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News

9. Otterndorfer Gezeitenlauf und Essener Stadtlauf - Treppchen für PVlerinnen

Libuda Barbarossa2013 01Ein Gezeitenlauf fehlte Anke Libuda noch in ihrer reichhaltigen Sammlung ungewöhnlicher Läufe und so fuhr die ausdauernde Athletin vom PV-Triathlon Witten bis zur Nordsee nach Otterndorf. Überraschung schon vor dem Start: alle Teilnehmer erhielten eine Veranstaltungstasse und eine Dose eingelegte Heringe als Geschenk. Zudem versprach Veranstalter TSV Otterndorf von 1862 e.V. in seiner Ausschreibung "Jeder kann innerhalb von 6 Stunden im Rahmen seines Leistungsvermögens laufen." Über Leistungsvermögen verfügt die Ultraläuferin bekanntlich im überdurchschnittlichen Maße, so dass Anke Libuda gleich mal 60 km anvisierte.
 
Der Starter gab pünktlich „See Achtern Diek“, also gleich hinter dem Deich im Feriengebiet Otterndorf, den Lauf frei und Anke Libuda lief auf der abgesteckten 3,333 km langen Strecke Runde um Runde. Nach 4:53 Std. passierte sie die 50 km-Marke, am Ende waren es 18 Runden - Anke Libuda hatte das anvisierte Ziel von 60 km geknackt. "Zum Schluß blieb noch Luft für einen kleinen Sprint auf genau 60,975 km und damit auf den zweiten Platz der Gesamtwertung. Der Rückstand auf die Siegerin Birgit Grewe vom TSV Neuenwalde betrug nur knapp einen Kilometer. Gewonnen hatte auch die Veranstaltung selbst: aufgrund der sehr guten Organisation bekamen die Veranstalter den Zuschlag für die Deutsche Meisterschaft 2015.
 
Bettina Nick gewinnt Essener Stadtlauf
PV-Trio lief über 10 km
 
Nur zwei Tage nach ihrem erfolgreichen Start beim Phoenix-Halbmarathon Dortmund ging Bettina Nick beim Stadtlauf Essen über 10 km an den Start. Zwischen Start und Ziel ließ die schnelle PVlerin vergehen und lief als 8. Frau im Gesamteinlauf und Siegerin der W45 in 49:17 min. über die Ziellinie.
Ihre Vereinskameradin Linda Haberkorn kam als 16. in der Hauptklasse sogar in 44:16 min. ins Ziel. Andrea Gelfahrth rundete in 50:22 min. und Platz 4 der W50 das gute Abschneiden des PV-Trios ab.

Meike Hoffmeister finisht auf Platz 4 beim ironman Barcelona

Im wahrsten Sinne des Wortes ein Start mit Blitz und Donner erlebte Meike Hoffmeister beim ironman Barcelona. Während die Kinder Nils und Nele am Vortag noch bei schönstem Wetter am iron-kids-Lauf teilnahmen, begleiteten schon die Startvorbereitungen ein schweres Gewitter mit heftigem Platzregen. "War schon irre, wenn du beim Radaufpumpen nicht mal die Anzeige erkennst", erinnert sich dironman Barcelona HoffmeisterNils Nele webie Athletin vom PV-Triathlon Witten. Ein Blitz löste kurz darauf sogar einen Stromausfall aus, die gerade noch erleuchtete Wechselzone lag schlagartig im morgendlichen Dunkeln. Im Neopren gekleidet hieß es für die Starter, einen 1,5 km langen Fußweg zum Schwimmstart zu absolvieren, nach wie vor von Blitz und Donnerschlag über dem offenen Meer begleitet. Nur kurz blieb die Zeit zum Einschwimmen, da alle das Wasser schnell wieder wegen des nächsten heraufziehenden Gewitters verlassen mussten. "Längst war die offizielle Startzeit vorbei, alle warteten, wie es nun weitergeht", berichtet Meike Hoffmeister.
 
Mit einer halben Stunde Verspätung gaben die Veranstalter dann doch den Start für 3,8 km Schwimmen, 180 km Rad und 42,195 km Laufen frei. Die PV-Athletin spulte den ironman routiniert runter: Schwimmen in guten 1:21 Std. in einem gut gefüllten Starterfeld, die 180 km auf einer anfangs leicht welligen Strecke fuhr sie auf der Küstenstraße Richtung Barcelona bei mittlerweile strahlendem Sonnenschein in 5:40 Std. und den Marathon lief Meike Hoffmeister auf der Strandpromenade  in 4:09 Std. ins Ziel. "Ein paar mehr Trainingskilometer hätten sicher gut getan", gibt die PVlerin zu, konnte sich aber dennoch von Platz 12 beim Schwimmen über Platz 8 beim Radfahren auf Platz 4 nach dem Laufen verbessern. Der Rückstand zu Platz 3 betrug sogar nur zweieinhalb Minuten. "Platz 4 ist auch ok, jetzt kommt der Urlaub an die Reihe", zeigt sich die PV-Athletin insgesamt sehr zufrieden.

PV-Quartett lief Berlin-Marathon

Zeitgleich startete in Berlin ein PV-Quartett beim 41. BMW Berlin-Marathon. 41.120 Teilnehmer/innen hatten Glück, eine Startnummer im Losverfahren zu bekommen. Nicht dazu zählte Tillmann Goltsch, der schnelle PVler lief zuvor in Berlin noch 2:32 Std. über 42,195 km, musste in diesem Jahr aber zwangsweise passen.
2014.09.28 Berlinmara Thiem-Müller Müller
Während der Sieger Dennis Kimetto die nächste Zeitbarriere über die klassische Distanz mit der neuen Weltrekordzeit von 2:02:57 Stunden durchbrach und die Äthiopierin Tirfi Tsegaye in 2:20:18 Stunden mit neuer Jahresweltbestzeit über die Ziellinie am Brandenburger Tor lief, finishten die Breitensportler mit verhältnismäßig guten Zeiten: Gerhard Billig und Frank Blasey aus dem Triathletenlager des PVbrauchten 3:36:58 Std. bzw. 3:38:45 Std. Gabriele Thiem-Müller und Melanie Müller finishten in diesem Jahr ihren Lieblingsmarathon (8. Start in Berlin, 16. Marathon gesamt) im Wohlfühltempo in 4:29:54 Std.
Gerhard Billig berichtet: "Vergangenen Sonntag startete ich beim Berlin-Marathon. So konnte ich einen Startplatzgewinn bei der Siegerehrung zum Herdecker Nikolauslauf erfolgreich in umsetzen und den als den letzten deklarierten Marathon meiner Läuferlaufbahn - und deshalb primär unter dem Aspekt des Genießens von Stadt und Stimmung angegangenen Lauf - unter optimalen äußeren Bedingungen finishen. Bei bestem Wetter und nicht zu heißen Temperaturen konnte ich eine Traumveranstaltung erleben. Schon der Start auf der Straße des 17. Juni in Richtung Siegessäule mit der von der Sonne hell beleuchteten Siegesgöttin Viktoria - von Berlinern auch kaltschnäuzig als Goldelse tituliert - versprach ein gutes Omen zu werden. Gesäumt wurde die 42,195 km lange Strecke von hunderttausenden von Zuschauern, etwa 80 Bands sorgten dafür, dass die Füße leicht wurden. Vielleicht etwas zu leicht, denn nach 38 km musste ich einem verletzungsbedingten Trainingsausfall und dem vielleicht etwas zu hohen Tempo Tribut zollen und mich von meinem Ziel, der letzte Marathon solle nicht mein langsamster werden, verabschieden. Leider bestätigten sich dabei die Erfahrungen meiner diesjährigen Triathlons, bei denen gegen Ende die Luft raus war. Ich lief nach gut 3:36 Std. rund 1:34 Std. hinter dem neuen Marathonweltrekordler Dennis Kimetto  aus Kenia durch das Brandenburger Tor ins Ziel. Dort wurde "ich"  bejubelt von tausenden Zuschauern, die auch schon die fast 6600 Läufer vor mir frenetisch gefeiert hatten und bis zum letzten der 40000 Teilnehmer durchhielten."

PV drückt Phoenix-Halbmarathon Stempel auf

2014.10.03 Phoenixlauf web

"Schöner kann man den Tag der Deutschen Einheit als Läufer/in nicht verbringen", meint Tillmann Goltsch vom PV-Triathlon Witten. Mit einer großen Gruppe seines Vereins ist er unter den 2200 Einzelstartern und 200 Staffeln beim Phönixsee-HM am Start - und kehrt erfolgreich in die Ruhrstadt zurück. Die Bilanz der PVler ist vom Feinsten: bei bestem Läuferwetter platzieren sich zwei PV-Läuferinnen und ein PVler unter den Top-ten des Gesamteinlaufs: Vanessa Rösler läuft als viertschnellste Frau und Siegerin der W35 in 1:30:08 Std. ins Ziel. Das Krönchen aber setzt sich Birgit Schönherr-Hölscher als Gesamtsiegerin in 1:28:07 Std. auf. Tillmann Goltsch wird Dritter gesamt bei den Männern und Sieger der M35 in 1:13:14 Std.

Spitzenplatz auch bei den Staffeln: Lisa und Heike Rose und Stephanie Oberschelp siegen in der Staffelwertung der Damen in einer Zeit von 1:49 Std.. Ingelore Köster läuft auf Platz 2 der W65 in 2:24:52 Std., Peter Podolski wird Dritter M60 in 1:44:43 Std.! "Und zahlreiche weitere LäuferInnen des PV auf der Strecke und Schlachtenbummler des PV, die einem das Laufen zusätzlich versüßen", berichtet Tillmann Goltsch. Dazu zählen Dirk Schäfer (1:37 Std.), Wilfried Leonhard und Peter Podolski (1:44 Std.), Marlies Steffen (1:51 Std.), Uli Pfalz (1:52 Std.), Bettina Nick (1:55 Std.), Klaus Bulitz (2:02 Std.), Ralf Dix (2:09 Std.), Christiane Seubert (2:11 Std.) und Andreas Zinn (2:14 Std.).

Dortmunder Stadtmeister kommen vom PV

Die Schnellsten der Schnellen stellte der PV-Triathlon auch bei den Dortmunder Schulmeisterschaften: Tim Siepmann gewann den Lauf über 3,3 km in einer Zeit von 10:07 min. seine Schwester Rena Siepmann holte sich den Titel über 1,5 km in 5:20 min. Beide waren für das Goethe-Gymnasium unterwegs.

Sterntalerlauf Herdecke - Jugend räumt ab, PVler stellen drittstärkste Gruppe

Nur einen Tag, nachdem der PV-Triathlon den 8. Ruhrtalmarathons in Witten ausgerichtet hatte, stellten sich viele PVler/innen in Herdecke läuferisch als Spendengeber für schwerkranke Kinder in den Dienst der guten Sache. Während für die erwachsenen PVler beim 9 km-Hauptlauf ohne Zeitnahme die Devise lautet: "Dabei sein ist alles", erfaßte der Veranstalter bei den Kinder- und Jugendläufen jeweils die Zeiten und Platzierungen.
Nach Durchzählen der Starterliste konnte PV-Vorsitzender Jobst Pastor schließlich für seine 45 Starter einen schönen Pokal als drittstärkste Gruppe entgegennehmen. Es sollte nicht die einzige Auszeichnung bleiben: Bruno Brahmann, Jahrgang 1936, erhielt eine Auszeichnung als ältester Läufer. Als äußeres Zeichen der sehr guten Nachwuchsarbeit im PV räumte zudem die PV-Jugend in Herdecke wieder ab: von neun Starts im Schülerbereich holten sich die jungen Triathleten sechsmal Platz 1, zweimal Platz 2 und einmal Platz 5, wobei die beiden Zweitplatzierten nur jeweils ihre Vereinskameraden vorbeiziehen lassen mussten.
Den Anfang machten die weiblichen Schülerinnen der Jahrgänge 2005 – 2007 über 1 Kilometer. Für den PV startete Emma Fahrenson (Jg. 2005), die mit großen Vorsprung als Gesamtsiegerin und somit natürlich auch Siegerin in ihrer Altersklasse das Rennen für sich entschied. Identisches Bild bei den Jungen. „Was Emma kann, schaff ich auch“ dachte sich Jonathan Haag (ebenfalls 2005) und auch er wurde Gesamtsieger und Altersklassensieger des 1 km Laufes. Joshua Sengal rundete mit Platz 10 das gute Abschneiden der jungen PVler über 1 km ab.
Sichtlich beeindruckt von den ‚Kleinen‘ gingen danach die PV-Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 2004 – 1997 hochmotiviert an den Start. Hier musste die doppelte Distanz, somit 2 km, absolviert werden. Bei den Mädchen starteten Anne Kawalek und Hanna Rose (beide Jahrgang 2002). Hanna Rose lief als Gesamtdritte und ebenfalls Siegerin in ihrer Altersklasse ins Ziel. Gesamtvierte und gleichzeitig Zweite in der Altersklassenwertung wurde Anne Kawalek.
Bei den Jungen startete über 2 km Lukas Meckel (Jg. 2004), Nils Hoffmeister (2003), Luca Fahrenson (2002) sowie Ben Grabow und Lars Rose (beide Jg. 1999). Von Beginn an wurde das Tempo durch Ben Grabow und Lars Rose als Führende hoch gehalten, so dass die Entscheidung über Gesamtsieg und Altersklassensieg unter den beiden PVler fallen mußte. Die Entscheidung führte Ben Grabow in eigener Sache herbei, gefolgt von Lars Rose (2. Altersklasse und 2. Gesamt). Fast wäre der dritte Gesamtplatz auch an den PV gegangen, jedoch musste Luca Fahrenson nur wenige Meter vor demm Ziel dritte Gesamtposition noch abgeben. Als Vierter gesamt und Erster seiner Altersklasse lief der junge PVler über die Ziellinie.
Der Jüngste in diesem Lauf, Lukas Meckel, erreichte einen tollen achten Gesamtplatz und auch er holte den Sieg in seiner Altersklasse. Nils Hoffmeister, Neueinstiger beim PV, freute sich über eine guten 5. Platz in seiner Altersklasse.
Das hervorragende Abschneiden in den Schülerläufen rundete „Bambini“ Julius Kawalek, Jahrgang 2009, ab: Auch er lief in der Spitzengruppe lächelnd und mit viel Freude ins Ziel. „Besser geht’s nicht“, so das kurze und treffende Fazit von Trainerin Heike Rose.
 
  1. 9. Ruhrtalmarathn startet am 26. September 2015 - Lokalpresse, "runner's world", "marathon4you" und Starter berichten über den 8. Ruhrtalmarathon
  2. Stefan van Thiel überzeugt mit Platz 8 beim IRONMAN Mallorca
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