Mark Köster ist Ironman
Ziel erreicht: Mark Köster, von kleinauf Mitglied beim PV-Triathlon Witten und beruflich in die USA verschlagen, frönt auch weit entfernt von der Heimat Witten sein Hobby Triathlon. In Saint George, Utah setzte er sich jetzt sogar die Krone eines ironman auf. "Ich hatte mich hier in den USA gut vorbereiten können, der Winter war nicht im Ansatz mit den Wetterverhältnissen in Deutschland zu vergleichen und die Trainingsbedingungen entsprechend gut, wenn ich das Training durch den Beruf auch etwas zu kurz kam", berichtet Mark Köster über die Zeit vor dem großen Wettkampf. In Saint George selbst erwartete den erfahrenen Athleten ein herausfordernder Kurs mit überaus schönen Landschaften. "Das Wasser hatte an diesem Tag nur 14 Grad. Zu allem Unglück bin ich vom Kurs abgekommen, was mich mindestens 12 min. gekostet hat", bedauert der PVler seine Schwimmzeit von 1:16:43 Std., "da wäre mehr drin gewesen!" Auf die als "ambitioniert" eingestufte Radstrecke war Mark Köster jedoch vorbereitet: knapp 2000 Höhenmeter waren, verteilt auf 180 km, zu bewältigen. Ähnlich der Marathon, Steigungen und Gefälle machten ihn zur schwersten Laufstrecke eines Ironman in Nordamerika. Immerhin, die äußeren Bedingungen waren fast optimal. "Insgesamt bin ich sehr zufrieden", berichtete der PVler, dessen Gesamtzeit im Ziel mit 11:40:03 gestoppt wurde. Von fast 2000 Teilnehmen belegte Mark Köster den hervorragenden den 30. Platz in der AK 30 (205. gesamt).
PV-Läufer heimsen zu Fuß Erfolge ein
Gut zu Fuß waren erneut auch die Läufer des PV-Triathlon Witten. Beim Abendlauf in Dülmen über 10 km
gewinnt Willi Wilner seine Altersklasse M50 in 40:28 und wird 18. im Gesamtfeld. "Jetzt kommt die Triathlon-Saison, danach wartet mein erster 100 km-Lauf auf mich", hat sich Willi Wilner noch einiges vorgenommen. 10 km lang war auch die Strecke beim "Lauf um den Kemnader See". Die Trainingsstrecke mal als Wettkampfstrecke laufen, wollten gleich 10 PVler und finishten mit guten Ergebnissen: Uwe Bandmann wurde mit einer Zeit von 39:18 min. Zweiter seine Altersklasse M40. Den gleiche Platz belegte Lothar Niemann in der M65 (51:07 min.). Platz 5 in der Weiblichen Hauptklasse hieß es für Marlies Steffen (49:06 min.). Rüdiger Lülf lief ein gewohnt schnelles Rennen und finishte mit einer Zeit von 42:56 min. als 10. der M50. Dieter Pawellek folgte in genau 48:00 min., Thomas Rimpel in 51:06 min. Die weiteren Ergebnisse: Hans-Werner Geburek (57:47 min./64. M45), Andrea Fallatik (57:58 min./12. WHK), Ulla Bach (58:25 min./7. W55) und Susanne Krampen-Lülf rundete das gute Abschneiden des PV-Triathlon mit einer Zeit von 1:01 Std. ab (11. W50).

"Mit dieser Beteiligung an unserem RUHRCross.2010 hatten wir nicht gerechnet", zeigte sich Organisator Peter Dümpelmann vom PV-Triathlon Witten überrascht: Mehr als 700 Radfahrer hatten sich am Samstagvormittag auf dem Hof der Friedr.-Lohmann GmbH eingefunden und sich nach einer kurzen Anmeldung auf eine der angebotenen Routen über 25 km, 45 km oder 65 km gemacht. "Zeitweise war der gesamte Hof bis zur Staße voll mit Moutainbikern, neben kleinen Gruppen tauchten Vereine mit über 30 Radfahrern auf", ergänzt Wolf-Dietrich Chmieleck, für ihn wie auch für Peter Dümpelmann nahm die Vorbereitung in den letzten Monaten die Umfänge eines Full-time-jobs an. Bis 10 Uhr hatten sich die eher sportlich ambitionierten Radfahrer auf die beiden längeren Strecken gemacht, dann begann die Zeit der Familienstarts über 25 km - allen voran Familie Gerads, die mit 12 Startern bei der späteren Ehrung im Zirkuszelt des Cirkus Antoni einen Preis als teilnehmerstärkste Familie entgegennehmen konnte. Die ausgeschilderten Routen führten an den Kulturdenkmälern Wittens vorbei, für eine kleine Stärkung zwischendurch waren mehrere Verpflegungsstellen eingerichtet. Radfahrer und 'Standpersonal' hatten gleichermaßen ihren Spaß: "Als Läuferinnen waren wir überrascht, wie Radfahrer eine Verpflegungsstelle angehen. Bei einem Halbmarathon oder Marathon angeln wir uns im Vorbeilaufen einen Trinkbecher und ein Stückchen Bananae. Die Radfahrer nahmen sich dagegen die Zeit, anzuhalten, ihre Trinkflaschen in Ruhe aufzufüllen und ein paar Minuten zu klönen. Und Sportler sind allemal nette Leute", berichtet Christiane Hellmonds, die zusammen mit Ute Bahl den Verpflegungspunkt am Harkortturm betreute. Gegen Mittag kehrten die Radfahrer nach und nach zurück und waren des Lobes voll: "Bitte im nächsten Jahr wiederholen, so eine schöne Strecke bin ich selten gefahren", lautete der einheitliche Tenor.
Bereits zum 17. Mal veranstaltet der PV Triathlon in Witten den Kinder- und Schülerduathlon. Austragungsort ist am 08. Mai - wie jedes Jahr - das Gelände der Friedrich-Lohmann GmbH. Die jungen Athletinnen und Athleten und können ihr Talent in zwei Disziplinen in der Reihenfolge – Laufen – Radfahren – Laufen unter Beweis stellen.