Sven Bergner erzielt zwei neue Bestzeiten in einem Rennen
der Bundesliga Auftakt steht vor der Tür und unsere Athleten absolvieren die letzten Formtests:
Im Rahmen des Stadtlohner Citylaufs absolvierte Sven Bergner, Mitglied des Bundesligakaders des AVU…PV Triathlon Teams seinen letzten Formtest für die Triathlonsaison. „Nach dem Trainingslager habe ich noch viel in den einzelnen Bereichen getan und konnte nur schwer sagen, ob der Lauf zu diesem Zeitpunkt zu einer
Leistungsbestimmung dienen kann,“ war der Student vor dem Rennen unsicher über seine Form. Aus vollem Training und nach einer morgendlichen Schwimmeinheit galt es am Abend, 10 km zu absolvieren. Zum ersten Mal in Stadtlohn am Start musste Bergner beim Einlaufen feststellen, dass der Titel eines Citylaufes zutreffen war. „Insgesamt 4 Runden a 2,5 km mit vielen Kurven und größtenteils Kopfsteinpflaster. Das macht zusätzlich müde,“ beurteilt der 25Jährige die Strecke als eher schwierig. Nach dem Start um 19 Uhr war von Unsicherheit aber wenig zu spüren. Sven Bergner drückte direkt aufs Tempo und absolvieren die ersten 5 km in einer dreiköpfigen Spitzengruppe in 16:22 Minuten. Dies bedeutete eine neue Bestzeit über 5 km. „Vielleicht war es ein wenig zu schnell. Der spätere Sieger zog bei km 6 deutlich an und ich musste zusehen, wie ich auf den dritten Rang zurückfiel“, berichtet Bergner über den weiteren Verlauf. Im Ziel stand dann Platz 3 und eine hervorragende Zeit von 33:36 Minuten zu Buche. „Ich bin sehr zufrieden. Die Endzeit bedeutet auch eine neue Bestzeit für mich. Ich bin auf einem guten Weg in die Triathlonsaison 2010,“ freut sich Bergner auf den Beginn der Saison. Am nächsten Wochenende steht dann mit dem Teamrennen in Enschede, Niederlande, der letzte Test für einen Großteil des AVU…PV Triathlon Teams auf dem Plan

Deutlich weiter als in Nordkirchen war die Strecke für ein Quintett vom PV-Triathlon in Düsseldorf. Über die Königsdisziplin, dem Marathon, überquerten die PVler bei guten äußeren Bedingungen allesamt unter vier Stunden die Ziellinie. Wilfried Leonhard setzte seine guten Ergebnisse in Düsseldorf fort und überquerte nach 3:18:33 Std. als 36. der M50 die Ziellinie. Hervorragender Einstieg für Michael Dünkelmann. Nach längerer Verletztungspause finishte der PVler in 3:28:47 Std. Kaum hatte Michael die Medaille umhängen, überquerte Anke Libuda mit einer Endzeit von 3:31:23 Std. als 15. der W30 die Ziellinie. Laura Routaboul de Brüchert-Pastor, "ich wäre mit einer 3:45er Zeit hochzufrieden gewesen", schaffte die 42,195 km sogar in 3:36:39 min. und lief damit auf den 14. Platz der W35. Frank Schwarz ließ mit seiner Zeit von 3:42:52 Std. Sabine Steinau mit 3:40:01 Std. (22. W45) den Vortritt.
Die Powerman Duathlon Europameisterschaft im niederländischen Horst hatten sich auch drei Athleten des PV-Triathlon Witten zum Ziel gesetzt. Zu bewältigen waren am frühen Morgen 15 km laufen, anschließend 60 km auf dem Rad zu fahren und abschließend nochmal 7,5 km durch Stadt und Umland, des Städtchen Horst. "Ich habe meine Ärzte mitgebracht", meinte Marcus Ziemann, der gemeinsam mit den aktiven Vereinsärzten des PV Maurice Keller und Roman Leischik teilnahm. "Tatsächlich mußte ich mich als Pollengeplagter zunächst deutlich zurückhalten" berichtete Marcus Ziemann, der diese Probleme im vergangenen Jahr noch bei seinem Ironman auf Hawaii natürlich nicht hatte. Diese Zurückhaltung sollte im weiteren Verlauf des Wettkampfes noch auszahlen: "Beim abschließenden 7,5 km-Lauf hatte ich noch ein paar Körner." Mit einer Gesamtzeit von 3:25:18 Std. und Platz 61 der AK 20 in der EM-Wertung war der PVler sehr zufrieden. Ebenso einverstanden mit dem Ergebnis zeigte sich Maurice Keller, der diesmal unter drei Stunden bleiben wollte: "Es wurde dann eine 3:02er Zeit, ist ok!" Für Roman Leischik hingegen kam es beim Duathlon auch auf einen Materialtest an, der möglichst ohne Blessuren und Knöchelschmerzen überstanden werden sollte. Roman Leischik war im Ziel mit Material und Körper sehr zufrieden und konnte sich mit seinem Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr verbessern. (4:12 Std./39. M45).
Den Vorabend des 1. Mai-Feiertages nutzte eine Reihe von PV-Athleten zum erfolgreichen Start beim Nordkirchener Schlosslauf. Neben sehr guten Leistungen wurde die Distanz von 5 km sogar zu einem wahren Krimi zwischen der Siegerin des Wittener UniRun Birgit Schönherr-Hölscher und der fast halb so alten Linda Klauke - beide im Kader des AVU...PV-Triathlon Team. Die beiden PV-Athletinnen teilten sich die Strecke gut ein, schenkten sich aber nichts. Im Ziel hatte Linda Klauke schließlich nach 18:51 min mit 10 Sekunden Vorsprung vor Birgit Schönherr-Hölscher (19:01 min.) den Sieg für den PV-Triathlon geholt. Lindas Bruder Tim Klauke, ebenfalls ab Mai in der 1. Bundesliga im AVU...PV-Triathlon Team unterwegs, musste nach 16:49 min. 'nur' mit dem 2. Gesamtplatz vorlieb nehmen. Auch alle weiteren Wittener fanden sich auf dem Treppchen wieder: Gerald Petri wurde mit 19:10 min. 2. der M35. Über 10km stand Mathias Hölscher mit 37:19 min. als Sieger der M35 ganz oben auf dem Treppchen.