Champion Systems Team Witten trotzt dem miserablen Wetter und gewinnt in Eutin
Im Vorfeld hatten die Verantwortlichen des Champion Systems Team Witten einen Platz auf dem Podium erhofft, am Ende wurde es sogar der Sieg in der Tageswertung der 2. Triathlon Bundesliga. Beim zweiten von vier Rennen ging die Mannschaft im Rahmen des 18. Rosenstadt Eutin Triathlons an den Start und legte direkt mit ordentlich Tempo los. So setzte sich Oliver Strankmann bereits frühzeitig an die Spitze des Feldes um dann als Erster aus dem Wasser zu steigen. Ihm folgten die weiteren Athleten des Champion Systems Team Witten allerdings unmittelbar. „Ich habe schnell gemerkt, dass ich zu viele Körner lasse, wenn ich versuche vorne wegzufahren. Die Gruppe hinter uns war zu stark und gut organisiert“, begründet Strankmann die Entscheidung auf die nächste Radgruppe zu warten. In dieser waren mit Christian Thomas, Sven Bergner und Daniel Torok drei Teamkameraden. Insbesondere Christian Thomas versuchte dann auf dem Rad alles um eine kleine Vorentscheidung herbeizuführen. In der dritten Runde setzte sich Thomas aus der Spitzengruppe ab und fuhr einen Vorsprung von fast 45 Sekunden heraus. „Leider reichte das nicht ganz. Bei km 8 auf der Laufstrecke musste ich dem schnellen Radsplit Tribut zollen und wurde so noch einige Plätze nach hinten gereicht“, erzählt Thomas, der am Ende auf Platz 12 landete. Mit einer hervorragenden Laufleistung überholte ihn allen voran Daniel Torok. Der Neuzugang konnte die Einzelwertung gewinnen und so sein Potenzial unter Beweis stellen. „Neben der tollen Leistung von Daniel freut uns aber auch die Geschlossenheit der Jungs“, freut sich Teamchef Bergner darüber, dass unter den Top 10 sowohl sein Sohn Sven (9. Platz) als auch Oliver Strankmann (10. Platz) das Rennen beenden konnten. Als fünfter Mann im Team zeigte auch Stefan Zelle, der kurzfristig eingesprungen ist, eine gute Leistung, wurde 38. und sicherte so den Sieg des Teams ab.
„Ich bin wirklich froh, dass heute alle trotz des miserablen Wetters gut durchgekommen sind. Das es dann letztlich der Sieg wurde, stimmt uns für die nächsten Aufgaben in der 1. und 2. Liga zuversichtlich“, kommentiert Matthias Bergner das Wettkampfwochenende in Eutin.
Auf den Plätzen 2 und 3 folgten die Teams aus Weimar und Buschhütten. In der Tabelle der 2. Bundesliga Nord liegt das Champion Systems Team Witten nun auf Platz 2.

25. Altenaer Triathlon mit Regionalliga Damen
Nach längerer Wettkampfpause griff Birgit Schönherr-Hölscher wieder ins Triathlongeschehen ein, und das gleich mit einem Paukenschlag. Die Ausdauer- und Ausnahmeathletin des PV-Triathlon startete beim 21. Steinbecker Triathlon gleich über die SteelMan-Mitteldistanz (1,5/70/21 km) und gewann souverän die Damenkonkurrenz. 1,5 km waren im abgesperrten Mittellandkanal zu schwimmen, fünf Radrunden à 14 km mit jeweils einem 700 m langen, bis zu 10 % steilen Anstieg auf dem Rad zurück zu legen und abschließend vier Laufrunden à 5,2 km auf dem Kanalweg zu bewältigen.
Traditionell fahren die Läufer/innen des PV-Triathlon Witten seit vielen Jahren zum beliebten Tengelmannlauf in Mülheim. Trotz der Teilnahme am Drachenbootrennen, bei dem es 'Kapitän' Marcus Limberg mit seiner Crew des Bootes "PV Orange power" bis auf den 18. Platz von über 90 Drachenboot-Teams und damit fast in die Zwischenrunde geschafft hatte - füllte Mentor Uli Knepper am frühen Sonntagmorgen einen ganzen Bus voll mit Läufer/innen.
Jochen Roß berichtet: "Der 5-km-Lauf war mit 300 Startern ganz gut besetzt und führte rund um den Hafen, über die gepflasterten Straßen und um viele Hausecken der Auricher Altstadt sowie durch die Wallanlagen. Die ostfriesische Kreisstadt machte ihrem Namen Ehre und bescherte dem Lauf an diesem Tag ungewohnt windarmes „Kreislaufwetter“, mit vielen Schauern bei drückenden 22 ° C. Trotzdem feuerten die laufbegeisterten Zuschauer alle Aktiven unermüdlich an. Es war schön, dabei zu sein, und mit meiner Nettozeit von 28:44 min., diesmal gemessen per Chip, erreichte ich das Ziel. Von den drei Startern der Altersklasse M 70 war ich die schnellste Zeit gelaufen. Aber auch in Aurich gehen die Uhren anders: mit meiner Zeit wurde ich Zweiter meiner Altersklasse, was ja auch erfreulich ist, während der Läufer mit 28:48 min überraschend Erster wurde."