10.000 Teilnehmer erlebten bis zur Hälfte eine angenehme Strecke - trotzt einiger kleiner 'giftiger' Berge war die Strecke bis Kilometer 12, dem tiefsten Punkt der Nordschleife, relativ flach. "Wie beim Marathon bei Kilometer 30 fängt der Nürburgringlauf eigentlich erst ab Kilometer 12 an, denn nun mußte der „Berggang“ eingelegt werden. Die Steigungen reihten sich aneinander und fanden ihren Höhepunkt an der „Hohen Acht“, hier forderten 18 Prozent Anstieg den mittlerweile müden Beinen das letzte ab. Wer dachte, dass er, wenn er oben war, oben war, der hatte sich getäuscht, denn selbst in der Höhe reihte sich jetzt ein Anstieg an den nächsten, die dazwischenliegenden flachen Passagen konnten nur noch bedingt zur Erholung genutzt werden. Die mittlerweile angestiegene Temperatur ließ zudem den Schweiß in Strömen fließen. Auf dem letzten Kilometer liefen wir nochmal an der Boxengasse vorbei, hatten aber mehr das Ziel im Blick. Die PV-Läufer/innen, die schon im Ziel waren, empfingen ihre Vereinskameraden mit lautem Jubel - jeder Finisher wurde ohne Rücksicht auf schweißnasse Trikots umarmt und gedrückt", berichtet Jürgen Grühn von diesem ausgewöhnlichen Lauf, der auch zur Vorbereitung auf den 35. Berlin-Marathon am 26. September diente. Schnellster PVler war Wolfgang Brozio, der nach 2:23:02 Std. über die Ziellinie lief und damit auf Platz 20 der M55 kam. Fünf weitere PVler kamen ebenfalls unter die Top-20: Ute Bahl wurde Achte
der W45 (2:28:59 Std.), Marlies Steffen kam als Zehnte der W20 mit einer Zeit von 2:27:45 Std. ins Ziel, Zehnte der W30 wurde Kerstin Schomers (2:33:44 Std.), Bettina Nick lief mit einer Zeit von 2:28:33 Std. auf den 18. Platz der W40 und mit einer glatten Zeit von 2:29:00 Std. wurde Christiane Hellmonds Zwangzigste der W40. Die weiteren Ergebnisse: Rolf Steffen (2:33 Std.), Marcus Limberg (2:37 Std.), Kerstin Bertram-Schultz und Jürgen Grühn (2:47 Std.), Martina Matzel-Bergner (2:48 Std.), Brigitte Voß-Olschewski, Marion Schürmann und Andrea Hasselberg (2:53 Std.) und Roland Hasselberg ("Auf das kalte alkoholfreie Weizenbier habe ich mich seit Kilometer 15 gefreut") schloß die schönen Laufergebnisse über 24,4 km mit einer Zeit von 2:57 Std. ab. Über 10 km liefen Stefan Karger (50:01 Std./14. M40) und Achim Schürmann 1:08 Std.(Bericht über die Radfahrer folgt in Kürze)

Seit Jahren eilt Helga Groß von Sieg zu Sieg und machte natürlich jetzt auch beim Duisburger Lauf der Run'n'Rock Serie keine Ausnahme: Mit einer hervorragenden Zeit von 58:39 min. gewinnt die PVlerin souverän die W65.
Weit ueber 10.000 Teilnehmer erwartet der Veranstalter des Nuerburgringlaufs am kommenden Wochenende - unter ihnen eine grosse Gruppe des PV-Triathlon Witten. Doch fuer Rennwagen heisst es "Wir muessen draussen bleiben", der Nuerburgring gehoert diesesmal den Laeufern und Radfahrern. "Wir haben den 'Lauf durch die grüne Hölle', wie der Veranstalter ihn bezeichnet, mittlerweile fest in unser Laufprogramm aufgenommen, die 24'4 Kilometer ueber den Nuerburgring sind laeuferisch und landschaftlich gesehen eine Herausforderung und Erlebnis zugleich", freut sich Laufmentor Juergen Gruehn auf den Start. "Das Gros der PVler startet auch Ende September beim 35. Berlin-Marathon, da passt der Lauf gut ins Vorbereitungsprogramm. Wie spaeter beim highlight des Jahres in Berlin kommt es darauf an, seine Kraefte sorgsam einzuteilen, damit wir laechelnd ins Ziel laufen koennen." Noch mehr Ausdauer ist allerdings bei Matthias und Nils Bergner gefragt - Vater und Sohn werden auf dem Rennrad als Staffelathleten am 24 Stundenrennen teilnehmen.
Das Brüderpaar Till Pastor und Nils Brüchert-Pastor sowie Maurice Keller hatten sich den 70.3 Ironman in Wiesbaden für ihr Mitteldistanzdebüt ausgesucht. Am Vortag beim Einchecken herrschte noch schönster Sonnenschein und ideale Temperaturen mit 26°C. In der der Nacht zum Sonntag kam dann jedoch ein Wetterumschwung, der den Athleten Dauerregen mit Abwechslung zum Starkregen, Nebel, Wind und in den Höhenlagen 10°C brachte und die vor allem die ohnehin anspruchvolle Radstrecke, mit teilweise bis zu 12 % Steigung auf den 1.500 Höhenmetern, zur Kampf- und Kopfsache machte.