80 km durch den Schwarzwald: Andreas Giersberg nach 9:09 Std. im Ziel

148 Läufer gingen beim 12. Schwerter Ruhrstadtlauf an den Start. David Schönherr vom PV-Triathlon Witten ließ alle hinter sich und lief als Erster in einer Zeit von 34:10 min. ins Ziel.
Den Mittsommernachtslauf über anspruchsvolle 10 km in Wermelskirchen-Dhünn hatte sich Trainer Andreas Kapka vom PV-Triathlon Witten ausgesucht und vorbildlich als 13. gesamt und Sieger der M60 gefinisht.
Beim zweiten Saisonrennen der 2. Bundesliga Nord kamen die Teams mit soliden Ergebnissen aus dem thüringischen Jena zurück ins Ruhrgebiet. Einzig Nina Rosenbladt ragte mit Platz 2 der Gesamtwertung beim 28. Paradies-Triathlon heraus, die Frauen wurden 7. und die Männer 10.
Den Start zum Sprint-Triathlon am Sonntag, den 17.06. machten die Frauen der SG Triathlon Witten, welche aufgrund diverser Ausfälle nur zu dritt am Start sein konnten. Die Damen Nina Rosenbladt, Henrike Herzog und Carina Huhn starteten um 10:55 Uhr im Schleichersee ihre schwierige Mission. Nina kam als 2. aus dem Wasser und hielt diesen Platz auch grandios bis zum Ende des Rennens. Henrike erreichte die zweite Radgruppe, sammelte mit dieser noch einige Athletinnen ein und sicherte mit einem guten Lauf über 5 km den 10. Platz. Carina musste einem Infekt in den letzten Wochen Tribut zollen und konnte nicht mit voller Kraft durchlaufen, so dass bei ihr der 43. Platz in die Wertung mit einging. Am Ende machten die Mädels noch das Beste aus der Personalsituation und erzielten beim Sieg von TuS Neukölln mit Platz 7 von 12 Teams ein ordentliches Ergebnis. Aktuell liegt das Team auf dem 5. Tabellenplatz.
Danach folgten die Männer von Triathlon Witten, welche in einer sehr altersgemischten Besetzung am Start waren. Die Routiniers Sebastian Krusch (Teamcaptain), Lars Wenzel, der junge Niederländer Wesley Mols und die erst siebzehnjährigen Nachwuchsathleten Neilan Kempmann und Matthies Groll gingen topmotiviert an den Start. Um 12:10 Uhr erfolgte der Startschuss zu 750 Metern Schwimmen mit einem Landgang in dem doch etwas engen See, wodurch es zu vielen Positionskämpfen im Wasser kam. Lars und Neilan zeigten ein gutes Schwimmen und fanden sich in der zweiten Radgruppe wieder, Sebastian und Matthies dicht dahinter in Gruppe 3. Wesley folgte in der vierten Radgruppe. Teamcaptain Sebastian und Nachwuchstalent Matthies gaben mit der dritten Radgruppe ordentlich Gas auf der B88, so dass sie noch auf die Zweite auffahren konnten und mit ca. 40 Athleten vom Rad stiegen. Hier zeigten insbesondere die Jüngsten, dass sie schon ganz gut mithalten können. Matthies überzeugte mit Tagesplatz 30, Sebastian folgte auf Platz 37, Neilan wurde 47. und Wesley kam auf Platz 52 ins Ziel. Insgesamt brachte das den 10. Platz deim Sieg des Berliner Triathlon Teams. In der Tabelle steht nach 2 Rennen der 8. Platz von 16 Teams.
Timon Fehrs/TTW
Nach dem Lauf ist vor dem Lauf - am letzten Mai-Wochenende konnte sich Anke Libuda noch die Silbermedaille bei der EM im 24-Stunden-Lauf umhängen lassen, da ging die Ultraläuferin vom PV-Triathlon Witten zur Einstimmung auf die Deutsche Meisterschaft im Ultra Trail beim Halbmarathon in Sundern schon wieder an den Start. Statt 216 Kilometern in 24 Stunden brauchte Anke Libuda für die 'Kurzstrecke' von 21,1 km nur 1:49:57 Stunden. Wieder war die PVlerin enorm gefordert, denn heiße Temperaturen und eine Strecke mit rund 500 Höhenmetern, darunter viel Single Trails, hatte es in sich. "Zwei Wochen nach der 24-Stunden-EM waren die Beine auch noch nicht wieder richtig locker", kommentierte Anke Libuda ihren Lauf und das Ergebnis: die PVlerin war als Siebte gesamt und Erste der W35 über die Ziellinie gelaufen. Bis zur Deutschen Meisterschaft nahe Würzburg sind es noch fünf Wochen.
Michael Dünkelmann Schnellster M55 beim Firmenlauf Dortmund
