Bottrop: PV-Trio läuft 50 km, weitere über 25 km und 10 km
Von 10 km über 25 km bis zu einem Ultramarathon über 50 km-Lauf hatte Veranstalter "Adler-Langlauf Bottrop" zum 40. Mal das passende Angebot für den Saisonabschluss. 1.760 Läufer/innen nahmen das Angebot auch gerne an, unter ihnen wieder eine große Gruppe des PV-Triathlon Witten. Neben einer relativ flachen Strecke durch eines der größten Waldgebiete in NRW hat auch der Start unter dem Förderturm der Zeche Prosper Haniel seinen besonderen Reiz. Im Ziel an gleicher Stelle steht den Läuferinnen und Läufern für die Umkleide und das Duschen die Bergwerkskaue zur Verfügung.
Ein PV-Trio mit den Ultraspezialisten Oliver Schoiber, Laura Routaboul de Brüchert-Pastor und Peer Schmidt-Soltau konzentrierte sich natürlich auf die längste Distanz über 50 km. Oliver Schoiber gab ordentlich Gas und lief als schnellster Wittener nach 4:08:26 Std. als 6. der M40 wieder ins Ziel. Laura Routaboul de Brüchert-Pastor und Peer Schmidt-Soltau liefen gemeinsam nach 4:41:24 Std. über die Ziellinie. Während Peer Schmidt-Soltau auf dem 5. Platz der M30 lief, schaffte Laura Rd Brüchert-Pastor mit dem 3. Platz der W35 den Sprung auf's Podium.
Über 25km hatte Petra de Graat als schnellste Wittenerin die Nase vorn: Mit dem 8. Platz der W40 platziert sie sich nach 2:12:08 Std. unter den Top-ten der W40. Eine halbe Minute vor ihr lief Edmund Surwehme als 33. M50 in 2:11:33 Std. ins Ziel. Vielläufer Lothar Niemann startete über 10 km und finisht als 6. M65 in 54:58 min. Norbert Unger rundete das gute Abschneiden der PV-Laufgruppe mit einer Zeit von 59:10 min. als 37. der M50 ab.

endurlaub auch ein Lichterlauf stattfand!
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Dass es am Ende allerdings der 2.Platz in der U23-Wertung werden sollte hätte Sarissa de Vries selbst auch nicht erwartet. „Ich wollte meine Saison mit einem soliden Resultat abschließen, mit einer Top-10 Platzierung wäre ich schon sehr zufrieden gewesen“, so die Erwartungshaltung vor dem Rennen. Der Wettkampf selbst begann zunächst nicht optimal, denn beim Schwimmen im nur 14 Grad kalten Pazifik verpasste sie die Spitzengruppe. Auf dem sehr anspruchsvollen Radkurs konnte de Vries dann aber zur Spitzengruppe aufschließen und fuhr letztendlich mit 11 weiteren Athletinnen in die zweite Wechselzone ein. Auf der Laufstrecke setzte sich dann schnell ein Führungsduo aus Sarissa de Vries und der Britin Non Stanford ab, welches bis 1 km vor dem Ziel zusammen lief. Dann erhöhte die Engländerin das Tempo entscheidend und konnte sich bis ins Ziel einen Vorsprung von neun Sekunden erarbeiten. Sarissa de Vries freute sich derweil schon auf der Zielgraden über ihren großartigen zweiten Platz: „Auf dem Rad konnte ich sehr gut mithalten, sodass ich Kräfte für das Laufen übrig hatte. Dass ich solange um den Sieg mitlaufen könnte, hätte ich trotzdem nicht erwartet. Dem Antritt von Stanford hatte ich zwar nichts mehr entgegenzusetzen, aber der Vorsprung auf die Drittplatzierte war groß genug um den Zieleinlauf zu genießen. Ich bin einfach überglücklich.“