Birgit Schönherr-Hölscher ist Schnellste um den Wasserturm - 3,5 PV-Teams beim Staffelmarathon Sprockhövel am Start
Ohne Unterbrechung setzte Birgit Schönherr-Hölscher am letzten Wochenende ihre Erfolgsserie auch in Dortmund fort. Nachdem die Ausnahmeläuferin vom PV-Triathlon Witten kurz zuvor den Marathon in Münster als zweitbeste Deutsche und Siegerin der W45 in 3:06 Std. für sich entschieden hatte, folgte in der schwarz-gelben Stadt der Gesamtsieg beim Halbmarathon "Rund um den Waserturm". Die Uhr blieb für Birgit Schönherr-Hölscher nach 21,1 km bei 1:32:33 Std. stehen.
Ganz oben auf dem Treppchen der M40 stand auch Mathias Hölscher nach 5 km mit einer Zeit von 18:35 min. Damit war wieder ein Doppelsieg des sportlichen Ehepaars perfekt. Dieter Pawallek lief die 10 km und rundete in 54:05 min. mit Platz 4 der M50 das gute Abschneiden des PV-Trios ab.
PV-Staffeln hatten in Sprockhövel Spaß am Staffelmarathon
Teamgeist war beim Staffelmarathon in Sprockhövel gefragt. Vier Teams des PV wollten ursprünglich an den Start gehen. Ein Virus legte jedoch die Familienstaffel "PVTri Koopis 5+1" im wahrsten Sinne des Wortes flach, so dass Mentorin Brigitte Meinshausen die drei PV-Teams "PVTri Oranginas" (11./4:09 Std.), "PVTri flame power" (36./4:11 Std.) und "PVTri orange power" (41./4:22 Std.) in den Kategorien "Männer", "Mixed" und "Frauen" an den Start schicken konnte. Die Kombination der Läuferinnen "PV meets TTW" platzierte sich in 3:55 Std. auf Platz 9.
Bei trübsten Wetteraussichten - kurz vor dem Start fiel Starktregen vom Himmel - ging es auf die Gesamtstrecke eines Marathon von 42,195 km. Jeder der fünf Staffel-Starter musste somit 8,4 km über zwei Runden laufen. Bei der Hälfte der Strecke liefen die PVler unter dem Jubel der Vereinskameraden am Start-/Zielbereich vorbei. Nur bei Paul Solty löste das Vorbeilaufen seiner Mutter Kerstin bittere Tränen aus - der Dreijährige konnte so gar nicht verstehen, warum seine Mama erneut auf die Strecke gehen musste.
Die jahreszeitlich bedingt zu Neige gehenden Gelegenheiten zu einem Triathlon nutzten viele Aktive vom PV-Triathlon Witten nochmal zu einem erfolgreichen Start. Köln rief zu einer Mitteldistanz. Dem Ruf folgten gleich drei Athleten des Taymory-Teams und konnten, ähnlich wie ihre Teamkollegen am Tag zuvor in Hannover, mit ihren Ergebnissen sehr zufrieden sein. Die beiden Niederländer Stefan van Thiel und Tom Havekes finishten mit den Plätzen 7 und 9 unter den Top-ten des Teilnehmerfeldes. Sven Bergner beendete die erste Mitteldistanz seines langen Triathlon-Lebens in guten 4:23 Std. auf dem 25. Platz. Am gleichen Tag startete Christian Thomas bei einem Zeitfahren im niedersächsischen Goldenstedt und konnte dort die Wertung der Fahrer ohne Radlizenz gewinnen. Erst eine Woche zuvor hatte der PV-Athlet beim anspruchsvollen Trans Vorarlberg Triathlon über die Mitteldistanz schon einen guten 13. Platz erreicht.
Gleich zu Beginn ereilte sie eine Zeitstrafe von vier Minuten - zeitlich wie mental baute sich gleich ein enormer Druck auf. Manuela Close schwamm 'Vollgas' los und fand sich auch schnell in der Führgruppe wieder. Dann wirkte sich das kalte Wasser in Form von ersten Krämpfen in den Beinen aus. Zudem schwamm ihre Gruppe in die Altersklasse 50+ hinein, die vor den Frauen gestartet war, so dass die PVlerin eine gute Schwimmzeit abschreiben konnte. Dennoch erreichte die PVlerin nach guten 1:01:44 Std. wieder das Ufer.
Der Startschuss des 32. ironman in Almere fiel kurz nach dem Sonnenaufgang um 7 Uhr am Morgen bei besten Wetterbedingungen: trocken, 16 Grad. 3,8 km im vom Ijsselmeer abgetrennten Weerwater-See lagen vor den Teilnehmern - verbunden mit reichlich Körperkontakt, wie üblich bei Massenstarts. Allen voran Elke Halbach “Es hätten auch weniger Schlingpflanzen ausgereicht” in der PV-Staffel "Tri Meisjes Witten" mit 58:21 min. erreichten alle PVler mit durchweg guten Zeiten wieder das Ufer und wechselten um auf die Sportart Radfahren.
Über die gleiche Distanz ging auch Tillmann Goltsch eine Woche nach dem Start beim Bochumer Halbmarathon nunmehr beim Dortmunder Ciylauf ins Rennen. Acht Runden à 1,25 km führte die Rennstrecke durch die City der schwarz-gelben Stadt. "Die Strecke ist ähnlich wie in Bochum wellig", beschreibt Tillmann Goltsch die Bedingungen. Als Gesamt-Zweiter in 34:59 min. und mit dem Sieg in der M35 schloss der PV-Athlet das Rennen ab. "Eigentlich hatte ich mir eine schnellere Zeit vorgenommen, aber mir hat dann wohl doch noch Bochum in den Knochen gesteckt." Den Bochumer Halbmarathon hatte Tillmann Goltsch als Gesamtfünfter und Sieger der M35 in 1:13:04 Std. erfolgreich gefinisht. Zudem holten sich Lisa Rose den Sieg in der weiblichen Jugend U18 über 5 km in 21:43 min. Schwester Hanna kam als Dritte der U14/U16 nach 2 km und einer Zeit von 10:43 min. ins Ziel und Dieter Pawellek schloss die 10 km in 56:28 min. ab.