Urban Trail Run - PV-Triathlon Witten teilnehmerstärkste Gruppe

Durch Bochum laufen und 'nebenbei' viele Sehenswürdigkeiten besuchen - das war das Rezept des 'Bochum Urban Trail Run'. Frühzeitig von PVlerin Yvonne Schindewolf auf dieses Event aufmerksam gemacht, meldeten sich rund 40 PVler/innen für diesen besonderen Lauf an. Der Lauf kam sehr gut an - rund 2.500 Starter/innen trafen sich am Ruhrstadion, um in vier Wellen den 10 km langen Sightseeing-Lauf durch Bochum anzutreten. Besonders hervorgehoben wurden die PV-Läufer/innen als teilnehmerstärkste Gruppe.
Nur wenige hundert Meter nach dem Start das erste Highlight: der Weg führte durch den Innenraum des Starlight Express entlang der Rollschuhbahn, auf der sonst die Lokomotiven 'Electra' und 'Greaseball' ihre Rennen gegen den alten Dampfzug 'Rusty' austragen. Natürlich nutzten die Teilnehmer die Chance zu schönen Erinnerungsfotos. Es ging Schlag auf Schlag weiter: nach kurzen Laufdistanzen führte der Weg durch den Tierpark und das Bochumer Rathaus. Danach standen Kurzbesuche im Schauspielhaus, mitten durch eine Kneipe mit Live-Band im Bermud3Eck, anschließend über das Gelände der Fiege-Brauerei mit kleinem Umtrunk an einem Bierpavillion. Es folgte das Planetarium und als letztes Highlight stand das Ruhrstadion - musikalisch untermalt mit Grönemeyers "Bochum" auf dem Programm. Im Ziel erhielten die vielen Läufer/innen jeder eine Medaille und ein kleines Frühstück. "Bin sooo stolz", freute sich Eva Poell, die erst im Januar mit dem Laufen begonnen hatte.


Erfolg auf Erfolg für Julia Rudack! Die PVlerin startete jetzt auch in Kraichgau bei der Deutschen Triathlonmeisterschaft über die Kurzdistanz.
Herausragend auch die Ergebnisse von Helga Groß und Anke Libuda. Auch im Alter von 76 Jahren nahm Helga Groß die 21,1 km mit Startschuss um 9:00 Uhr unter ihre Füße. Im Ziel blieb für die fitte Seniorin die Uhr bei 2:21:16 Std. stehen. Helga Groß ließ als 455. des Gesamteinlaufs nicht nur rund ein Drittel der 673 Finisherinnen hinter sich, sondern gewann auch ihre Altersklasse W75.
Start bei der Weltmeisterschaft der Ultraläuferinnen in Belfast war die Ausnahmeläuferin zwei Nächte zuvor 60 km durch die Nacht gelaufen. In Irland stehen schließlich 24 Stunden Laufen-am-Stück auf dem Programm. Um dem Trainingsplan auch am Tag des Rhein-Ruhr-Marathon zu genügen, lief Anke Libuda sich erstmal über 10 Kilometern ein, entsprach dann den Vorgaben mit 21 schnellen Kilometern und lief sich anschließend noch über 4 Kilometer aus. Trotz dieser Belastungen erreichte die PVlerin das Halbmarathon-Ziel in hervorragenden 1:41:23 Std. Da ihr auch keine ihrer Konkurrentinnen in der W35 folgen konnte, konnte Anke Libuda im Ziel auch den Pokal als Siegerin ihrer Altersklasse entgegennehmen. Andrea Mader rundete die Erfolge des PV-Triathlon Witten mit einer Zeit unter zwei Stunden ab: in 1:58:21 Std. finishte die PVlerin als 14. der W40.
21,1 km nahm auch Frank Köhler beim "Höhenflug Trailrun" in Sundern unter seine Füße. Die anspruchsvolle Halbmarathondistanz wurde bei diesem Lauf durch 540 Höhenmeter auf welligen Schotter-, Wald- und Wiesenwegen verschärft, auf denen mitunter nur grüne Tennisbälle den rechten Weg anzeigten. 400 Teilnehmer machten sich auf den sonnigen Weg durch die Natur. Frank Köhler brauchte 2:17 Stunden und finishte als 12. M60. Derweil lief Kathrin Raback beim Altstadtlauf in Schwerte über 10 km als 8. W40 in 57:47 min. ins Ziel.
makellose Bilanz des PV-Damentrios: drei Starts, dreimal Platz 1. Hanna Rose holte sich wie schon wenige Tage zuvor beim Friedenslauf in Dortmund Platz 1 und lief mit einer Zeit von 20:36 min. als Gesamtsiegerin der Frauen ins Ziel. Anne Heibing feierte nach längerer Wettkampfpause ein schönes Comeback und wurde in 27:04 min. Erste der W60. Mit der gleichen Zeit wurde ihre Vereinskameradin Bettina Nick Erste der W50.