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Dorint 50 run-Marlies Steffen gewinnt Abschlusslauf

Marwin Achenbach und Marlies Steffen vom PV-Triathlon Witten reisten über viele Kilometer nach Linz am Rhein, um am Wochenende beim "Dorint 50 run" zu starten. "Fast noch schwieriger als der Wettkampf war die mühsame Anreise", berichtet Marlies Steffen. Beide PVler schafften es gerade noch, rechtzeitig um 17:30 Uhr zum Startschuss ihres ersten Laufes auf dem historischen Marktplatz von Linz einzutreffen. In einem familiären Teilnehmerkreis mit ca. 150 Läuferinnen und Läufer führte der Weg über 14 km und knapp 600 Höhenmeter (HM) eine schöne Waldstrecke hinauf bis nach Vettelschoss. Ziel war das Gelände von Birkenstock. Während Marwin Achenbach bereits ordentlich Tempo machte, zog es seine Lebensgefährtin vor, den Auftaktlauf locker angehen zu lassen.
Achenbach.Steffen Aix2012webBereits einen Tag später startete in Vettelschoss der Rheinhöhenlauf. Neben den Teilnehmern aus der Dorint 50 run-Serie nahmen dieses Mal auch viele Einzelstartern über 21 km und 360 Höhenmeter teil. Bei ihrem zweiten Start ("Einlaufen war gestern") schaltete Marlies Steffen nun auch in den Wettkampfmodus und konnte die 21 km und 360 HM deutlich zügiger laufen. Am Sonntag galt es dann wieder im kleineren Kreis über 16 km und nur noch ca. 100 HM zurück nach Linz zu laufen. Kurz nach dem Start regnete es in Strömen. Entsprechend glitschig war der Untergrund. Dadurch, dass es über weite Strecken bergab ging, hatten die PVler vor allem ihren Spaß daran, ihre Beine durch die Pfützen fliegen zu lassen. "Da ich die vergangenen Tage etwas Körner sparen konnte, habe ich Sonntag ein spannendes Kopf an Kopf Rennen mit der in der Gesamtwertung führenden Frau geführt. An den Anstiegen hatte ich dann noch deutlich frischere Beine, so dass ich den Lauf an der letzten Steigung knapp für mich entscheiden konnte und die Ziellinie auf dem Marktplatz in Linz als erste Frau erreichte. Nur 30 Sek nach mir war auch Marwin im Ziel, der das Duell von hinten beobachtet und mitgefiebert hatte", so Marlies Steffen im Ziel nach insgesamt 50 km. Während Marlies Steffen nach 4:19 Std. einlief, brauchte Marwin Achenbach 4:09 Std. In der Gesamtwertung kam Marlies Steffen nach ihrem Tagessieg auf Platz 6.
"Ein sehr schöner und familiär organisierter Lauf durch hauptsächlich Waldgebiete am Rand des Siebengebirges. Für ein sportliches, verlängertes Wochenende am Rhein absolut empfehlenswert", so der Tipp von Marlies Steffen.

Emma Fahrenson schafft Sprung in die Talentfördergruppe des NRWTV

2014.09.20 Talentiade webAm vergangenen Samstag lud der NRWTV zur Herbsttalentiade nach Paderborn ein. Acht junge Triathleten der Jahrgänge 2005 – 2002 des PV Triathlon machten sich zusammen mit ihren Eltern und ihrer Trainerin Heike Rose auf, um sich den hohen Anforderungen der Talentsichtung zu stellen.
Wie immer im Herbst rutschen die Athleten eine Altersklasse höher und damit werden auch die Soll-Zeiten nicht unerheblich angezogen. So mussten beispielsweise im Vergleich zum Frühjahr die Mädchen und Jungen des ältesten Jahrgangs (2002) über 400 m Freistil 25 bzw. 45 sec. schneller schwimmen. Die Divise war somit klar: „Alles geben und schauen, wo jeder einzelne am Ende steht“. Und die PV-Kids gaben alles und erschwammen und erliefen durchweg neue Bestzeiten. Bei ihrer ersten Teilnahme lieferte Emma Fahrenson (2005) eine blitzsaubere Vorstellung ab, schaffte sechs von sieben Normen und wurde dadurch in die TS/TF-Gruppe des NRWTV aufgenommen. Pech für die zwei Debütanten Germann (2003) und Edward Skobelcin (2004) sowie für Lukas Meckel (2004): 1 Sekunde fehlte zur Aufnahme in die Talentgruppe.
Bei den ältesten Jahrgängen stellten sich Jana Diekershoff und Hanna Rose sowie Luca Fahrenson und Max Meckel den hohen Anforderungen. Zwar reichten ihre neuen Bestzeiten nicht für eine Aufnahme, Ziele für die nächste Sichtung sind aber bereits gesteckt. „Nachdem die Kinder nach unserem inzwischen schon traditionellen Saison-Abschluss-Grillen in die wohlverdiente Saisonpause gehen, werden wir danach mit der Vorbereitung für die kommende Saison beginnen“ so Trainerin Heike Rose.

PV-Athleten lassen Saison erfolgreich ausklingen

ThomasBergner web1Die jahreszeitlich bedingt zu Neige gehenden Gelegenheiten zu einem Triathlon nutzten viele Aktive vom PV-Triathlon Witten nochmal zu einem erfolgreichen Start. Köln rief zu einer Mitteldistanz. Dem Ruf folgten gleich drei Athleten des Taymory-Teams und konnten, ähnlich wie ihre Teamkollegen am Tag zuvor in Hannover, mit ihren Ergebnissen sehr zufrieden sein. Die beiden Niederländer Stefan van Thiel und Tom Havekes finishten mit den Plätzen 7 und 9 unter den Top-ten des Teilnehmerfeldes. Sven Bergner beendete die erste Mitteldistanz seines langen Triathlon-Lebens in guten 4:23 Std. auf dem 25. Platz. Am gleichen Tag startete Christian Thomas bei einem Zeitfahren im niedersächsischen Goldenstedt und konnte dort die Wertung der Fahrer ohne Radlizenz gewinnen. Erst eine Woche zuvor hatte der PV-Athlet beim anspruchsvollen Trans Vorarlberg Triathlon über die Mitteldistanz schon einen guten 13. Platz erreicht.
Seinen Nachholbedarf in Sachen Triathlon deckte Sven Bergner - der PVler hatte in der Saison lange Zeit krankheitsbedingt pausieren müssen - eine Woche nach Köln schon wieder mit seinem Start beim stark besetzten Triathlon in Ratingen und schloß ihn mit dem 5. Platz über die Olympische Distanz ab.
 
PV-Breitensportler punkten in Sinzig, Köln, Krefeld und Xanten

Nachholbedarf auch bei Jobst Oeldermann, seinen beim Dortmunder Triathlon geplanten Start musste der PVler ausfallen lassen und trat dafür beim 22. Rhein-Ahr Triathlon des TriTeam Sinzig an. Die idyllische Kulisse am Rhein und in der Eifel deutete nicht darauf hin, dass die Anforderungen an Leidensfähigkeit und Durchhaltevermögen wie seit vielen Jahren hart waren. Auf dem Programm standen 2,8 Kilometer Schwimmen im Rhein, 44 Kilometer auf dem Rad und 10,5 Kilometer Laufen. Lohn der Mühen: als Erster der AK70 gab es zwei Flaschen besten Weines von der Ahr. "Etliche Jüngere haben aufgegeben", freut sich der PVler über seine Fitness.
Köln bot auch den Breitensportlern vom PV-Triathlon mit dem Cologne Triathlon Weekend nochmal reichlich Gelegenheit, ihren Sport zu betreiben. Bei hohen Teilnehmerzahlen und damit verknüpft großer Konkurrenz startete auch PV-Neuzugang Danny Hof mit seiner Frau Stefanie. Danny Hof belegte unter immerhin 900 Startern Platz 50 gesamt und einen hervorragenden Platz 4 seiner AK M 35. Dieser Erfolg ist umso höher einzustufen, als dass Danny Hof erst den zweiten Triathlon überhaupt bestritt. Frau Stefanie finishte in 2:49:56 Std. als 576. gesamt und auf Platz 25 ihrer Altersklasse.
Uwe Bandmann und Sven Lawrenz in Xanten erfolgreich

Uwe Bandmann und Sven Lawrenz waren der Einladung von TuS Xanten zum 30. Nibelungentriathlon an den linken Niederrhein gefolgt. Während Sven Lawrenz über die Olympische Distanz (1,5/42/10 km) an den Start ging und den Triathlon als 11. M35 in 2:40:48 Std. beendete, zog Uwe Bandmann die kürzere "Draxi-Distanz" über 0,5/17/5 km vor. Mit Splitzeiten von 7:00/28:45/19:43 min. finishte der schnelle PVler als Sechster gesamt und Sieger der M35 in gesamt 55:28 min.
Uwe Bandmann ist schnell wie die Feuerwehr
'Schnell wie die Feuerwehr' - auch diesem Anspruch wurde Uwe Bandmann auch sportlich gerecht: bei der Feuerwehr-Meisterschaft in Krefeld kam der hauptberufliche Feuerwehrmann der Berufsfeuerwehr Essen über 0,5/20/5 km als Dritter gesamt und Zweiter der M45 in 1:00:51 Std. ins Ziel. Es gewann Frank Wiedenhöfer von der Feuerwehr Gelsenkirchen (1:00:10 Std.) vor Michael Hauser (Berufsfeuerwehr Köln/1:00:31 Std.).

 

Birgit Schönherr-Hölscher ist Schnellste um den Wasserturm - 3,5 PV-Teams beim Staffelmarathon Sprockhövel am Start

Ohne Unterbrechung setzte Birgit Schönherr-Hölscher am letzten Wochenende ihre Erfolgsserie auch in Dortmund fort. Nachdem die Ausnahmeläuferin vom PV-Triathlon Witten kurz zuvor den Marathon in Münster als zweitbeste Deutsche und Siegerin der W45 in 3:06 Std. für sich entschieden hatte, folgte in der schwarz-gelben Stadt der Gesamtsieg beim Halbmarathon "Rund um den Waserturm". Die Uhr blieb für Birgit Schönherr-Hölscher nach 21,1 km bei 1:32:33 Std. stehen.
Ganz oben auf dem Treppchen der M40 stand auch Mathias Hölscher nach 5 km mit einer Zeit von 18:35 min. Damit war wieder ein Doppelsieg des sportlichen Ehepaars perfekt. Dieter Pawallek lief die 10 km und rundete in 54:05 min. mit Platz 4 der M50 das gute Abschneiden des PV-Trios ab.
 
PV-Staffeln hatten in Sprockhövel Spaß am Staffelmarathon
 
2014.09.14 Staffelmarathon Sprockhövel webTeamgeist war beim Staffelmarathon in Sprockhövel gefragt. Vier Teams des PV wollten ursprünglich an den Start gehen. Ein Virus legte jedoch die Familienstaffel "PVTri Koopis 5+1" im wahrsten Sinne des Wortes flach, so dass Mentorin Brigitte Meinshausen die drei PV-Teams "PVTri Oranginas" (11./4:09 Std.), "PVTri flame power" (36./4:11 Std.) und "PVTri orange power" (41./4:22 Std.) in den Kategorien "Männer", "Mixed" und "Frauen" an den Start schicken konnte. Die Kombination der Läuferinnen "PV meets TTW" platzierte sich in 3:55 Std. auf Platz 9.
2014.09.14 Staffelmarathon Sprockhövel 3Bei trübsten Wetteraussichten - kurz vor dem Start fiel Starktregen vom Himmel - ging es auf die Gesamtstrecke eines Marathon von 42,195 km. Jeder der fünf Staffel-Starter musste somit 8,4 km über zwei Runden laufen. Bei der Hälfte der Strecke liefen die PVler unter dem Jubel der Vereinskameraden am Start-/Zielbereich vorbei. Nur bei Paul Solty löste das Vorbeilaufen seiner Mutter Kerstin bittere Tränen aus - der Dreijährige konnte so gar nicht verstehen, warum seine Mama erneut auf die Strecke gehen musste.

ironman Almere ein Erlebnis - Sechs PVler starten in den Niederlanden über die Ultradistanz

Begeistert kehrten die sechs Athleten vom PV-Triathlon Witten von ihrem Wochenend-Trip nach Almere in den Niederlanden zurück. Ruhe und Erholung hatten auf dem Programm gestanden, allerdings erst nachdem das PV-Sextett einen ironman am Ijsselmeer absolviert hatte. Die kleine Stadt Almere war auch in diesem Jahr Austragungsort für den nach Hawaii ältesten ironman der Welt.
2014.09.13 HanselRöslerWienforthWillnerHalbachDer Startschuss des 32. ironman in Almere fiel kurz nach dem Sonnenaufgang um 7 Uhr am Morgen bei besten Wetterbedingungen: trocken, 16 Grad. 3,8 km im vom Ijsselmeer abgetrennten Weerwater-See lagen vor den Teilnehmern - verbunden mit reichlich Körperkontakt, wie üblich bei Massenstarts. Allen voran Elke Halbach “Es hätten auch weniger Schlingpflanzen ausgereicht” in der PV-Staffel "Tri Meisjes Witten" mit 58:21 min. erreichten alle PVler mit durchweg guten Zeiten wieder das Ufer und wechselten um auf die Sportart Radfahren.
Silke Wienforth berichtet: "Die ersten 15 km auf dem Rad waren noch locker, aber dann ging es auf den Deich. Gegenwind für die nächsten 25 km. Rechts Wasser, links Wasser und kein Ende der Radstrecke am Horizont zu erkennen. Mental wie physisch eine Herausforderung für Mittelgebirgler aus Witten, aber wir fuhren ja schließlich auch in Holland. Nach 90 km stand auch noch die zweite Runde an." Nora Hansel, die den Part 'Radfahren' in der Staffel übernommen hatte, bringt die Anforderungen mit "Es war brutal hart" auf den Punkt.
Mit immer noch reichlich Wind, aber auch großer Unterstützung durch die Zuschauer ging es nach dem letzten Wechsel auf die Marathonstrecke über 6 x 7 km um den Weerwater. Aufgrund der Vorbelastung beim Radfahren hatten die PVler - ausgemommen Anke Libuda als Staffelläuferin - natürlich nicht mehr die meisten Körner über. Anke Libuda lief dann auch mit einer schnellen Marathonzeit von 3:35:17 Std. ihre Staffel auf den vierten Platz der Staffelwertungen. Zuvor hatte Vanessa Rösler mit Splitzeiten von 1:04/6:09/3:50 Std. und einer Gesamtzeit von 11:16:09 Std. als 171. gesamt und Vierte der W24 ein ausgezeichnetes ironman-Debüt gegeben. "Von der reinen Marathonstrecke kommend kann ich nur sagen: ein völlig neues Lauf- und Lebensgefühl! Beim reinen Marathon kommt der 'Mann mit dem Hammer' gerne schon mal auf den letzten 10 km vorbei. Am Samstag kam er bereits 10 km, bevor es überhaupt auf die Laufstrecke ging. Schwimmen lief noch besser als erwartet. Aber der extreme Gegenwind mit Windstärke vier auf dem Damm am Meer hat dann doch sehr viel Kraft gekostet, so dass der sich anschließende Marathonlauf eine recht zähe Angelegenheit wurde. Den Zieleinlauf habe ich aber trotz allem genossen. Und das Grinsen im Gesicht wird auch sicherlich noch ein paar Tage bleiben", faßt die ehemals passionierte Läuferin, die erst im zweiten Jahr den Triathlon betreibt, ihre Eindrücke zusammen. Altmeister Willi Wilner “Geiler Wind, abbwechlungsreiche Radstrecke. Schlimm nur, dass die jungen Hüpfer keinen Respekt vor dem Alter haben. Hätten mir doch auf der Laufstrecke helfen können. Bin ansonsten sehr zufrieden, zumal ohne spezielles Training schneller als in Roth. Werde also demnächst gar nicht mehr trainieren” finisht mit einer Zeit von 11:27:20 Std. als 20. M50. Silke Wienforth rundete das gute Abschneiden der PVler mit ihrer Zeit von 11:36 Std. als Neunte der W40 ab.

 

 

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