Einmal durch die 'Grüne Hölle' bei "Rad und Run am Ring" am Nürburgring Doppelstart für Marlies Stef
Diesem ‚Lockruf‘ konnten auch die Athleten des PV-Triathlon Witten nicht widerstehen. „Gerade beim Nürburgring ist der Weg das Ziel“, erklärt Jennifer Fisahn. Die PV-Athletin hatte sich in den letzten Wochen und Monaten konzentriert auf die 25 km lange Laufstrecke vorbereitet und freute sich, dass eine Fußverletzung einen Start nicht noch in letzter Minute verhindert hatte.
Der Startschuss für den 24,4km langen Lauf inklusive 500 Höhenmeter und streckenweise 17 % Steigung durch die "Grüne Hölle" fiel bei herbstlichen Temperaturen um 9 Grad um 08:45 Uhr in der berühmten Boxengasse. Neben Jennifer Fisahn vertrat auch Marlies Steffen die PV-Farben über die 24,4 km-Distanz an der Nürburg. Kurz darauf startete der 5 km Lauf über die Grandprix-Strecke, an dem die Ehepaare Roberta und Stefan Reißland sowie Gabriele und Ulrich Knepper teilnahmen.
Nach einer überragenden Leistung überquerte Marlies Steffen 2:06 Stunden und 10 Sekunden später als Vierte ihrer Altersklasse die Ziellinie. Jennifer Fisahn folgte in einer Zeit von 02:35:04 Std. als 19. in ihrer Altersklasse lächelnd ins Ziel. "Es war für mich ein unvergessliches Erlebnis und dank netter Begleitung eines Berufssoldaten waren auch die 17% laufend zu überwinden", freute sich Jennifer Fisahn über ihre Leistung. Die Grand-Prix Strecke über 5 km liefen Roberta und Stefan Reißland in einer Zeit von 33:55 min. sowie Gabriele und Ulli Knepper in 40:36 min.
Doppelstart für Marlies Steffen, Stefan Reissland und Uli Knepper
Mit dem Lauf hatten Marlies Steffen, Stefan Reißland und Uli Knepper ihre sportlichen Ziele jedoch noch nicht erreicht – sie schwangen sich anschließend auf ihre Rennräder und starteten erneut über die 25 km-Runde. Stefan Reißland und Marlies Steffen brauchten für die anspruchsvolle Strecke 50:42 min. bzw. 53:50 min., Uli Knepper folgte mit einer Zeit von 59:54 min. Neben diesem PV-Trio nahmen erstmals auch Sven Koopmeiners und Thomas Knoch teil und überquerten mit einer Zeit von 48:14 min. bzw. 1:04:44 Std. die Ziellinie. Große Freude bei der Siegerehrung: einen Treppchen-Platz konnten sich Marlies Steffen (Platz 1) sowie Sven Koopmeiners (Platz 3) in ihren Altersklasse sichern.
Thomas Rimpel absolvierte die Strecke der "Grünen Hölle" mit dem Rennrad gleich dreimal und hatte bei der Zieldurchfahrt 75 km, 1500 Höhenmeter und eine Zeit von 02:28:57 Std. auf dem Tacho stehen.

Desiree Elting, Marlene Gomez Islinger, Ann-Kathrin Frick und Svenja Hörnlein nach den 750 m Schwimmen. Trotz der Dichte fanden sich nur Gomez Islinger und Elting in der zweiten Radgruppe weniger, während Frick in der 3. und Hörnlein in der 4. Radgruppe um den Anschluss kämpften. Durch die 8. Schnellste Laufzeit konnte Marlene Gomez-Islinger die gute Ausgangsposition nutzen und auf dem 10. Rang das Rennen beenden. Elting landete auf dem 15. Platz, Frick wurde 20. und Hörnlein kam als 22. von Wadenkrämpfen begleitet ins Ziel. „Wir sind mit der Leistung aller zufrieden. Schade, dass uns vier Platzziffern zum Team aus Potsdam fehlten“, drückte Teamchef Bergner seine Gefühlslage aus.
"Eine Runde entspricht 25 lange Kilometer inclusive 500 Höhenmeter und streckenweise 17 % Steigung", erklärt Uli Knepper. Der Athlet des PV weiß, wovon er spricht, nahm er doch im letzten Jahr schon einmal teil und fuhr nach 57:44 min. als Dritter der M50 über die Ziellinie.
„Mit Blick auf die letzte Saison, in der wir auf dem 6. Platz landeten, wollen wir natürlich versuchen uns verbessern“, gibt Matthias Bergner die Marschroute vor. Dazu müsste das Team allerdings eins der Teams aus Süßen oder Hannover mindestens um zwei Plätze hinter sich lassen. Dieses Ziel werden in Hannover am kommenden Sonntag über die Sprintdistanz Sven Bergner, Daniel Torek, Mark Oude Benning, Stefan van Thiel und mit seinem ersten Start in der Bundesliga Renning Elischer verfolgen.