Christian Schaefer verdient sich Challenge-Trikot
Trikots können sich Sportler in vielen Ausfertigungen und Farben kaufen, bestimmte Trikots - wie das berühmte Gelbe Trikot der Tour de France - werden natürlich nur nach besonderen Leistungen und Erfolgen errungen. Zwar ging es bei Christian Schaefer nicht um das Gelbe Trikot der Tour de France, aber immerhin um das Challenge-Trikot, das nur bei Abschluss von sieben Rad-Marathonfahrten in einem Jahr verliehen wird. Christian Schaefer hat es sich verdient und freut sich: "Es ist geschafft! Mit mittlerweile sieben Marathonteilnahmen habe ich das Challenge-Trikot sicher."
An den letzten beiden Wochenenden war der radbegeisterte Athlet des PV-Triathlon Witten zuerst im Kreis Euskirchen (Start in Immendorf) und dann in Krombach unterwegs. Während der Immendorf-Marathon einschließlich 1600 Höhenmeter keine Probleme bereitete, verlief der Krombach-Marathon nicht so reibungslos. Christian Schaefer berichtet: "Das Wetter war zwar ok und von der Strecke hatte ich im Vorfeld viel Gutes gehört, aber mein entsprechend hoch gesteckter Erwartungshorizont konnte nicht ganz erfüllt werden. Der Grund: ich hatte mich mit einem Begleiter verquatscht und nicht gemerkt, dass wir von der Strecke abgekommen sind. Ein Unglück kommt selten allein, in der Gegend wurde gleichzeitig noch eine andere RTF mit sehr ähnlichen Schildern veranstaltet. Auf diese Strecke waren wir und nicht nur wir geraten. So dauerte es fast 20 km, bis wir unseren Fehler bemerkten. Glücklicherweise war mein Begleiter ortskundig, so dass wir mit einer Abkürzung auf unsere Strecke zurück gefunden haben.
Trotzdem standen am Ende des Tages 247 km und 2780 hm auf meinem Tacho. Um noch rechtzeitig ins Ziel zu kommen, schraubte ich mein Tempo auf 28,5 km/h hoch - schon fast unglaublich bei dem Streckenprofil."
Erschöpft, aber glücklich fuhr der PV-Radfahrer über die Ziellinie. Die nächste Herausforderung wartet schon beim "Sauerland extreme" am 11.08.12 über 256 km und 4000 Höhenmeter.

Das Schwimmen wurde im "Russian River" im nur 3 bis 6 Fuß tiefem Wasser absolviert. Der Veranstalter hatte dazu in der Rennbesprechung bemerkt: "bitte nicht ertrinken, einfach nur hinstellen." Die Radstrecke führte über schwierigen Belag durch die Weinberge von Napa Valley und der abschließende Marathon um den Veranstaltungsort Windsor herum.
Ein Ausrufezeichen setzte erneut Birgit Schönherr-Hölscher über die Marathondistanz: Die Ausdauerläuferin des PV-Triathlon Witten hatte sich zur 24. Auflage des 'Internationalen Bad Pyrmont Marathon' angemeldet und lief nach 42,195 - nicht einfachen - Kilometern als Gesamtsiegerin über die Ziellinie. "Jeder Teilnehmer, der nördlich von Hannover zu Hause ist, wird nach diesem Lauf wissen, warum das hier Weserbergland heißt. Bad Pyrmont zählt zu den schwierigsten Marathonstrecken", sagte Organisationsleiter Bernd Meeke angesichts der 690 Höhenmeter, die über die Marathonstrecke verteilt zu laufen waren.
laufen waren. Die Strecke führte über Beläge von Gras, Asphalt bis zu befestigten Waldwegen mit schönen Ausblicken über das Bad Pyrmonter Tal.
Die Auftakt-Disziplin Schwimmen bestritt Vater Matthias Bergner stellvertretend für seinen Sohn Sven, der sich zur Zeit zusammen mit seinen Mannschaftskollegen konzentriert auf die Deutsche Meisterschaft in Witten vorbereitet. Die 1,5 km lange Schwimmstrecke im Bodensee schwamm der PVler in 29:39 min. und wechselte - einmal in Wettkampfbekleidung - auf die 46,7 km lange Radstrecke. "Flach ist anders", so Matthias Bergner angesichts der Streckenführung über voralpines Hügelland. Der durchtrainierte PV-Athlet erreichte in guten 1:28:18 Std. wieder die Wechselzone und gab den Staffelstab, in diesem Fall ein Staffelchip mit automatischer Zeitmessung, an Stefanie Fahrner, Lebensgefährtin von Sohn Nils Bergner weiter. Auf Inliner skatete Stefanie Fahrner die 23 anspruchsvollen Kilometer in 1:05:28 Std. und Nils Bergner setzte die PV-Familienstaffel auf dem Mountainbike über eine äußerst schwierige Strecke von 36 km fort. Die Uhr für diese Teildiziplin blieb für ihn bei guten 1:31 Std. stehen, so dass Mutter Martina Matzel-Bergner den Megathlon mit der letzten Diziplin, dem 10,5 km-Lauf durch die winkelige Innenstadt von Radolfzell, abschließen konnte.
Sarissa de Vries, Leistungsträgerin des AVU...Team Witten, machte - erfolgreich - Station beim Geneva European Cup in der Schweiz.