Natasha und Nils Brüchert-Pastor beim Extrem-Hindernislauf
Wer nach Zirndorf kommt, findet dort unter anderem eine Sandgrube, einen Schuttabladeplatz und eine Motocrossstrecke. Die Örtlichkeiten boten jetzt den Rahmen für einen außerordentlich anspruchsvollen Hindernisslaufparcour. Und wie so oft bei diesen Veranstaltungen waren mit Natasha und Nils Brüchert-Pastor auch wieder Vertreter des PV-Triathlon Witten am Start, die dort auf der Suche nach einem außergewöhnlichen Wettkampf Station machten. Während die 13- bis 17-jährigen Teilnehmer eine 5 Kilometer-Runde mit 27 Hindernissen absolvieren mußten, war für die Erwachsenen ein 21 Kilometer langer Parcour mit 80 Hindernissen vorbereitet. "Die Hindernisse waren nicht nur zahlreich, sondern auch sehr abwechslungsreich. Es galt z.B. Betonröhren, steile hohe Sandhügel, tiefe Schlammlöcher, Flusspassagen, Kletterhindernisse zu überwinden, gesprickt mit Matsch-Passagen, Brennesselfelder und Baumstamm-Wällen", berichtet Nils Brüchert-Pastor.
Tochter Natasha kam nach 35:13 Minuten als 5. Mädchen von 13 Teilnehmerinnen ins Ziel, Vater Nils bewältigte die 21 km in 2:06:31 Stunden als 51. von 250 ins Ziel gekommenen Läufern. "Eine schöne Veranstlatung und die Dusche zum Schluss war eine Wohltat", so Natasha Brüchert-Pastor im Ziel.



"Das Wetter war optimal, trocken und ab und zu Sonne. Leider hatte aber die Ruhr etwas wenig Wasser", berichtet Nils Brüchert-Pastor. Der niedrige Wasserstand führt besonders nach dem Start unterhalb der Hattinger Ruhrbrücke dazu, dass die Schwimmer zwischen Strudeln und Stromschnellen des öfteren Grundberührung hatten. "Die erste Hälfte der Strecke war durch die relativ starke Strömung aber auch schnell passiert, danach zog sich das flache Stück aber in die Länge." Angefeuert wurden die PVler von etwa 20 mitgereisten Schlachtenbummlern, die mit Transparaten und Zurufen ihre Schwimmer unterstützten. In Bochum-Dahlhausen tauchte dann doch das alte Schwimmbad als Zielpunkt auf. Der Veranstalter reichte heißen Tee für die nun fröstelnden Schwimmer und eine große Portion Nudeln.
Am kommenden Samstag werden 20 Sportler der Jahrgänge 1998 - 1994 aus acht verschiedenen Vereinen unseres Bundeslandes ihr Können und ihre Ausdauerfähigkeit unter Beweis stellen.
Laura Routaboul de Brüchert-Pastor und Peer Schmidt-Soltau vom PV-Triathlon Witten stehen wie auch Anke Libuda, Birgit Schönherr-Hölscher und Oliver Schoiber für lange Läufe ab Marathon aufwärts. Die beiden erstgenannten Ultraläufer zog es jetzt zur Vorbereitung auf anstehende Ultraläufe zum Landschaftsmarathon Hückelhoven - für Peer Schmidt-Soltau bereits der 168. Start über 42,195 Kilometer. Es galt, vom Rathaus aus zwei Runden über einen flachen Radweg entlang der Rur bis Körrenzig und auf leicht profilierter Strecke mit jeweils 140 Höhenmeter durch Wald und Wiesen über Baal zurück nach Hückelhoven zu laufen.