Triathlon-Senioren und Seniorinnen der SG-Witten in Bonn erfolgreich - Silber für die Damen
Bonn forderte die Wittener Triathleten mit einem Start über die Mitteldistanz heraus, die die Wittener Dreikämpfer gerne annahmen. Die Seniorinnen waren mit Eva Böde, Meike Hoffmeister und Verena Quiskamp hervorragend vertreten. Hatte es in der Nacht noch geblitzt und gedonnert, zeigte sich Petrus einsichtig und ließ beim Start bereits die Sonne wieder scheinen.
Typisch für Bonn erfolgte der Start von einer Autofähre - erst 3,8 km später gingen die Aktiven wieder ans Ufer. Vater Rhein half jedoch nach den starken Regenfällen des Vortages mit einer Strömungsgeschwindigkeit von 8 km/h kräftig mit, die lange Strecke zu überwinden.

Als Erste des Wittener Trios verließ Eva Böde den Rhein nach 28:40 min. Ihr folgten zügig Verena Quiskamp in 29:43 min und Meike Hoffmeister in 31:27 min. Auf dem Rad erwarteten die Drei die bekannte profilierte 60 km-Runde durch das Siebengebirge mit ca 650 Höhenmetern. Eva Böde wechselte als erste Frau der Seniorinnenliga nach einer Radzeit von 1:54 Std. auf die Laufstrecke entlang der Rheinpromende, musste aber leider zwei schnellere Läuferinnen passieren lassen. Große Freude im Ziel: Eva Böde platzierte sich in neuer persönlicher Bestzeit vom 3:46 Std. als dritte Frau der Liga und erreichte im offenen Feld mit diesem Ergebnis sogar den zweiten Platz der AK45. Meike Hoffmeister hatte in diesem Jahr ihre hohen Trainingsumfänge reduzieren müssen, finishte aber in entsprechend sehr guter Zeit von 4:06:41 Std. als Achte das Ziel. Das gute Teamergebnis wurde komplettiert durch Rang 12 von Verena Quiskamp (4:13:28).
In der Tagesabrechnung holte sich das Wittener Team mit der geschlossenen Mannschaftsleistung Platz 2. Zuversichtlich blickt die gesamte Mannschaft dem dritten Wettkampf der Seniorinnenliga am kommenden Sonntag in Mönchengladbach entgegen.
Lange Zeit haben die Senioren nicht, sich auszuruhen. Auch die Senioren reisen am kommenden Wochenende zum nächsten Ligawettkampf, dem Teamsprint in Mönchengladbach.

2.600 Läufer, die sich mit 600 Startern auf der Marathondistanz und 2000 auf dem Halbmarathon aufteilten, fanden den Weg zum 35. Rhein-Ruhr-Marathon in Duisburg. Den Weg über die 42,195 km zum Ziel fanden gleich zwei Spitzenathleten vom PV-Triathlon Witten unter den Top-five des gesamten Teilnehmerfeldes.
Über 10 km hatte PV-Trainer Andreas Kapka mit einer Zeit von 47:24 min. die Nase vorn und lief als Dritter der M60 ins Ziel. Julia Rudack verpasste zwar einen Treppchenplatz, schloss die 15. Auflage des Citylaufs in 48:16 min. aber als Vierte der Frauen ab. Ebenfalls auf den vierten Platz ihrer Altersklasse W50 finishte Andrea Halbe in 53:24 min., während Marko Schönefeld die 10 km in einer guten Zeit von 56:07 min. als 14. M50 abschloss.
Weit von Witten entfernt nutzten Michael und Manuela Brzuska ein paar Sonnentage auf Fehmarn auch als Aktiv-Urlaub. Neben einem morgendlichen Lauf stand der Start beim 5 Kilometer-Lauf über den Deich im Westen der drittgrößten deutschen Insel auf dem Urlaubsprogramm. Die rundum gelungene Veranstaltung im Rahmenprogramm des Fehmarn Marathon schloss Michael Brzuska in 26:12 min. als Zweiter M45 ab, gefolgt von Manuela Müller-Brzuska mit einer Zeit von 32:10 min als Vierte W45. "Das ist ein großer Verdienst der Laufgruppe vom PV", sparte Michael Brzuska nicht mit Lob an seinem Verein.


Im Teamsprint der 2. Bundesliga konnten sich die Damen, durch einen in allen Disziplinen ausgeglichen guten Wettkampf, den 3. Platz sichern, was vorallem durch einen Radsturz von Nina Rosenbladt zu Beginn des Radfahrens eine starke kämpferische Leistung bedeutete. So wurde nach dem Rennen der Podiumsplatz gefeiert und es kann zuversichtlich auf den weiteren Saisonverlauf geblickt werden.
Einen sehr guten Tag erwischte das junge NRW-Liga Herrenteam. Mit den Plätzen 9 (Wenzel), 13 (Groll), 14 (Wettlaufer) und 24 (Rudnik) landeten alle Athleten in den Top 25, was den zweiten Platz des Tages, mit nur einer Platzziffer hinter dem Sieger aus Marienfeld, bedeutete. In der Tabelle wurde der erste Platz verteidigt. Lars Wenzel konnte seine gute Psotion nach Schwimmen und Radfahren beim Laufen verteidigen, Matthies Groll, Till Wettlaufer und Marvin Rudnik setzten sich nach dem Radfahren in der zweiten Radgruppe, welche durch den Zusammenschluss der dritten Radgruppe mit Till Wettlaufer, sehr groß wurde, mit starken Laufleistungen in Szene setzen.