Athleten des Taymory-Teams Witten beenden die Triathlonsaison mit guten Ergebnissen – Stratmann und Völker NRW-Meister der Junioren
Am letzten Wochenende stand für das Taymory-Team Witten bei den Herren und das AVU-Team Witten bei den Damen nicht nur der letzte Wettkampf in der 1. Bundesliga an, sondern viele Athleten starteten in der letzten Zeit auch sehr erfolgreich bei anderen Wettkämpfen, bevor die Triathlonsaison in Deutschland zu Ende geht.
So waren am 7.9. in Köln gleich drei Athleten des Taymory-Teams auf der Mitteldistanz am Start und konnten, ähnlich wie ihre Teamkollegen am Tag zuvor in Hannover, mit ihren Ergebnissen zufrieden sein. Für die beiden Niederländer Stefan
van Thiel und Tom Havekes reichte es nämlich zum 7. und 9. Platz und Sven Bergner beendete seine erste Mitteldistanz in guten 4:23 h auf dem 25. Platz. Am gleichen Tag startete Christian Thomas bei einem Zeitfahren im niedersächsischen Goldenstedt und konnte dort die Wertung der Fahrer ohne Radlizenz gewinnen, nachdem er eine Woche zuvor beim anspruchsvollen Trans Vorarlberg Triathlon über die Mitteldistanz schon einen guten 13. Platz erreichen konnte
Ein Wochenende später war Sven Bergner, der in der Saison lange Zeit krankheitsbedingt pausieren musste, dann schon wieder aktiv und sicherte sich heute beim stark besetzten Triathlon in Ratingen den 5. Platz über die Olympische Distanz. Noch besser lief es für die Nachwuchshoffnungen des PVT-Bundesligateams, denn
Lina Völker und Jan Stratmann konnten in Vreden am Samstag bei den Junioren die Titel als NRW-Meister abräumen und Tim Siepmann wurde Vizemeister bei der Jugend A. Siehe besonderer Bericht!

Deutlich größer dürfte die Spannung bei Vanessa Rösler sein. Von der Laufstrecke kommend packte auch sie im letzten Jahr die Triathlon-Begeisterung, die sie gemeinsam mit Conny Dauben, Anke Libuda, Silke Wienforth und Anne Wilner in diesem Jahr in der Seniorenliga auslebte. Das PV-Damenteam belohnte sich am Ende selbst mit dem erstem Platz in der Seniorenliga der Damen. "Nur mal zum Testen" möchte Vanessa Rösler in Almere ebenfalls über die Langdistanz an den Start gehen, ernst werden soll es im nächsten Jahr beim ironman in Frankfurt mit Blick auf eine Qualifikation für Hawaii. "Wenn alles rund läuft, wird bei ihr in Almere bestimmt eine Überraschung drin sein", schätzt Silke Wienforth.

Während Helga Groß routiniert laufen kann - die 73jährige PVlerin kennt die Herausforderung Marathon aus vielen Starts - ist es für Kathrin Raback das erste Mal, dass sie 42,195 km läuft. "Im Kopf hatte ich den Plan schon länger, als ich die Startunterlagen vom Vivawest-Halbmarathon auf der Laufmesse abholte und den Stand vom Köln-Marathon entdeckte, gab es kein Zögern mehr. Sonntag weiß ich mehr", so Kathrin Raback, die sich mit Laufmentorin Christiane Seubert und Helga Groß auf die Königsdiziplin vorbereitet hat.
"Ideale Bedingungen für eine schnelle Sprintdistanz zum Saisonabschluss", freute sich Hans-Peter Otto. Eine 25-Meter-Bahn in einem gepflegten Freibad stand als Wettkampfstätte für die erste Triathlondisziplin zur Verfügung, eine flache Radstrecke und das Laufen im Willicher Park sowie eine perfekte Organisation mit vielen freundlichen Helfern des Veranstalters TV Schiefbahn 1899 boten sehr gute Bedingungen für den Start. "Dank der unzähligen Trainingsmöglichkeiten des PV und eines "Trainings-Antreibers" namens Andreas Kapka konnte ich heute meine Zeit in dieser Distanz um 5 min. verbessern", freute sich der PV-Athlet. Mit einer Zeit von 1:17:50 Std. wurde der ambitionierte Breitensportler Achter der AK 55. "Der Siebte brauchte 1:17:49 Std., aber die Sekunde hole ich mir das nächste Mal", bemerkte Hans-Peter Otto mit einem Augenzwinkern.
Erfolgreich auch die Nachwuchsabteilung
des PV-Triathlon Witten: Luca Fahrenson ließ bei seinem Start die gesamte Konkurrenz hinter sich und wurde nach 200 m Schwimmen, 10 km Rad und 2 km Laufen in 32:20 min. Sieger bei den Schüler A. Jana Diekershoff finishte bei Schülerinnen A als Dritte in 38:06 min. Anton Müller holte sich bei den Schüler B den elften Platz. Als relativ erfahrener Nachwuchstriathlet konnte Anton Müller den Start seiner Brüder Emil und Fritz beobachten, die ihren ersten Triathlon in ihrem Leben absolvierten. Für sie wie auch für Emma Fahrenson standen in der Bambini-Wertung 50 m schwimmen, 2,5 km Radfahren und 400 m Laufen auf dem Programm. Da der Bambini-Wettkampf ohne Wertung veranstaltet wurde, kann Emma Fahrenson dennoch unschwer als Siegerin gemeldet werden.