Jan Stratmann vertritt den PV-Triathlon bei EM-Qualifikation der Junioren in Potsdam
Eigentlich sollten bei der Qualifikation zur Europameisterschaft der J
ugend und Junioren und gleichzeitiger Leistungsüberprüfung der Kaderathleten, welche am 9.3.13 in Potsdam stattfand, mit Fynn und Renning Elischer sowie Jan Stratmann ganze drei Athleten aus dem Kader des Champion-System-Team Witten und des AVU-Team in der 1.und 2.Bundesliga an der Startlinie stehen. Doch leider mussten die beiden Elischer-Brüder ihren Start krankheitsbedingt absagen, sodass Jan als einziger Wittener den Kombinationswettkampf aus800 m Schwimmen und 5 km Laufen in Angriff nahm. Für Jan war der Wettkampf eine Premiere, denn noch nie war er bei einer EM-Qualifikation am Start gewesen. „Vor dem Start war ich schon etwas nervös, aber sobald das Startsignal ertönte, habe ich einfach nur noch alles gegeben“ so Stratmann, der dieses Jahr seine erste Saison als Junior bestreitet. Nach dem Schwimmen, welches er in 10:24 min beendet hatte, lag Jan zwar noch im hinteren Drittel, konnte sich dann im Laufen aber noch sechs Plätze nach vorn kämpfen: „Durch den Jagdstart beim Laufen wusste ich immer genau wo ich lag und es war natürlich motivierend noch einige Athleten zu überholen“. Durch die gute Laufzeit von 16:32 min platzierte sich Jan dann am Ende auf Rang 18 und damit ziemlich genau in der Mitte der dreißig gestarteten Athleten, was einen sehr guten Einstand in die Wettkampfsaison bedeutete, wenngleich es zur EM-Qualifikation nicht reichte. Für diese qualifizierte sich vorläufig nur der Sieger Jonas Breinlinger, die restlichen Startplätze werden noch vergeben. Dann wollen sicherlich auch Renning und Fynn wieder ein Wörtchen mitreden.

Mit Christian Thomas und Vanessa Rösler sowie Pascal Czollmann war das AVU Team Witten des PV-Triathlon sehr gut vertreten. Bereits nach acht Startgruppen stand Christian Thomas mit einer Schwimmzeit von 12:19 min. und 17 Sekunden Vorsprung auf den zweitschnellsten Schwimmer Marco Mühlnikel vom EJOT Team TV Buschhütten an erster Position.
Lange Strecken liegen ihr - Anke Libuda hat ihren ersten Marathon in 2013 bereits erfolgreich in Bertlich absolviert, nun kam ein ebenfalls erfolgreicher 50 km-Lauf in Marburg hinzu. Zur Wahl hätten auch die Distanzen über 10, 21 und 42 km gestanden: "Nach dem guten Resultat vom Marathon in Bertlich wollte ich nun den 50er im gleichen Tempo angehen und so erstmals die 4:30 Std.-Marke knacken", erzählt die Ultraläuferin von ihrem Vorhaben.
Gebäude und Flächen heute als "Leonardo-Campus" zur Uni Münster zählen. Der Veranstalter hatte einen Rundkurs von 1,510 km abgesteckt, den es galt, innerhalb der Zeitvorgabe von 6Stunden so oft wie möglich zu durchlaufen - automatische Rundenzählung inklusive.
