Ems-Triathlon Greven: Andreas Kapka gewinnt Ak, Brigitte Hartig und Hans-Peter Otto werden Zweite
Bei dem kleinen, aber feinen Ems-Triathlon in Greven vertrat das Trio Andreas Kapka, Brigitte Hartig und Hans-Peter Otto erfolgreich die Farben des PV-Triathlon Witten.
Geschwommen wurde über 500 m im Freibad Greven bei - das ist sicherlich eine besondere Erwähnung wert – schon fast sommerlichen Temperaturen. Die 20,4 km lange Radstrecke führte über vier Runden durch die umliegenden Felder, der abschließende 5,3 km lange Lauf über die Deichkrone der Ems.
PV-Trainer Andreas Kapka stieg zwar nach 12:34 min. im hinteren Teil des Teilnehmerfeldes liegend aus dem Wasser, rollte aber mit seiner Leistung auf dem Rad (41:20 min.) das Feld von hinten auf und lief über die 5,2 km lange Laufdistanz in 22:03 min. weit nach vorne. Am Ende finishte der fitte PV-Trainer mit einer Zeit auf dem 1:15:57 Std. auf dem 35. Platz von 78 Teilnehmern und auf Platz 1 der M55. Hans-Peter Otto folgte in 1:25:09 Std. als Zweiter der M55 und Brigitte Hartig rundete das gute Abschneiden der PVler mit ihrem zweiten Platz in der W55 (1:53:36 Std.) ab. Die PVlerin konnte sich damit in ihrem zweiten Triathlon über 9 min. verbessern und bedankte sich dafür herzlich bei ihrem Trainer Andreas Kapka.

"Mit dem Bus ging es von Wardenburg nach Eelde, wo wir Quartier in einer Turnhalle bezogen", berichtet Anke Libuda. "Nach wenigen Stunden Schlaf und einem Frühstück wurden wir noch in der Nacht wieder mit einem Bus zum Start gefahren." Pünktlich um 5:00 Uhr fiel der Startschuss zur ersten Etappe nach Blijham. "Beim Start war es immerhin trocken und die Luft angenehm frisch, aber bei Kilometer 10 gesellte sich der Regen als ständiger Begleiter hinzu, was aber keinen der 74 gemeldeten Teilnehmer vom Laufen abhielt" - auch Anke Libuda nicht, die das erste Marathon-Ziel schließlich nach 4:17:31 Std. erreichte. Damit hatte die PVlerin unerwartet den ersten Marathon als schnellste Frau im Feld mit einem Vorsprung von 15 Minuten gewonnen. Einige Minuten nach ihr folgte Peer Schmidt-Soltau.
42,195 km auf der ersten Marathonstrecke von Stockholm, wie sie hundert Jahre zuvor gelaufen wurde, diese Herausforderung nahmen Gabriele Thiem-Müller und Melanie Müller vom PV-Triathlon Witten gerne an.
Die weiteste Anreise zu seinem wohlverdienten Urlaub im Quervergleich aller Aktiven des PV-Triathlon Witten hatte mit Abstand Jürgen Schäfer: der begeisterte Ausdauersportler legte die Hinreise zu seinem Urlaubsort Daylan in der Türkei auf dem Rennrad zurück. 56 Tage und über 3.600 km später stand der PVler tatsächlich an dem Schildkrötenbrunnen in der Stadmitte von Dalyan, um die nächsten 14 Tage zusammen mit seiner Familie den Urlaub zu genießen. "Es war eine Reise, die sich kaum mit Worten beschreiben läßt", so Jürgen Schäfer rückblickend. "Ich konnte soviel sehen, Eindrücke gewinnen, für eine kurze Zeit neue, ausnahmslos freundliche Menschen kennenlernen, aber auch Tiefpunkte überwinden, das läßt sich kaum in wenigen Worten ausdrücken." Die Tour führte von Witten aus ins Sauerland nach Dillenburg. Weitere Stationen in Deutschland waren u. a. Rothenburg o.d.T., Erlau an der Donau, weiter über Naarn und Wien in Österreich nach Dunakiliti in Ungarn, Komorom in Budapest, Baja in Serbien, Belgrad, Kumanovo in Mazedonien, Petrich in Bulgarien bis Serres in Griechenland in die Türkei nach Izmir und schließlich das ersehnte Daylan.
An die Strecke des Ruhrtalmarathon - die 6. Auflage findet am 06. Oktober statt - fühlte sich Petra de Graat erinnert. Die Läuferin des PV-Triathlon Witten startete beim Fichtelgebirgs-Halbmarathon und verbesserte ihre Bestzeit trotz schwieriger Laufstrecke erneut. "Der Veranstalter hatte zwar in seiner Ausschreibung betont, dass bei diesem Landschaftslauf nicht Bestzeiten, sondern das Lauferlebnis inmitten der herrlichen Natur im Vordergrund stehen würde, aber ich konnte dennoch unter 1:45 Std. bleiben", freut sich die PVlerin.