Zum Baden noch zu kalt, zum Laufen gerade richtig: Bettina Nick läuft 33 km auf Sylt
Auf dem Weg zum London-Marathon schob Bettina Nick ein Wochenende auf Sylt mit Start beim bekannten Lauf gleichen Namens ein. "Ich bin die 33,333 km lange Strecke durch die Dünen um Westerland als Trainingslauf gelaufen. Die Strecke liegt quasi auf dem Weg zum nächsten großen Ziel, dem London-Marathon", so die begeisterte Läuferin des PV-Triathlon Witten. "Als jedoch ein Zuschauer rief: "Du schaffst das unter drei Stunden, ziiiieh!" habe ich das Tempo nochmal hochgezogen. Es hat geklappt, die Zeit unter drei Stunden und ich konnte dennoch 'lächelnd ins Ziel' laufen." Die Uhr blieb sogar bei 2:57:02 Std. stehen. Bettina Nick platzierte sich damit im Ziel des Dünenlaufs auf einem respektablen 9. Platz unter 57 Starterinnen ihrer Altersklasse W45.

Am vergangenen Samstag fand am Landesleistungsstützpunkt in Witten die zentrale Kadersichtung des NRWTV statt. Jonas Loeff, Lisa Rose, Lea Erlemann und Til Erlemann vom PV Triathlon konnten durch entsprechende Leistungen im Schwimmen und Laufen ihren Kaderplatz bestätigen. PVT-Nachwuchs-Triathlet Till- Niklas Arling konnte sich für einen der zwei noch zu vergebenden Kaderplätze qualifizieren, für die sich insgesamt 48 Sportler aus 16 Vereinen zur Sichtung eingefunden hatten. Die Kaderathleten nehmen nun an der DTU-Wettkampfserie teil, über die sie sich für die Deutsche Meisterschaft im Juli qualifizieren können. Mit von der Partie wird auch Dominik Wawrik sein, der nicht an der Kadersichtung teilnehmen musste, da er in zwei Wochen für den NRWTV sowie den PVT an der Qualifikation für die Europameisterschaften in Potsdam teilnehmen wird.
"Der Marathon in Steinfurt war wieder Klasse", freut sich Wilfried Leonhard über seinen ersten Marathon im neuen Jahr. Optimales Frühlings- und gleichzeitig Laufwetter, gepaart mit einer schönen Strecke und einer sehr guten Organisation begleiteten den Ausdauerläufer des PV-Triathlon Witten über die 42,195 km lange Strecke. Mit einer Zeit von 3:41:24 Std. und Platz 23 in der M50 war Wilfried Leonhard hochzufrieden: "Der erste Marathon des Jahres stellt für mich immer eine Standortbestimmung dar, besonders unter Berücksichtigung, dass die Trainingsbedingungen aufgrund des langen Winters nicht ganz so günstig waren. Mit meiner Zeit liege ich auf Vorjahresniveau. Ich hoffe, dass ich von Verletzungen verschont bleibe, da ich zum Ruhrtalmarathon in Witten am 08. Oktober meinen 50. Marathon absolvieren möchte."
Laufen groß schrieb auch wieder eine Reihe von Athleten des PV-Triathlon Witten bei den Kreis-Waldlaufmeisterschaften in Bochum. Über ausgewählte Strecken in der "Bömmerdelle" vertraten die PV-Läufer/innen erfolgreich die Farben ihrer Stadt und ihres Vereins und liefen Erfolg auf Erfolg nach Hause. Vor allem der Jugend- und Breitensportbereich, seit mehr als 24 Jahren besondere Herzensangelegenheit des PV-Triathlon, setzte viele Ausrufezeichen: Tim Siepmann gewann die M13 über 1220 m in 4:08 Std, seine um ein Jahr jüngeren Vereinskollegen Lars Rose und Ben Grabow wurden Zweiter bzw. Vierter bei 12jährigen (4:23 min./4:29 min.). Gemeinsam holte sich das Trio den Titel in der Mannschaft bei den Schülern B mit einer Gesamtzeit von genau 13:00 min. Tim Schellberg und Max Dorfmeister erreichten den 16. und 19. Platz (5:36 min./6:26 min.). "Silber" und "Bronze" bei den Schülerinnen W10 für Rena Siepmann (4:39 min.) und Felice Gerads (4:55 min.). Die Schülerinnen W12 kamen mit Alica Grunow und Nina Diekershoff auf den 5. und 12. Platz (4:48 min/5:25 min.). In der Mannschaftswertung der C-Schülerinnen summierten sich die Zeiten von Siepmann, Grunow und Gerads auf 14:22 min. und dem 2. Platz. Über erneut 1220 m, aber in der Altersklasse der 9jährigen, kamen Hanna Rose auf den 4. Platz (5:01 min.), Lea Pitschak auf Platz 11 (5:36 min.), Jana Diekershoff auf Platz 14 (5:46 min.) und Alena Grunow auf Platz 15 (5:51 min.) sowie Anton Müller auf Platz 21 (6:32 min.). Für die Staffel der Schülerinnen D summerte sich die Gesamtzeit von Rose, Pitschak und Diekershoff auf 16:23 min. und dem Bronze-Platz. Schöne