PV-Oberliga-Team holt trotz Ausfall von Sven Bergner Platz 14

Der Trend der Firmenläufe setzt sich fort! Einerseits für 'teuer' Geld (Startgebühr ca. 25 € für 6 km!!!) eine kurze, mit Teilnehmern überfüllte Strecke laufen oder auch nur gehen, andererseits aber auch eine schöne gemeinsame Aktivität für Unternehmen außerhalb von Werkbank oder Schreibtisch (= persönliche Meinung des Verfassers). Die Firmenläufe haben jedoch in den letzten Jahren einen enormen Zustrom erfahren.
Beim AOK Firmenlauf in Dortmund gingen unter den 2.400 Finishern auch einige PVler ins Rennen. Tillmann Goltsch lief unter "Rechtsanwalt Goltsch" und der Masse davon. Der schnelle PVler finishte über 6,7 km als Gesamtdritter und Erster M35 in 24:02 min. Michael Dünkelmann hielt die Fahne für seinen Arbeitgeber 'Arnold Fenster' hoch und wurde in 27:42 min. 2. M55.
Enormen Spaß am Laufen haben auch Björn und Marit Lehmann gefunden. Vater und Tochter hatten sich beim Anfängerkurs in diesem Jahr angemeldet und mittlerweile schon den AOK-Firmenlauf in Hagen und den Hüttenlauf in Hattingen erfolgreich absolviert. "Lächelnd ins Ziel" hieß es für die beiden jetzt auch beim Firmenlauf in Oer-Erkenschwick. Nach 5 km über die ehemalige Zeche Ewald blieb die Uhr sogar mit 29:45 Minuten unter der 30-Minuten-Grenze stehen. "Die Strecke war leider nicht nur flach, da hat das Training am Hammerteich gehollfen", freute sich Björn über den gemeinsamen Vater-Tochter-Lauf :-)

Beim Auftaktrennen der 1. Triathlon-Bundesliga im Kraichgau am vergangenen Samstag lagen für die Teams des PV-Triathlon Witten Licht und Schatten eng beieinander. So mussten die Damen schon vor dem Rennen kurzfristig auf Neiske Becks verzichten, dann kam noch ein Radsturz von Annika Vössing hinzu, sodass am Ende nur der 14. Platz erreicht werden konnte. Die Herren dagegen konnten mit ihrem 11. Platz sehr zufrieden sein und schafften es, mit nur vier bzw. fünf Platzziffern Abstand zu den nächsten Teams, den Anschluss an die TOP-10 zu halten.
Das Rennen der Damen, die um 19:00 Uhr auf die 750 m lange Schwimmstrecke geschickt wurden, verlief dabei zunächst nach Plan. Edda Hannesdottir und Katharina Krüger entstiegen dem Wasser als 11. und 16., was einen Platz in der ersten Radgruppe bedeutete. Annika Vössing folgte etwas später, allerdings fuhren im Rennverlauf alle Gruppen zusammen, sodass auch sie mit einer guten Ausgangsposition auf die Laufstrecke gegangen wäre - aber leider kam es anders: „In der zweiten Runde stürzten einige Fahrerinnen vor mir, sodass ich nicht mehr ausweichen konnte. Ich versuchte dann noch weiter zu fahren, aber nach einigen Kilometern musste ich einsehen, dass es keinen Zweck mehr hat“, so Vössing, die ins Krankenhaus musste, wo ihr Ellenbogen mit einigen Stichen genäht wurde. Während Hannesdottir und Krüger auch im Laufen gute Leistungen zeigten und am Ende auf die Plätze 20 und 21 kamen, war Teamchef Matthias Bergner schon klar, dass es
heute in der Teamwertung düster aussehen würde: „Wenn man mit weniger als drei Athletinnen ins Ziel kommt gibt es auch noch Strafpunkte, sodass ich eigentlich sogar mit dem letzten Platz gerechnet habe. Ich bin froh, dass Annika nichts Schlimmeres passiert ist und die Leistungen der anderen beiden machen mich zuversichtlich für die nächsten Rennen.“ Schon in Münster scheint eine Verbesserung möglich, denn die nächsten fünf Teams liegen innerhalb von gerade einmal 14 Punkten vor dem PVT.
Auch im dem Rennen der Männer, die eine Stunde später ins Rennen gingen, konnte Bergner mit der Auftaktdisziplin zufrieden sein, denn Lars Klinkenberg zeigte eine grandiose Leistung und ging auf dem 4. Platz liegend auf die Radstrecke. Damit war er zunächst in einer 10-köpfigen Spitzengruppe mit zahlreichen Weltstars, aus der er sich aber dann zurück ins Hauptfeld fallen ließ, um die Beine fürs Laufen zu schonen. In diesem Hauptfeld, dass geschlossen in die zweite Wechselzone rollte, befanden sich mit Bence Lehman und Daniel Baekkegard noch zwei weitere PVler, was eine gute Ausgangsposition fürs Laufen versprach. Hier hatte dann Lehmann die besten Beine und konnte als 26. die beste Tagesplatzierung für den PVT erreichen, dicht gefolgt von Baekkegard und Klinkenberg auf den Plätzen 30. und 46. Nur Stefan van Thiel und Liam Loyd, der schon beim Schwimmen mit Magenproblemen zu kämpfen hatte, erwischten die große Hauptgruppe nicht und kämpften sich mit einer kleineren Gruppe über die Strecke, sodass es am Ende nur zu den Plätzen 64. und 76. reichte. Damit lag das Team letztendlich auf einem guten 11. Platz, was auch den Teamchef freute: „Die Männer haben mir heute richtig Spaß gemacht, darauf können wir aufbauen!“, so Bergner kurz nach dem Zieleinlauf.
Das nächste Bundesligarennen folgt am 23. Juli in Münster, wo es dann für beide Teams darum geht noch ein paar Plätze weiter vorne zu landen!
Eine gute Figur macht Ingelore Köster nicht nur bei den (Ferien-)Kinderschwimm-Kursen, sondern auch im Interview von Radio EN zu diesem Thema. Der Beitrag wird voraussichtlich am 09. Juni 2017 zwischen 6 und 10 Uhr gesendet!
Anmeldungen zu den Ferienschwimmkursen unter: https://www.triwit.de/kurse/kinderschwimmen/anmeldung-kindershwimmen.html

Ein PV-Trio mit Hans-Peter Otto, Volker Scholle und Silke Wienforth hatte sich die 30. Auflage des Aasee-Triathlon ausgesucht. Für die Herren standen Schwimmen, Radfahren und Laufen über die Sprintdistanz (0,5/20/5) auf dem Programm, für Silke Wienforth ihre erste Mitteldistanz (2/90/20) in diesem Jahr. Kleiner Ausgleich für die längeren Strecken: der Startschuss für die Mitteldistanz fiel bereits um 8:30 Uhr, als die Sonne noch nicht ihre volle Kraft entwickelt hatte.
Std. Die Uhr blieb bei 5:27:11 Std. stehen, als Silke Wienforth 34 Sekunden hinter Anneloes Zuiderveen (TVA) als 16. Frau gesamt über die Ziellinie lief. Die 34 Sekunden machten leider auch den Unterschied zwischen ihrem 4. Platz in der W45 und dem dritten Platz in der gleichen Altersgruppe aus, den Anneloes Zuiderveen einnahm. "Bocholt war auch ein Testwettkampf für mein Saisonhighlight im August beim ironman Kopenhagen. Heute war das Schwimmen super, Rad naja, da muss ich noch was tun und Laufen ganz ok", so ihr Fazit.