Nils Brüchert-Pastor verbessert persönliche Bestzeit in Paderborn
Überraschung für Nils Brüchert-Pastor: den Paderborner Osterlauf über die Halbmarathondistanz baute der Athlet vom PV-Triathlon Witten erstmal nur als Trainingslauf zwischen seinem zur Zeit laufenden intensiven und extensiven Training ein. Gute äußere Bedingungen und die wie gewohnt gute Organisation des Klassikers machte dem PVler "Beine", so dass er am Ende mit einer Zeit von 1:32:16 Std. in neuer Persönlicher Bestzeit als 50. der M45 über die Ziellinie lief. Seinen Erfolg brachte der PVler auf die Kurzformel. "BP läuft PB in PB" (Brüchert-Pastor läuft persönliche Bestzeit in Paderborn). Über die gleiche Distanz lief Bernd Doktor in 2:12 Std. ins Ziel.

Die 10 km-Distanz hatte sich ein Quartett mit Ursula Drozdowski, Petra Ortwein, Fiona Whiting und Matthias Dix ausgesucht. Mit über 4300 Startern doppelt so groß wie der Halbmarathon liefen die vier PVler/innen die 10 km in 50:33 min. (Matthias Dix/43. M55), 56:39 min. (Petra Ortwein/49. W45), 56:40 min. (Fiona Whiting/12. W55) und 56:41 min. (Ursula Drozdowski/8. W60) ins Ziel.
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Eine Woche zuvor war die Uhr für Silke Wienforth beim "Rambazamba-Halbmarathon" Venlo nach schnellen 1:49:55 Std. stehengeblieben - die wichtige 1:50 Std.-Grenze war geknackt. Mit dieser guten Zeit im Rücken entschloss sich die Athletin vom PV-Triathlon Witten, ihr Laufvermögen beim Frauenlauf im Rahmen der Winterlaufserie Duisburg über 10 Kilometer auszutesten.
Rekordteilnehmerzahl in Berlin: 33.638 Teilnehmer - aufgeteilt in 20.868 Männer und 12.770 Frauen - meldeten sich in diesem Jahr zum Berliner Halbmarathon an. Auch Andrea Halbe und Wiebke Kämper vom PV-Triathlon Witten hatten sich auf den weiten Weg in die Bundeshauptstadt gemacht, um an der 35. Auflage teilzunehmen. Nicht nur die Anreise war lang, auch der Weg bis zur Startlinie: bedingt durch das große Teilnehmerfeld brauchten die beiden PVlerinnen zwischen 14 und 21 Minuten vom Startschuss bis zum Erreichen der Startlinie, relativ schnell ging es dann aber für die beiden bei trockener Witterung und 10 Grad von der Karl-Marx-Allee über den Alexanderplatz, Unter den Linden entlang der Straße des 17. Juni, vorbei an Schloss Charlottenburg und schließlich über den Kurfürstendamm und den Potsdamer Platz zum Ziel am Berliner Fernsehturm. "Die Stimmung des kompletten Laufes war wirklich toll, wie beim großen Bruder, dem Berlin-Marathon. Überall klatschendes und anfeuerndes Publikum und viele Samba Bands", berichtet Andrea Halbe. Den Zielstrich überquerte die PVlerin nach 2:03:06 Std, Wiebke Kämper war zwei Minuten vorher in 2:01:25 Std. ins Ziel gekommen. Einhellige Meinung der beiden: Berlin war wieder eine Reise wert.
Drei Läufe über 10 km, 15 km und einen Halbmarathon von 21,1 km machen die Duisburger Winterlaufserie aus. Ingelore Köster vom PV-Triathlon Witten lief in dieser Serie jeden der 46,1 km gelaufen und hatte serienmäßig jeweils den zweiten Platz belegt. Für die 10 km benötigte die ausdauernde PV-Athletin genau 1:04:00 Std., Ende Februar ging auch der 2. Platz über 15 km mit einer Zeit von 1:1:37:56 Std. an Ingelore Köster und vier Wochen später schloss die PVlerin jetzt den Halbmarathon mit dem 2. Platz und einer Zeit von 2:20:56 Std. ab. Wenig überraschend, dass Ingelore Köster damit auch die Serienwertung mit dem 2. Platz in der W70 abschloss. "Bin sehr zufrieden, habe mich von Lauf zu Lauf gesteigert", so ihr Fazit.