Vivawest-Marathon: Birgit Schönherr-Hölscher wird Gesamtvierte - PV mit großer Gruppe über Halb- und Marathon unterwegs
Tolle (zu) warme Sonne und über 7.000 Teilnehmer beim 2. vivawest-Marathon in Gelsenkirchen. Dieses Lauf-highlight ließ sich auch eine große Gruppe vom PV-Triathlon Witten nicht entgehen. "Den Auftakt in Sachen "Laufen" hatten wir in diesem Jahr schon mit über 60 Teilnehmern beim Venlo-Halbmarathon Ende März. Heute "litt" die Teilnahme des PV im Vergleich zum letzten Jahr ein klein wenig, weil wir gleichzeitig mit einer kompletten Mannschaft beim Drachenbootrennen des KCW in Witten am Start waren und unseren Laufsport mit der Organisation und Durchführung des Herbeder Kinderlaufs in die Stadt gebracht haben", berichtet Laufmentor Matthias Dix.
Warmgelaufen hatte sich die PV-Halbmarathongruppe pünktlich um 9 Uhr zum Start im Herzen Gelsenkirchens eingefunden, mußte sich jedoch fast eine halbe Stunde in Geduld üben. Der banale Grund: parkende Autos entlang der Strecke kamen erst noch an den Haken, damit die Strecke ohne Gefährdung gelaufen werden konnte.
Nach dem Startschuss ging es durch Gelsenkirchen, Essen, Gladbeck und Bottrop. Eingebunden waren die Sehenswürdigkeiten wie Zeche Zollverein und Zeche Nordstern. Das riesige Teilnehmerfeld wurde von vielen Zuschauern, darunter sogar einem leibhaftigen Bergknappen in seiner historischen Uniform, angefeuert.
Als Schnellster der PVler wieder im Ziel traf Dirk Schäfer mit einer Zeit von 1:36:37 Std. als 29. M45 ein, gefolgt von Peter Podolski, der es mit seiner Zeit von 1:42:58 Std. und Platz 6 unter die Top-ten der M60 brachte. Unter der 2-Stundengrenze blieben Winfried Scheffler (1:54:22), Matthias Dix (1:55:04), Laufmentor Peter Krawczyk (1:56:30), Bettina Nick (1:56:33) und Andreas Zinn (1:57:53 Std.).

Am bevorstehenden Sonntag treffen sich die besten Nachwuchs-Triathleten Deutschlands zum ersten von vier nationalen Kriterium-Wettkämpfen im Baden-Württembergischen Forst. In drei Altersklassen suchen die Nachwuchssportler nach den nationalen Spitzenathleten. Für die bekannt gute Nachwuchsarbeit im Wittener Triathlonsport spricht jetzt schon, dass die Wittener Farben dabei in allen Altersklassen vertreten sein werden.
Zwölfeinhalb Runden auf der Tartanbahn des Wullenstadions lagen auch in diesem Jahr vor den Wittener Läufer/innen, die ihre Stadtmeister und Platzierten über 5000 m ermitteln wollten. Der Stadtsportverband hatte für Dienstag, 06. Mai, zur Teilnahme an den diesjährigen Titelkämpfen im Wullenstadion aufgerufen und dem Aufruf waren 26 laufbegeisterte Wittener/innen gefolgt. Der frühere Termin - statt im Juni oder Juli wie in den letzten Jahren - bescherte den Teilnehmern angenehme Termperaturen, verhinderte jedoch wie bei Vorjahressieger Pascal Czollmann (PV) und weiteren Sportlern die Teilnahme aufgrund ihres parallel stattfindenden Trainingslagers auf Mallorca.
Sehr gute Aussichten verspricht der Wetterbericht für die 18. Herbeder Kindertage am 17. und 18. Mai: nach Überwindung der Eisheiligen wird sich das Thermometer nach allen Voraussagen Richtung 23 Grad bewegen. Optimale äußere Bedingungen also für Spiel, Sport und Spaß. Während Spiel und Spaß durch das Spielfest mit vielen Angeboten wie Sandbaggern, einer Pflanzaktion für Kinder, Pokalschiessen per Lichtgewehr und einem Kinderflohmarkt garantiert sind, hat der Sport beim "11. Herbeder Kinderlauf" seinen Platz. Nach dem Lauf über altersgemäße Strecken von 200 m für die Kleinsten bis 1500 m für die Jugendlichen stehen als Belohnung Pokale, eine Urkunde und kleine Präsente für jedes teilnehmende Kind im Ziel bereit.
"Ich habe vor dem Start gesagt, wenn eine '7' vorne steht, bin ich der glücklichste Mensch", erinnert sich Ingelore Köster an ihren Wunsch vor ihrem Start beim ironman 70.3 Mallorca. Die erfahrene "Eisenfrau" vom PV-Triathlon Witten war mit Wolfgang Brozio, Nils Brüchert-Pastor, Maurice Keller und Roman Leischik auf die spanische Sonneninsel gereist und erfüllte sich am Ende einer Strecke von 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und einem Halbmarathon von 21,1 km selbst ihren Wunsch. Wolfgang Brozio hatte sich den Start zu seinem Geburtstag geschenkt, den er am gleichen Tag sportlich begehen wollte und erhielt auch vor dem Startschuss über Lautsprecher Glückwünsche vom Veranstalter und seinen 3500 Mitstreitern.