1. Platz für die Verbandsligamannschaft des PVT beim ersten Triathlon-Tag des NRWTVs in Sassenberg
Bei den zwei Schwimmrunden über 1,5 Km der verschiedenen Ligen im Feldmarksee regnete es noch ganz ordentlich. Da die Wassertemperatur 24°C betrug, wurde diesmal ohne die Neoprenanzüge geschwommen. Jedoch beim Radfahren, drei Runden a 14,5 Km waren zu bewältigen, ließ der Regen endlich nach, was jedoch viele Athleten nicht vor Stürzen auf der Nassen strecke bewahrte. Pünktlich auf der Laufstrecke kam die Sonne raus und die Triathleten glühten auf den zwei Laufrunden um den Feldmarksee in der schwülen Luft und freuten sich über jede Erfrischungsstelle.
Für die Verbandsliga lief alles nach Plan und die vier Athleten (Mathias Hölscher, Uwe Bandmann, Markus Dildrop und Till Pastor) konnten sich über den 1. Platz außerordentlich freuen. Dies bedeutet in der Endabrechnung, dass sie sich um einen Platz nach vorne auf den 3. Platz schieben konnten, da dies schon der letzte Start in diesem Jahr gewesen war, was vor der Saison nicht für Möglich gehaltenden wurde. Nach einem 4. Platz und einem 17. Platz (wegen Krankheiten konnte keine Athletin an den Start gehen), konnten die NRW-Liga der Damen wieder den 4. Platz belegen und weiter ins vordere Tabellenfeld vordringen. Ins Rennen waren Conny Dauben, Franzi Maschke und Birgit Schönher-Hölscher gegangen. S.-H. schaffte mit ihrem hervorragenden Rennen sogar den 1. Platz der W40 in der NRW Meisterschaft und Dauben komplettierte das gute Ergebniss mit dem 3. Platz der W35 in der NRW Meisterschaft!
Für die Regionalliga Frauen gingen Anke Libuda, Silke Wienforth und Marlies Steffen an den Start und schaften den 12. Platz.
Auch die Masterliga hat ihren Saisonabschluss an diesem Sonntag. Nach einer durchwachsenen Saison mit vielen gesundheitsbedingten Ausfällen war auch der letzte Wettkampf symptomatisch. Anne Wilner, Matthias Bergner und Klaus Kordel lieferten ein gutes Rennen ab, jedoch durch die Disqualifikation Bergners war am Ende nur der 32. Tageplatz drinnen!
Gerald Petri, Frank Hunstein, Frank Blasey und Nils Brüchert-Pastor gingen für die Seniorenliga an den Start. Trotz einer Zeitstrafe für Blasey konnten sie den hervorragenden 8. Platz belegen.
„Ich bin sehr glücklich, dass die Mannschaftsaufstellung der Verbandsliga so gut funktioniert hat, das ist ein super Ergebniss. Auch mit allen anderen Platzierungen bin ich sehr zufrieden. So können wir in den nächsten Rennen gerne weiter machen“ so Nils Brüchert-Pastor.

Das Schwimmen wurde im "Russian River" im nur 3 bis 6 Fuß tiefem Wasser absolviert. Der Veranstalter hatte dazu in der Rennbesprechung bemerkt: "bitte nicht ertrinken, einfach nur hinstellen." Die Radstrecke führte über schwierigen Belag durch die Weinberge von Napa Valley und der abschließende Marathon um den Veranstaltungsort Windsor herum.
Die Auftakt-Disziplin Schwimmen bestritt Vater Matthias Bergner stellvertretend für seinen Sohn Sven, der sich zur Zeit zusammen mit seinen Mannschaftskollegen konzentriert auf die Deutsche Meisterschaft in Witten vorbereitet. Die 1,5 km lange Schwimmstrecke im Bodensee schwamm der PVler in 29:39 min. und wechselte - einmal in Wettkampfbekleidung - auf die 46,7 km lange Radstrecke. "Flach ist anders", so Matthias Bergner angesichts der Streckenführung über voralpines Hügelland. Der durchtrainierte PV-Athlet erreichte in guten 1:28:18 Std. wieder die Wechselzone und gab den Staffelstab, in diesem Fall ein Staffelchip mit automatischer Zeitmessung, an Stefanie Fahrner, Lebensgefährtin von Sohn Nils Bergner weiter. Auf Inliner skatete Stefanie Fahrner die 23 anspruchsvollen Kilometer in 1:05:28 Std. und Nils Bergner setzte die PV-Familienstaffel auf dem Mountainbike über eine äußerst schwierige Strecke von 36 km fort. Die Uhr für diese Teildiziplin blieb für ihn bei guten 1:31 Std. stehen, so dass Mutter Martina Matzel-Bergner den Megathlon mit der letzten Diziplin, dem 10,5 km-Lauf durch die winkelige Innenstadt von Radolfzell, abschließen konnte.