Röntgenlauf Remscheid - PVler laufen spontan Ultramarathon
Nach den langen Herbstläufen mit dem Berlin- und Essen-Marathon und dem Teuto- und Rothaarsteiglauf stand für die Laufgruppe des PV-Triathlon Witten nun der Röntgenlauf mit einer welligen Strecke über den Röntgen Wanderweg rund um Remscheid auf dem Programm. Durch das feuchte Wetter der letzten Tage und heruntergefallenes Laub waren die Wege zwar nicht immer einfach zu laufen, aber da das Wetter mitspielte fanden die Teilnehmer insgesamt gute Laufbedingungen vor.
Mit 14 Athleten ging der PV-Triathlon Witten in Remscheid an den Start über die Halbmarathon, Marathon- und Ultramarathondistanz. Letztere umfaßte mit 63 Kilometer einen dreifachen Halbmarathon mit 850 Höhenmeter, zu dem der führende Ultraläufer aus Witten Oliver Schoiber gemeldet hatte. Yara Behrens, Christiane Hellmonds und Ute Scholl hatten dagegen den Marathon ins Auge gefaßt hatten - erstmal. Eine Besonderheit des Remscheider Röntgenlaufs ist die Möglichkeit, sich während des Laufs noch für eine andere Strecke zu entscheiden. Genau diese Entscheidung traf das PV-Trio und verlängerte den Marathon zu einem Ultramarathon. Für Yara Behrens nicht das erste Mal, bei einem früheren Start hatte die PVlerin schon einmal den Ultramarathon gefinisht.
Oliver Schoiber bewies in Remscheid erneut seine Klasse und lief sein Rennen von der Spitze weg ins Ziel. Am Ende blieb die Uhr für den PVler nach 5:11:20 Std. stehen, Oliver Schoiber kam als Siebter des Gesamteinlaufs und Zweiter seiner Altersklasse ins Ziel. Yara Behrens, Christiane Hellmonds und Ute Scholl schlossen ihren ultralangen Lauf schließlich gemeinsam in 8:27:25 Std. ab.
Über die Halbmarathon-Distanz hatte Dirk Schäfer mit seiner Zeit von 1:36:28 Std. und Platz 17 der M45 die Nase vorn. Zu Zweit liefen Ricarda Denner und Liane Hein in 2:17 Std. ins Ziel. Nach 2:21 Std. finishten Andrea Hasselberg und Aline Watson und Eva Engelbrecht und Ulrike Haupt-Arling rundeten das gute Abschneiden der PV-Laufgruppe mit ihrer Halbmarathonzeit von 2:24 Std. ab.


Nicht ganz so überraschend waren die warmen Temperaturen beim Mallorca-Halbmarathon. Ralph Dix, Meike Hellwig und Kathrin Raback hatten den Flieger auf die Sonneninsel bestiegen und bei sommerlich-warmen Temperaturen nach 21,1 km gefinisht. Während Ralph Dix mit 2:01 Std. die schnellste Zeit vorlegte, finishten Kathring Raback in 2:11 Std. und Meike Hellwig in 2:22 Std.
Wetter gut, Strecke gut, Zeiten gut, alles gut - Ralf Wolff und Uli Pfalz hatten die 42,195 km lange Strecke des Baldeneysee-Marathon unter ihre Füße genommen. Zwei Runden um den größten Ruhrstausee im Herzen des Ruhrgebiets waren zu absolvieren. Während Ralf Wolff nach 3:24:11 Std. als 26. der M50 ins Ziel lief, holte sich Uli Pfalz mit Halbmarathon-Splitz von 1:48 Std. und 2:02 Std. in schnellen 3:51:10 Std. Platz 22. der M50.
Auf dem Rad lief es dann jedoch erstmal sehr gut für Manuela Close. Mit den zum hohen Tempo passenden Wattzahlen absolvierte die Wittenerin die ersten 50 Kilometer recht zügig. "Doch dann, ab km 50, kam wie aus dem Nichts so ein Gegenwind auf, wie ich es noch nie erlebt habe." Da waren sie also auch noch, die Mumuku Winde von Hawaii, die sich selbst auf geraden Passagen im kleinen Kettenblatt kräfitg bemerkbar machten "Ich hätte heulen können, denn Wind ist gar nicht so meins."
Wettkampf mit ihrem relativ jungen Hund für den Short-Run über 2,5 km angemeldet. "Ich hatte Sorge, dass Mila noch nicht richtig läuft, da es im Training noch nicht so gut geklappt hatte. Was für eine Überraschung! Mila ist toll gelaufen und hat sogar sehr gut gezogen", freut sich die PV-Athletin.