Marlies Steffen finisht 70.3-Triathlon in Frankreich als Ak-Zweite
Die Triathlonsaison geht zu Ende, aber das besondere highligt des Jahres 2012 setzte sich Marlies Steffen mit einer Mitteldistanz in Frankreich. Zusammen mit Freund Marwin Achenbach, ebenfalls begeisterter Hobbytriathlet, suchte sich die Athletin des PV-Triathlon Witten Aix en Provence in Frankreich als letzten Triathlon des Jahres 2012 aus.
"Anstrengend war schon die Anreise durch eine verregnete Nacht, die erst am Morgen um 7 Uhr endete. Nach einigen Stunden Schlaf begrüßte uns Aix dann bei strahlendem Sonnenschein und in vollem Trathlonfieber", berichtet Marlies Steffen aus Frankreich. Nachdem die Startunterlagen abgeholt und Wechselbeutel bestückt waren, fuhren beide Triathleten zum "Lac de Peyrolles-en-Provence", um auch die Räder einzuchecken.
"Bereits in der Wechselzone wurde mir klar, dass bei offiziellen Ironmanveranstaltungen scheinbar ambitioniertere Athleten an den Start gehen als bei den üblichen Veranstaltungen im näheren Umkreis - Bestes Material und durchtrainierte Ahleten, wohin das Auge blickte. Ich versuchte mich davon nicht verunsichern zu lassen und schaute mir in Ruhe die Schwimmstrecke in einem sehr schönen und ruhigen See an."
Dies half nur bedingt, die Aufregung war auch beim Start am nächsten Morgen noch groß. "Irgendwie kam ich nicht in meinen Schwimmrhythmus, erst bei der landschaftlich schönen Radstrecke über 86 km rund um Aix pendelte ich mich ein." Die Triathleten mussten auf der Radstrecke vier kleinere Gipfel der Alpenausläufer und damit ca. 1400 Höhenmeter bewältigen. "Der schöne Ausblick und die schnellen, kurvigen Abfahrten, bei denen ich jeweils einige Plätze gut machen konnte, machten die Radstrecke zu dem schönsten Teil", so Marlies Steffen.
Die 21 km lange Laufstrecke in Aix-en-Provence führte über vier Runden in etwas welligem Gelände durch die Innenstadt und einen Park. Viele Zuschauer und freundliche Helfer entlang der Strecke unterstützten die Teilnehmer in der dritten Triathlondisziplin. Marlies Steffen erreichte schließlich nach langen, aber schönen 6:08 Std. das Ziel. Die Belohnung folgte bei der offiziellen Siegerehrung am Abend in einem Theatersaal des Casinos: als Zweite der AK F25-29 durfte die PV-Athletin auf das Podium. "Dies gibt Motivation für das kommende Jahr, in dem ich dann gerne erstmalig die volle Ironmandistanz in Frankfurt absolvieren möchte",
blickt Marlies Steffen voller Erwartung in das nächste Sport-Jahr. Marwin Achenbach lief sechs Minuten später in 6:14:30 Std. als 89. der M 30-34 ins Ziel. Glückwunsch an beide

Das Timing paßte gut: bevor viele Läufer/innen des PV-Triathlon Witten am kommenden Samstag sich in den Dienst der guten Sache stellen und beim 6. Ruhrtalmarathon als Helfer an der Strecke stehen, konnten sie ihre Laufschuhe schnüren und beim erstmalig ausgetragenen Phoenixlauf in Dortmund starten.
Für Ulla Drozdowski, Michael Schneider und Peter Vollmer ein besonderer Lauf - alle drei liefen erstmals im Leben einen Halbmarathon. Michael Schneider wie auch Peter Vollmer hatte erst vor einem halben Jahr am Laufanfängerkurs mit Uli Knepper teilgenommen und wußte, wo er sich bedanken mußte: "Uli, was Du uns in den 6 Monaten beigebracht hast und dass Du mich bis ins Ziel begleitet hast, ist aller Ehren wert. Herzlichen Dank!" (Der nächste Anfängerkurs beginnt übrigens am 25. März 2013).
Während die Laufgruppe des PV-Triathlon Witten sich am Tag der Deutschen Einheit in Dortmund am Phönix See bewies, liefen die Ausdauerspezialisten des PV in Leverkusen am Hitdorfer See. Nach einjähriger Pause wurde dieser Lauf zum vierten Mal durchgeführt. "Bei der schön organisierten Veranstaltung ist mehrmals eine 5 Kilometer-Runde über die nördlich von Leverkusen gelegene Seeplatten mit dem Hitdorfer See, dem Stöckenbergsee und dem Waldsee durch ländliches Gebiet über asphaltierte Sträßlein, Feld- und Parkwege zu umrunden. Die Läufer können dabei selber nach jeder Runde entscheiden, wann sie den Lauf beenden, nach 5 km oder 10 km bis hin zu 50 km", erläutert Nils Brüchert-Pastor die Bedingungen.
startete Anke Libuda über die 15 Kilometer-Distanz, die sie in 1:08:57 Std. gewann (23. Gesamt). Die langjährige Aktive des PV-Triathlon, die in diesem Jahr auch schonmal drei Marathonläufe hintereinander an einem Tag bestritten hatte, suchte dann auch in Bertlich eine zweite Herausforderung und ging über die 30 Kilometer-Distanz erneut an den Start. 2:52:38 Std. später lief Anke Libuda als Zweite W30 (52. Gesamt) über die Ziellinie. Mit dem Sieg über 15 km konnte die PVlerin ihre eindrucksvolle Sammlung von sieben Bertlicher Pokalen vervollständigen, gleichbedeutend mit einem Sieg über jede der von 850 m – 5 km – 7,5 km – 10 km – 15 km – Halbmarathon – 30 Km – Marathon angebotenen Distanzen. Zuvor lief Nils Brüchert-Pastor nach zügigen 2:27:45 Std. als 4. M40 (28. Gesamt) ebenfalls über die 30 Kilometer-Distanz ins Ziel.