Christian Schaefer fuhr Tilff-Bastogne-Tilff im PV-Trikot
Über die Strecke von 242 langen Radtkilometern trug jetzt Christian Schaefer das Radtrikot des PV-Triathlon beim Klassiker Tilff-Bastogne-Tilff, der Jedermann-Variante des Frühjahrsklassikers Lüttich-Bastogne-Lüttich der Radprofis.
Die von Christian Schäfer gewählte 242 km-Distanz ist in weiten Teilen mit der Profistrecke identisch. Die Strecken sind zwar nicht abgesperrt, aber immerhin regeln "Race Officials" an den Gefahrenstellen den Verkehr zugunsten der Teilnehmer. Höhepunkte sind die bei den Profis oft rennentscheidenden Anstiege "Cote de Wanne" bei Renn-Kilometer 168) "Cote d`Amerment" bei Rennkilometer 179 und "Cote de la Redoute" kurz vor dem Ende bei Rennkilometer 218. Die Anstiege sind zwischen 1500 und 2500 Meter lang mit und haben bis zu 21% Steigung.
Christian berichtet: "Am Start habe ich eine Gruppe vom RSC Ruhr-Süd Witten ("Tuffi-Tour") getroffen und habe mich angehängt, obwohl ich wußte, dass das Tempo für mich zu schnell sein würde. Nach der ersten richtigen Steigung (120 Höhenmeter auf 1550 Meter, max. Steigung 21%), die ich mit 173 Puls raufgebrettert bin, habe ich dann abreißen lassen und bin mein Tempo gefahren. Nach 100 km hatte ich meine Beine wieder soweit sotiert,
dass ich gut fahren konnte. Das Wetter war bestens und meine Frau Gaby stand an verschiedenen Punkten an der Strecke und hat mich angefeuert. Da ich mich zwischen Cote d`Amerment und Cote de la Redoute an eine Expressgruppe hängen konnte, die das Flachstück von ca. 15 km mit 40 - 45 km/h gekachelt sind, konnte ich bis zum Ziel die halbe Gruppe vom Start noch wieder einholen und meine Zeit von der letzten Teilnahme deutlich verbessern." Christian Schaefer überfuhr nach 242 km die Ziellinie mit einer Zeit von 9:10 Std., aus der sich ein Stundenmittel von 26,4 km/h errechnet. Im Vergleich zum Vorjahr konnte sich der PVler um fast 30 Minuten verbessern und seine Durchschnittsgeschwindigkeit somit um 1,2 km steigern.
Dass Christian Schaefer diese Tour nicht aus aus dem Handgelenk schütteln mußte, ist auf seine gründliche Vorbereitung zurück zu führen. Der PVler fuhr für sein großes Ziel im Training über drei Monate insgesamt 3986 Kilometer in rund 152 Stunden mit einem Stundenmittel von 26,25 km/h - auf der Strecke blieben 5 kg Körpergewicht.
Neben der Teilnahme an den französischen Radklassikern nimmt Christian Schaefer auch an der "NRW Marathon Challenge" teil, bei der es gilt, bei acht möglichen Radmarathons die begehrte Marathontrophy (bei vier Teilnahmen) oder das Challenge-Trikot (bei sechs Teilnahmen) zu erringen. "Dieses exklusive Kleidungsstück will ich mir dieses Jahr sichern, deswegen habe ich aktuell eine Marathon-Woche: Letzten Sonntag (03.06.12) Start in Köln-Rodenkirchen (203 km/2430 hm), am 07.06. Start in Herbern (204 km/700 hm) und nächsten Sonntag Start in Oelde (201 km/300 hm)", erläutert der Ausdauer-Sportler des PV seine Pläne.

Nach dem Schwimmen im auf 24°C aufgeheizten 700.000L Wasserbecken kam der Temperatursturz in den einstelligen Bereich auf der Rad- und Laufstrecke, die sich über mehrere Wendepunkte durch die Klevener Innenstadt zog. Glücklich, den widrigen Verhältnissen getrotzt zu haben, trafen sich alle Aktiven im Ziel wieder. Nur knapp verfehlte Angela Unger bei ihrem ersten Start mit dem 4. Platz in ihrer Altersklasse das Podest. Schnellste PV-Starterin und AK-Siegerin war Heike Hasenclever.
Samstag, 02. Juni. Beim Triathlon in Herscheid siegte Uwe Bandmann vom PV-Triathlon in 1:12:29 Stunden über die Sprintdistanz. Nach einer guten Schwimmleistung von 8:04 Minuten konnte er sich auf der bergigen Radstrecke an die Spitze setzen und mit der besten Radzeit des Tages von 44:45 Minuten seine Konkurrenten distanzieren. Auf den 5 Laufkilometern ließ Uwe dann nichts mehr anbrennen und machte seinen Sieg perfekt. Marcel Schönfeld platzierte sich mit 1:20:37 Std. als 21. gesamt und 5. M20. Marcel legte mit der schnellsten Schwimmzeit von 7:03 Minuten vor und bewies auf der hügeligen Laufstrecke mit 21:02 Minuten sein Lauftalent. Damit hat er großes Potenzial, bei zukünftigen Wettkämpfen weit vorn dabei zu sein.
Trainingswochen - 10 Grad, Regen und Wind - verwandelte sich am Wettkampftag in 31 Grad Hitze, nur der Wind war geblieben. "Dieser Wetterumschwung hat den Wettkampf extrem schwer werden lassen und ich bin trotz reichlich trinken bereits mit leichten Kopfschmerzen an den Start gegangen.", berichtet Hillard. Und so lief es für den sonst hervorragenden Schwimmer zunächst nicht wie erhofft: "Über die 1500m in dem Regattasee des National Sport Centres blieb ich mit 24:59 Minuten hinter meinen Erwartungen zurück. Ich hatte vorher keine Gelegenheit den Neo einzuschwimmen und habe mich im Wasser dann auch schlecht zurecht gefunden." Dafür lief es ab dem ersten Wechsel um so besser. Mit einem Durchschnitt von 38km/h absolvierte er die 40km Radstrecke in herausragenden 62:56 Minuten. Der abschließende