Kemnade und Ennepetal-Läufe: PVler mischen vorne mit!
PV-Duo am Kemnader See
Bettina Nick und Pascal Czollmann ließen sich am Sonntag nicht von dem kühlen Wetter abhalten, eine flotte Laufsohle auf den Asphalt am Kemnader See zu legen. Bettina zunächst eher zurückhaltend "Ich habe gar kein Tempo-Training gemacht in letzter Zeit, war schon etwas faul.", lief dann aus dem Stand eine sehr solide Zeit von 47:51 Minuten und kam damit fast noch auf Platz 3 der W45. Etwas ärgerlich: zunächst sah es nach einem dritten Platz für sie aus, jedoch war eine Dame vor ihr fälschlicherweise als Mann gemeldet und machte ihr so leider den Treppchenplatz streitig. "Nicht so schlimm, ich bin zufrieden so wie ich gelaufen bin.", so Bettina's Kommentar - und das kann sie mit der tollen Leistung auch sein! Pascal Czollmann bestätigt seine gute Form und läuft ungefährdet auf Platz 2 im Gesamteinlauf.
Hölscher's auf dem Treppchen
Gleich zwei vordere Platzierungen im Gesamteinlauf erreichten Birgit und Matthias Hölscher beim 10. Ennepetal-Lauf am Sonntag. Birgit gewann den 5km-Lauf mit 19:20 Minuten souverän und hatte im Ziel fast zwei Minuten Vorsprung vor der Zweitplatzierten. Matthias Hölscher sicherte sich ebenfalls über 5 Kilometer den 3. Gesamtplatz.

In der Gelsenkirchener Arena "Auf Schalke" stand am Sonntag für 3 Teams des PV-Triathlon Sport und Spaß auf dem Programm. Wo sonst versucht wird Fußball zu spielen, fand der RUNNERS POINT Staffellauf statt. 5x5 Kilometer waren von den Staffelteams zu Laufen - bei der großartigen spannungsgeladenen Atmosphäre ein Erlebnis für alle Beteiligten. Unter den 3 Teams des PV waren auch viele Lauf-Neulinge, die erst im Frühjahr mit dem Laufen begonnen haben. Lauf-Mentor und Coach Uli Knepper: "Das hat super geklappt heute. Alle hatten großen Spaß und haben ihre "Läufertaufe" locker bestanden." Im Juni plant die Truppe den Start bei ihrem ersten 10km-Lauf, beim Tengelmann-Lauf in Mülheim.
Weit gefahren, um gemeinsam weit zu laufen: den ersten Marathon ihres Lebens wollten Rolf und André Steffen zusammen mit der marathonerfahrenen Marlies gemeinsam laufen. Schnell war der passende Wettkampf mit dem 15. Renta Oberelbe-Marathon gefunden, einem Punkt-zu-Punkt-Lauf zwischen Königstein in der Sächsischen Schweiz und Dresden. "Der Veranstalter beschrieb eine Laufstrecke entlang des Elbe-Radweges mit Blick auf die Bastei. Weiter sollte der Weg durch das ehemalige Weltkulturerbe Dresdner Elbtal mit vielen historische Bauten, wie Schloss Pillnitz, die Elbschlösser auf den Elbwiesen, die Synagoge, die Dresdner Frauenkirche, das Residenzschloss und die Semper-Oper führen. Davon ließen sich knapp 1000 Läufer und Läuferinnen anlocken", berichtet Marlies Steffen.
Strecke gestartet, berichtet: "Bei einer Sichtweite von knapp drei Metern war die Strecke in diesem Jahr wesentlich anspruchsvoller als im letzten Jahr. Es hatte die ganze Nacht durchgeregnet, somit waren der Waldboden, Wiesen, Feldwege und Lehmberge sehr naß und schlammig. Der Weg für sich war schon eine Herausforderung, zu der noch 30 Hindernisse kamen. So gesehen war die ganze Strecke ein Hinderniss... Vor allem der eiskalte Panic-Pool ist mir in Erinnerung geblieben: nachdem der Schlamm, der an unseren Körpern klebte beim Schwimmen wieder abgewaschen wurde und wir mehr oder weniger sauber aus dem kalten Wasser stiegen, konnten wir uns wieder warmlaufen..." Marcus Limberg lief nach 3:51 Std. über die schwer zu erkennende Zielline, Frank Bode folgte in 4:13 Std. vor Yara und Uwe Behrens, Sven Koopmeiners, Ute Scholl und Acdredsr Snhröae (alle 4:46 Std.).
gehen -, alle anderen PV-Läufer/innen, die im Dutzend gestartet waren, kamen ins Ziel. Ricarda Denner lief beim ersten Marathon ihres Lebens sogar als schnellste PVlerin der Hamburger Gruppe ins Ziel: nach 4:08:47 Std. hatte sie die Strecke mit Beginn an der Reeperbahn bis zum Zielan der Glacischaussee mit dem abschließenden Lauf über einen 100 m langen Teppich erfolgreich abgeschlossen. Für Ute Scholl, Christiane Hellmonds, Yara Behrens und Frieder Hein blieb gleich für vier PVler die Uhr bei 4:14 Std. stehen. Es folgten Ulli Harms (4:20 Std.), Kerstin Bertram-Schultz und Jürgen Grühn (4:39 Std.), Acdredsr Snhröae (5:05 Std./erster Marathon), Ulla Bach und Ansgar Iburg (5:27 Std.) und Uwe Behrens (5:47 Std.).