Taymory-Team Witten mit starkem Auftritt in Halle – Dominik Wawrik mit 5.Platz in der Einzelwertung
Bei der zweiten Station der 2.Triathlon Bundesliga Nord in Halle konnte sich das Taymory-Team Witten mit Dominik Wawrik, Tobias Melnyk, Sven Bergner, Tom Havekes und Simon Hoyden im Vergleich zum Auftaktwettkampf in Buschhütten noch einmal verbessern. Sie kamen auf den 5.Platz der Tageswertung.
Der Rennverlauf gestaltete sich dabei von Beginn an positiv für die Wittener. Nach dem Schwimmen im 20 Grad warmen „Süßen See“ waren mit Wawrik, Bergner und Havekes gleich drei Wittener vorne mit dabei, Melnyk folgte kurz dahinter in der Verfolgergruppe und konnte mit dieser auch bald zur Spitze aufschließen. Nur Hoyden schaffte nach dem Schwimmen den Sprung in eine der vorderen Gruppen leider nicht und musste lange Zeit alleine fahren, mit seinem 69. Platz im Ziel war er aber für sein Debütrennen in der ersten Bundesliga nicht unzufrieden. Deutlich weiter vorne landeten die anderen vier Wittener, die alle mit der ersten Gruppe in die zweite Wechselzone fuhren, allen voran Wawrik und Melnyk. Dominik Wawrik gelang es sogar, sich nach dem
Radfahren an die Spitze des Feldes zu setzen und lange Zeit um den Sieg mit zu kämpfen: „Mein zweiter Wechsel war nahezu perfekt, sodass ich lange ganz vorne dabei war. Am Ende hat dann zwar leider etwas die Kraft gefehlt für mein erstes Podium in der 2.Bundesliga, aber mit dem 5. Platz war es trotzdem ein toller Einstand nach meiner langen Wettkampfpause“. Melnyk überzeugte ebenfalls mit der drittschnellsten Laufzeit des Tages und folgte kurz hinter seinem Teamkollegen auf dem 6. Platz. Als nächster Athlet des PV überquerte dann der Niederländer Havekes auf dem 36. Platz die Ziellinie, dicht gefolgt von Bergner auf dem 38. Platz, der beim Laufen aufgrund zweier großer Blasen an den Füßen deutlich gehandicapt war.
Insgesamt bedeutete diese Leistung für das Taymory-Team Witten Rang 5 in der Tageswertung, womit Teamchef Matthias Bergner sehr zufrieden war: „Wir haben unser vorher gestecktes Ziel erreicht, was natürlich immer ein Grund zur Freude ist. Zudem konnten wir uns auch noch in der Gesamtwertung auf den 5. Platz nach vorne schieben, so kann es weiter gehen!“ Der nächste Wettkampf der 2.Bundesliga findet am 22.6.14 in Eutin statt, dann das erste und einzige Mal in dieser Saison über die Olympische Distanz.

Auch wenn der PV am Vorabend seine traditionelle PV-Fete feierte, konnten einige Athleten des PV-Triathlon Witten nicht widerstehen, am nächsten Morgen an den Start des Rhein-Ruhr-Marathon in Duisburg zu gehen. Verletzungsbedingt konnte leider Vorjahressiegerin Vanessa Rösler nicht über die Königdistanz, den Marathon, laufen, so dass Heike Risse und Ulrich Pfalz die PV-Fahne über 42,195 km alleine hochhalten mussten.
Bei gutem Wetter und verzögertem Start - auch in Duisburg mussten wie in Gelsenkirchen aus Sicherheitsgründen erst parkende Autos von der Strecke abgeschleppt werden - schaffte die sportliche Ärztin aus Witten fast eine Punktlandung. Im letzten Jahr noch mit Oliver Schoiber als Brems- und Zugläufer in Gelsenkirchen in 3:44 Std. unterwegs, wollte Heike Risse ihre Zeit gerne bestätigen, aber noch lieber um eine Minute unterbieten. Die Uhr blieb bei 3:44:42 Std. stehen - Heike Risse wurde mit dieser Zeit Neunte der W45. Nur knapp überschritt dagegen Ulrich Pfalz die Vierstunden-Grenze mit 4:02:19 Std.
Topp-Ergebnis über die Halbmarathondistanz in Duisburg: Tillmann Goltsch, im letzten Jahr in den PV-Triathletenkader gewechselt, nahm die 21,1 km vom Wedau-Stadion durch die Stadt mit Zieleinlauf wieder in der Fußballarena von Duisburg mit acht seiner Vereinskameraden unter die Füße. Der spätere Gesamtsieger Karol Grunenberg vom ASV Duisburg hatte die Nase zwar im Ziel mit 1:07:19 Std. vorne, aber mit 1:14:37 Std. gehörten Platz 2 des Gesamteinlaufs und Platz 1 der M35 Tillmann Goltsch. Dirk Schäfer folgte in schnellen 1:32:45 Std. vor Wilfried Leonhard. Der Laufmentor des PV schaffte es in 1:41:32 Std. und Platz 19 unter die Top-20 der M55. Es folgten Matthias Dix (1:51:00 Std.), Andreas Zinn (1:51:08 Std./persönliche Bestzeit), Thomas Mankiewicz (1:53:47 Std.), Wilhelm Lutter (2:03:24 Std./Platz 16 M65) und Sabine Michalski, die bei ihrem ersten Halbmarathon von Laufmentor Uli Knepper 2:26:53 Std. lang begleitet wurde.
Erfolgreiche Bilanz für den PV über die Volksdistanz (0,5/23/5 km) mit einem Doppelsieg für das Ehepaar Hasenclever. Reinhard Böhne-Hasenclever wurde souveräner Sieger der M55 in 1:16 Std., seine Frau Heike Hasenclever holte sich den 1. Platz in der W55 in 1:27 Std. Marlies Steffen schrammte in 1:15 Std. mit Platz 4 am Treppchen vorbei. Marwin Achenbach finishte in 1:19 Std. auf Platz 11 der M30 und Nora Hansel schloß den Triathlon als Siebte der W25 ab. Die PVlerin hatte sich als Optimalziel eine Zeit von 1:30 Std. vorgenommen und mit 1:29:35 gefinished. "Ich freue mich auf den Start bei der EM", freute sich Nora Hansel im Ziel.
Das Wetter lud nun wirklich nicht zum Radfahren ein, aber auch durch Regen ließ sich eine große Gruppe des PV-Triathlon Witten nicht abschrecken, über die wie immer sehr gut organisierte und liebevoll durchgeführte RTF des Wittener RSC Ruhr-Süd teilzunehmen. Statt der für viele PVler ursprünglich ins Auge gefassten Tour über 71 km schlossen die PVler aber meist einen Kompromiss mit dem Wetter und verkürzten ihre Radtour auf nasse 41 km.
Bei dem abschließenden Kakao, Kafffee und einem Stück Kuchen in der Husemannhalle warteten gleich mehrere Auszeichnungen auf den PV. Helma Wupper vom RSC konnte
nacheinander aus den Reihen des PV-Triathlon die teilnehmerstärkste Familie mit Heike, Hanna und Lisa Rose, die größte Frauengruppe, die insgesamte größte Teilnehmergruppe mit 18 Startern und mit Anton Müller den jüngsten Teilnehmer ehren. Der neunjährige Anton Müller stellte sich mit dem neunmal älteren Heinz Fruck als ältesten Teilnehmer dem Fotografen.
Zahlenmäßig nicht ganz so stark vertreten wie gewohnt, fuhr eine eher „kleine“ Gruppe Athleten zum 24. Hagener Sparda-Bank Triathlon. Wurde letztes Jahr der Triathlon im Schülerbereich aufgrund regnerischen und kalten Wetters abgesagt, so meinte es dieses Jahr der Wettergott nur allzu gut und die Kinder konnten bei herrlichem Sonnenschein an den Start gehen.