PV-Nachwuchsmann Til Erlemann steigt erfolgreich in die Saison ein
Sieg beim 'swim & run' in Leverkusen - Lea Erlemann wird Dritte in Hamm
Gerne nutzen die Nachwuchstriathleten nach der langen Winterpause den 'swim & run' in Leverkusen für eine erste Standortbestimmung. Unter den rund 300 jungen Triathleten auch Til Erlemann vom PV-Triathlon
Witten. "Ich starte hier schon zum vierten Mal, es ist für mich schon eine kleine Tradition. In diesem Jahr wird es besonders spannend, weil auch drei Kaderathleten vom Leichtathletikverband Rheinland Pfalz am Start sein werden", freute sich Til Erlemann auf die Herausforderung. Für seine Altersklasse Jugend B, die zwei Jahrgänge umfaßte, galt es, 400m zu schwimmen und in einer Laufhalle 2400m zu laufen. Til Erlemann sorgte jedoch schon beim Schwimmen für einen großen Erfolg: mit neuer Bestzeit von 5:07 min. konnte der junge PVler das Schwimmen als Erster beenden. Für den zweiten Teil des Wettkampfes, den 2400 m-Lauf, brauchte Til Erlemann 8:19 min. In der Addition beider Disziplinen bedeutete das den 1. Platz, sogar mit einem Vorsprung von 18 Sekunden - Til Erlemann zeigte zudem als jüngerer Jahrgang in seiner Altersklasse eine beachtliche Leistung. "Die lange Winterarbeit scheint sich auszuzahlen. Til kann mit einem guten Gefühl für die kommenden Aufgaben, unter anderem die Kadersichtung am 19.03.2011 in Witten, in die Saison gehen", freute sich auch Vater Jochen Erlemann.
Zeitgleich starteten auch die 'große' Schwester Lea und Mutter Gertraud beim Halbmarathon in Hamm, eine andere Art der Belastung für eine Triathletin: "Puuh, ich habe bei meinem ersten Halbmarathon gemerkt, dass 21 km doch sehr lang sein können. Bis Kilometer 13 lief alles nach Plan und dann stieg die Anstrengung beträchtlich", so Lea Erlemann. Nach 1:43:12 Std. überquerte die PVlerin die Ziellinie als Dritte der Weiblichen Jugend B zeitgleich mit Gertraud Erlemann, die mit diesem Ergebnis 8. der W45 wurde. "Da sind mir die Strecken im Triathlon von 750m schwimmen, 20 km radfahren und 5 km laufen doch wesentlich lieber", macht Lea Erlemann ihren sportlichen Schwerpunkt deutlich.

Am vergangenen Wochenende konnte Danny Friese, Neuzugang in den Reihen den Triathlon – Bundesligamannschaft des AVU…PV Triathlon gleich zweimal jubeln. Zunächst wurde er vom Nordkurier als Talent des Jahres ausgezeichnet. „Für mich bedeutet diese Auszeichnung eine Menge. Es bedeutet einen weiteren Schritt Richtung Hochleistungssport und gibt mir weiteren Ansporn“, freut sich der 18 – jährige Kaderathlet der Deutschen Triathlon Union. Neben der Ehrung konnte sich Danny Friese dann auch noch über den Sieg beim Wintertriathlon in Neubrandenburg freuen. Nach nur 5:53 Minuten beendete Friese die 500 m Schwimmen um dann auf dem Rad und mit schnellster Laufzeit deutlich der Konkurrenz die Hacken zu zeigen. Mehr als 4 Minuten Vorsprung sprechen eine deutliche Sprache. „Es lief wirklich gut. Vor allem beim Laufen konnte ich meine Stärken ausspielen“, berichtet Friese. Mit Sven Bergner ist am kommenden Wochenende ein weiterer Athlet des AVU…PV Triathlon Teams am Start. Ihm reichen aber die Laufschuhe, bzw. Spikes. „Ich werde in Löningen in Niedersachsen meine Crosslauferfahrungen in diesem Winter abrunden und an den Start der deutschen Meisterschaften gehen“, berichtet Bergner. Der 26 – jährige tritt über 10,3 km gegen die besten Crossläufer Deutschlands an und wird versuchen im 130 Läufer starken Feld „nicht ganz unterzugehen“, beschreibt Bergner die große Herausforderung.
Paul Bürger, Oliver Strankmann und Christian Thomas schon früh im Jahr auf Mallorca nach besseren Trainingsbedingungen um wichtige Grundlagen auf dem Rad zu schaffen. „Schon zum dritten Mal schlugen wir unsere Zelte in Sant Elm auf. So hatten wir optimale Voraussetzungen, da wir alle Trainingsstätten schon kannten und von Anfang an unser geplantes Programm absolvieren konnten“, erzählt Christian Thomas. Vom 13.2. bis 25.2. absolvierten die drei Starter der Triathlon – Bundesligamannschaft des AVU…PV Triathlon Teams viele Kilometer auf dem Rad und streuten bereits die ersten schnellen Einheiten im Schwimmbecken und in den Laufschuhen ein. „Nach drei Tagen mit etwas Regen, pendelte sich das Wetter bei Sonne und 15 bis 16 Grad ein. Für diese Jahreszeit gute Voraussetzungen auch die Königsetappe über den Col de Soller und den Puig Major zu bewältigen“, berichtet Paul Bürger nach dem äußerst gelungenen Trainingslager.