Deutsche Post Ladies Run in Dortmund machte Spaß!
Heiße Sonne in der schwarz-gelben Stadt, aber eine Gruppe PVlerinnen ließ sich den Spaß am 'Deutsche Post Ladies Run' nicht nehmen!

Heiße Sonne in der schwarz-gelben Stadt, aber eine Gruppe PVlerinnen ließ sich den Spaß am 'Deutsche Post Ladies Run' nicht nehmen!

Ganz Deutschland stöhnt unter der Hitze und sehnt sich nach Sonne, Strand und Meer. Während viele Sportler ihre Aktivitäten gegen Null laufen lassen, gingen 82 Ultraläufer an den Start des erstmals in Bönen ausgetragenen 6-Stunden-Laufes. Die Hitze setzte den Teilnehmern vor allem in den letzten Stunden arg zu, weshalb der Veranstalter für ausreichend Kühlung gesorgt und an der Strecke viele Stationen mit Schwämmen und Wassereis platziert hatte.
"Super heißer Wettkampf in Münster. Es hat alles bestens geklappt", freute sich Ingelore Köster nach ihrem Triathlon in der westfälischen Domstadt. 'Ironlore' war 500 m in 13:48 min geschwommen, hatte für 20 km auf dem Rennrad 42:02 min. bebraucht und die abschließenden 5 km in 35:39 min. gelaufen. Mit einer Endzeit von 1:38:32 Std. gehörte der Athletin vom PV-Triathlon Witten Platz 1 in der W70 und bekam so die Ehre, von Daniel Unger, einem der ganz Großen der Triathlon-Szene, geehrt zu werden. "Bin sehr zufrieden, nicht Letzter geworden", so Ingelores Fazit.
Julia Rudack Dritte über die Kurz-Distanz
Nicht nur mit der Strecke der Kurzdistanz von 1,5/40/10 km, sondern natürlich auch mit der Hitze hatten die Starter in Münster zu kämpfen. Mit Julia Rudack und Klaus Bockholt gingen zwei weitere PVler ins Rennen. 2:30:31 Std. später lief Julia Rudack als Siebte gesamt und Dritte der Hauptklasse über die Ziellinie. Klaus Bockholt folgte in 3:05:11 Std. als 42. der M45.

30 Grad im Schatten stellen auch nicht gerade ideale Bedingungen für einen Halbmarathon dar. Heike Risse vom PV-Triathlon Witten baute dennoch den Rheinuferlauf in Duisburg in die Vorbereitung auf ihren ersten ironman Ende August ein. Große Freude im Ziel: die PVlerin finishte nicht nur als fünfte Frau im Gesamtfeld und als Zweite W50, sondern lief in 1:46:43 Std. auch noch persönliche Bestzeit. Der ironman kann kommen.

Beim dritten Wettkampf der 1. Triathlon Bundesliga am gestrigen Sonntag in Münster konnten die Wittener Teams bei hochsommerlichen Temperaturen erneut gute Leistungen abrufen – auch wenn die Damen die Tabellenspitze nicht verteidigen konnten. Trotzdem zeigten sich die Teamleiter unter den gegebenen Umständen zufrieden mit dem 3. Platz der Damen und dem 7. Platz der Herren in der Tageswertung, denn beide Rennen verliefen nicht ohne Probleme für die Wittener Athletinnen und Athleten.
Die Damen der SG Triathlon Witten wurden vor allem dadurch zurückgeworfen das Zsofia Kovacs, die beim Auftaktrennen im Kraichgau zweite gewesen war, durch einen Rettungswagen aufgehalten wurde. Kovacs ging schon leicht kränkelnd ins Rennen und erwischte daher nur die dritte Radgruppe. Diese wurde dann auch noch gestoppt, weil ein Rettungswagen durchgelassen werden musste, was natürlich Vorrang hat. Damit war alle Aussicht auf eine bessere Platzierung dahin und Kovacs stieg mit Blick auf ihre Gesundheit aus. Glücklicherweise erwischten alle anderen Starterinnen wieder ausgesprochen gute Beine, sodass trotzdem der dritte Platz in der Tageswertung heraussprang. Angeführt wurden die Wittener Starterinnen von Anja Knapp, die auf dem vierten Platz ins Ziel kam. Dicht darauf folgten Bianca Bogen und Anabel Knoll als sechste und dreizehnte, sodass in der Tabelle der Anschluss gehalten wurde und man nun mit nur einen Punkt hinter Buschhütten auf Platz zwei liegt.
Bei den Männern von Triathlon Witten erwischte leider Lazlo Tarnai, bisher ein Garant für Platzierungen unter den Top 20, einen gebrauchten Tag und kam nicht über den 44. Platz hinaus. Auch Lars Klinkenberg und Lukas Engelbert haderten etwas mit ihren Leistungen die diesmal nur zu den Plätzen 75. und 64. reichten, sodass es trotz der wieder sehr starken Platzierungen von Liam Lloyd (12.) und Frederic Funk (14.) in der Tageswertung nur der 7. Platz für die Wittener Herren wurde. Trotzdem zeigte sich Teamleiter Thomas Fehrs insgesamt zufrieden: „Wenn man unsere Erwartungen vor der Saison betrachtet muss man sagen, dass auch der 7. Platz heute als Erfolg zu werten ist. Er zeigt, dass wir uns im vorderen Bereich der Liga etabliert haben, was man auch daran sieht, dass wir in der Tabelle weiterhin auf dem 4. Platz liegen.“
Der nächste Bundesligawettkampf folgt am 05.08. in Tübingen, im vergangenen Jahr ein gutes Pflaster für die Wittener Athleten, sodass die Vorfreude schon da ist.