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News

St. Moritz und Kemnader See: Laufen bei extremen Wetter

Oliver Schoiber auf dem Gipfel "abgefangen"
Veranstalter brach Trailrun St. Moritz ab

Gute Laune trotz AbbruchsSchwere Gewitter und Kälte bei einem Berglauf - bei so manchem Teilnehmer des Trailrun in St. Moritz kamen mehr als unangehme Erinnerungen an die Katastrophe beim Zugspitzlauf 2008 hoch. "Ich war mit einem guten Lauffreund super unterwegs. Auf dem höchsten Punkt bei 3.022 m hat uns der Veranstalter dann „eingefangen“ und wieder zurück nach St. Moritz gebracht. Sehr vernünftig, Sicherheit geht immer vor", lobt Oliver Schoiber vom PV-Triathlon, einer der Teilnehmer in St. Moritz, das Verhalten des Veranstalters. "Wir machten das Beste daraus, der guten Laune tat dies keinen Abbruch. Nächstes Jahr versuchen wir es wieder, die Berge sind dann auch noch da!"

4. AOK-Firmenlauf

Deutlich wärmer als in St. Moritz war der Lauf für die Teilnehmer des 4. AOK Firmenlaufs am Kemnader See - bei sehr schwül-heißem Wetter kämpften sich im Starterfeld von 990 Läufern - unter ihnen auch sieben Läufer/innen des PV-Triathlon Witten - über die etwa 5,2 Km lange Strecke. Stefan Reissland hatte die Nase vorn und lief nach 20:34 min. als 30. des Gesamtfeldes durchs Ziel. Laura Routaboul de Brüchert-Pastor kam unter die Top-Ten der Frauen und finishte mit ihrer Zeit von 23:05 min. als 6. Frau zusammen mit ihrem Ehemann Nils Brüchert-Pastor (23:05/100. Mann). Es folgten Hergen Jung (23:55 min.), Stephanie Brinkmann (25:36 min.), Barbara Kleist (28:12 min.) und Roberta Reissland (38:13 min.).

Triathlon Kurz in Düsseldorf und Münster, Lang in Roth und Frankfurt

Schwerer Sturz: HeidiBeim zweiten von vier Bundesligarennen in Düsseldorf mussten sowohl die Damen als auch die Herren vom AVU…PV Triathlon Team einen Rückschlag mit Blick auf die Gesamtwertung verkraften.

Bei den Damen landete das Team zwar erneut auf dem fünften Platz, verfehlte damit aber die angestrebte Verbesserung im Vergleich zum Auftakt in Darmstadt. "Kurz vor dem Rennen mussten wir zwei Athletinnen ersetzen", berichtet Martina Bergner. So kamen Franziska Maschke und Tanja Stroschneider, die nach einem Sturz das Rennen noch beenden konnte, zu ihren ersten Einsätzen und zeigten mit den Plätzen 20 und 19 eine solide Leistung. Insbesondere Tanja Stroschneider merkte man beim Rennen in der Landeshauptstadt ihren Start einen Tag zuvor in Holten an. Ebenso wie der Neuzugang war auch Sarissa de Vries in Holten gestartet und hatte den 4. Platz in Holten belegt, konnte aber die gute Form mit in das Bundesligarennen nehmen und beendete das Rennen nach einem tollen Radsplit auf dem dritten Platz. "Das tolle Ergebnis von Sarissa hat uns vor einem schlechteren Gesamtplatz bewahrt. Vor allem nach dem schweren Sturz von Heidi Schwartz waren unsere Chancen deutlich gesunken", erklärt Matthias Bergner. Die 22-Jährige war bei schwerem Regen auf dem Rad gestürzt und musste mit Verdacht auf Oberschenkelhalsbruch ins Krankenhaus. "Glücklicherweise ist sie mit schweren Prellungen und Abschürfungen davongekommen", gibt Martina Bergner Endwarnung.

Nach dem Pech bei den Frauen traf es das Herrenteam noch dicker. "So verprügelt worden bin ich noch nie", berichtet Sven Bergner. Beim Schwimmen hatte es ihn so hart erwischt, dass er von einem Begleitboot gerettet werden musste, da er keine Luft mehr bekam. Wohlwissend, dass nun alle Athleten das Ziel erreichen mussten, kämpften die verbliebenen vier Sportler um jeden Meter. Auf dem Rad traf es dann allerdings auch noch Tom Havekes, dessen Lenkerstange brach, so dass auch er das Rennen mit Prellungen und Abschürfungen nicht beenden konnte. Mit Platz 25 (Dominik Wawrik), Platz 21 (Valentin Lenz) und Platz 13 (Oliver Strankmann) zeigte das AVU…PV Triathlon Team, was unter glücklicheren Umständen drin gewesen wäre. "Schade, dass Dominik den Anschluss an die erste Radgruppe so knapp verpasst hat. Dann wäre noch mehr drin gewesen. Vor Valentin ziehen wir unseren Hut. In seinem 2. Bundesligarennen hat er mit der 15. Laufzeit ein wirklich beherzten Rennen gezeigt. Und der 13. Platz von Olli war wirklich großartig", kommentiert Martina Bergner die Ergebnisse der drei ins Ziel gekommenen Starter. In der Gesamtrechnung landeten die Herren nun auf dem 8. Platz.

Für die Athleten bleibt nun Zeit sich zu regenerien und neue Kraft zu tanken. Die weiteren Veranstaltungen finden am 2.9. in Hannover und am 8.9. in Schliersee statt.

 
Mit Silke Wienforth war auch die bis vor kurzem langjährige PV-Geschäftsführerin beim T3 Triathlon in Düsseldorf des NRWTV am Start. Über die Olympische Distanz finishte die PVlerin nach 2:35:57 Stunden auf dem 58. Platz (11. Platz ihrer AK).
 
SilkeNoch weiter westlich trat Birgit Schönherr-Hölscher zum dritten Mal in Folge beim Jedermann-Triathlon des TV Aldekerk an. Bei der kleinen, aber feinen Veranstaltung mit Start im Baggersee von Eyll lieferte sich die PVlerin ein spannendes Rennen, dass Birgit Schönherr-Hölscher erst in der zweiten Laufrunde für sich entscheiden konnte.
 
Unwetter nicht nur in der Landeshauptstadt, sondern auch beim Sparda-Münster City Triathlon. „Teilweise lief das Wasser ca. 5 cm hoch über die Radstrecke, die  Schlaglöcher waren vollgelaufen. Da es eine Strecke mit Begegnungsverkehr war, war kein Ausweichen möglich und das Wasser mit dem Dreck spritzte teilweise hoch bis in den Nacken", berichtet der mit allen Wassern gewaschene fünfzehnfache Ironman Martin Hermann. Er kam nach 2:27:05 als Vierter seiner AK (125. Gesamt) ins Ziel. Zehn Minuten nach ihm in 2:37:38 überquerte Anne Wilner als 13. Frau und Erste ihrer Altersklasse die Ziellinie.
 
Kuriosum auf der Triathlon Langdistanz. Da sich die Veranstalter nicht grün sind, haben an diesem Wochenende gleich zwei Europameisterschaften stattgefunden! In Roth von der Challenge-Serie und in Frankfurt von der Marke Ironman. Bei beiden Veranstaltungen waren ehemalige Spitzenathleten des PVT wieder ganz vorne mit dabei. In Roth konnte Georg Potrebisch einen hervoragenden 8. Platz erkämpfen, in Frankfurt  erreichte Stephan Vuckovic sogar den 7. Platz.

Schwimmenlernen in den Sommerferien - Kurse sind ausgebucht!

Auf große Nachfrage stieß auch in diesem Jahr das Angebot des PV-Triathlon, in den Sommerferien an einem Ferienschwimmkurs teilzunehmen. Die Kurse sind ausgebucht!

Rheinischer Esel mit VR-Spendenlauf eingeweiht

altHerrlicher Sonnenschein, große Beteiligung von Läuferinnen und Läufern und ein kleines Volksfest an der Adolf-Reichwein-Realschule - besser konnte die Erweiterung des "Rheinischen Esels" nicht gefeiert werden.

Aus der alten Bahntrasse von 1880 ist ein attraktiver Rad- und Wanderweg geworden, der sich von Dortmund-Löttringhausen bis Bochum-Langendreer erstreckt. Mehr als 300 Läufer haben sich am VR-Spendenlauf beteiligt. Ausgerichtet wurde der Lauf gemeinsam von der Volksbank Bochum Witten eG, dem  SV Langendreer aus Bochum und dem PV Triathlon Witten. 

Schöne Fotos unter: www.bochumwitten.de/fotos-vom-start-witten.html

Marcus Ziemann erneut 'ironman'

Marcus3,8 km Schwimmen, 180 km auf dem Rad und zum Abschluss einen Marathon über 42,195 km - nicht zum ersten Mal ließ sich Marcus Ziemann auf diess Abenteuer ein. "Leider erwischte ich bei meinem achten Ironmanstart keinen besonders guten Tag. Im Vorfeld stimmte alles und ich hatte das Gefühl, in Top-Form bei nahezu idealen äußeren Bedingungen an den Start zu gehen", berichtet der erfahrene Athlet des PV-Triathlon Witten. Sein Ziel vor dem langen Tag hatte Marcus Ziemann klar vor Augen: "Nachdem ich im letzten Jahr in Klagenfurt und Barcelona zweimal nur knapp  
über der 10-Stunden-Marke gefinisht hatte, sollte die Uhr in Regensburg bei spätestens 9:59 Std. stehen bleiben."

Beim Massenstart im Guggenberger See kam der Wittener zunächst noch gut weg, jedoch sprach die Schwimmzeit von 1:06 Std. nicht für ein Rekordergebnis. Der nötige Druck auf die Pedale fehlte dann auch auf dem Rad, mit reichlich Verspätung im persönlichen Zeitplan stellte Marcus Ziemann das Zeitfahrrad nach der landschaftlich sehr schönen, aber anspruchsvollen 180 km langen Radstrecke wieder in der Wechselzone ab. "Es war schwierig, mich noch einmal für die abschließenden 42,2 Laufkilometer zu motivieren, dennoch wollte ich zumindest finishen", so der Ausdauer-Athlet, der schließlich mit einer Laufzeit von 4:09 Std. und einer Gesamtzeit von 11:19 Std. über den blauen Teppich ins Ziel lief. Frust? Der Blick geht schon wieder voraus: "Es gibt Tage, an denen es einfach nicht sein soll und so freue ich mich auf die weiteren Projekte, u.a. auf den 70.3 Ironman Miami und dem Ironman Florida."

  1. European-Cup Istanbul: Dominik Wawrik nicht zufrieden
  2. 220 km auf dem Rad durch die Nacht
  3. 2. Bundesliga, 2. Wettkampf!
  4. Triathlon Saerbeck: 3. Platz für Verbandsliga, Masterliga im guten Mittelfeld

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