Jobst Pastor hält positiven Aus- und Rückblick
"Wir mögen mit einem Alter von 23 Jahre als einer der ersten Triathlonvereine Deutschlands 'alt' erscheinen, aber wenn ich zurück- und vor allem vorausblicke, ist bei uns Sportleben pur", brachte es Jobst Pastor zur Eröffnung der diesjährigen
Mitgliederversammlung des PV-Triathlon Witten auf den Punkt. An der Spitze von Deutschlands größtem Triathlonverein mußte Jobst Pastor zusammen mit seinen Vorstandskollegen einige Zeit aufwenden, um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen: Dominik Wawrik wurde Deutscher Jugendmeister und diente als Beleg für jahrelangen differenzierten Trainingsaufbau, insbesonders durch Thorsten Frigge als Vereins- und Grit Weinert als Landestrainerin. "In der zweiten Reihe stehen heute weitere Talente", so Jobst Pastor. Mit der "AVU..." konnte nicht nur ein Sponsor, sondern ebenfalls eine Reihe von Leistungsträgern aus der Region gewonnen werden. Gleich im ersten Jahr des Wiederaufstiegs in die 1. Bundesliga der Männer und Frauen wurde jeweils der 9. Platz erreicht, die 'NRW-Liga-Mannschaft' schaffte den Aufstieg in die 2. Bundesliga. "Regelmäßig seit vielen Jahren bereichert der PV mit vier großen Veranstaltungen - dem Herbeder Kinderlauf, dem Kinder- und Schülerduathlon, dem Ruhrtalmarathon und in diesem Jahr zum 20. Mal mit dem Wittener Weihnachtslauf - das Sportangebot für die Stadt Witten. Am 08. Mai 2010 wird zudem der "RURHCross" als Angebot, mit dem Rad die Kulturstätten Wittens kennenzulernen, im Rahmen von Ruhr.2010 durch den PV veranstaltet. Ein eigenes Orga-Team kümmert sich um die Vorbereitung und Durchführung", so der PV-Vorsitzende. Berichte der einzelnen Gruppen, wie der Rad- und der Laufgruppe, rundeten den Rückblick ab. Geschäftsführerein Silke Wienforth stellte die gesunde Situation des PV vor, die Organsisation wurde optimiert, die Einnahmen und Ausgaben für die einzelnen Bereiche stehen in einem angemessenen Verhältnis, die Mitgliederzahl stieg leicht und liegt bei über 700 und der Verein bietet Sportangebote an sieben Tagen in der Woche für Freizeitsportler über Ambitionierte bis zum Leistungssportler. 
Neben Dominik Wawrik kann der PV-Triathlon Witten nun mit Marcus Ziemann auf den zweiten "Sportler des Jahres" in seinen Reihen verweisen. Für seine Leistungen beim Ironman Austria und vor allem durch die Teilnahme an den Ironman World Championship Hawaii durfte der PVler seine Auszeichnung bei der Ehrung in Herne durch den Oberbürgermeister Horst Schiereck unter anderem neben der 2fachen Boxweltmeisterin Nadia Raoui entgegennehmen.
Schmutzig, nass, erschöpft, aber glücklich sind Laura und Nils Brüchert-Pastor am Samstag dem 13. März im Ziel des ersten Braveheart Battle Extremlaufes in Münnerstadt in Bayern angekommen. "Der Veranstalter hatte nicht zu viel versprochen, es war wirklich ein Schlacht", bestätigte Nils Brüchert-Pastor im Ziel. 19 km eines extrem anstrengenden Hindernislaufes über fast 19 Km mit sehr viel Schlamm und vielen schwierigen Hindernissen aus Wasser, Reifen, Erde und Steinen waren zu überwinden. Laura und Nils Brüchert-Pastor waren über die Organisation und den Streckenverlauf voll des Lobes und können sich eine Wiederholung gut vorstellen. Laura belegt mit 2:40:07 Stunden den 6. Platz von 22 ins Ziel gekommenen Frauen, Nils mit 2:13:47 Stunden den 61. Platz von 409 Männern. Von den knapp 600 Startern hatten es also nur gut 430 geschafft.
Im Rahmen der Vorbereitung auf die am 16. Mai in Gladbeck beginnende Bundesligasaison ist der gebürtige Sprockhöveler Sven Bergner in Münster an die Startlinie eines 5 km Laufes gegangen. „Ursprünglich war ein 10 km Lauf in Leverkusen geplant. Doch da ich mir einen Infekt zugezogen habe, haben mein Trainer Gerrit Völker und ich kurzfristig umdisponiert und für Münster gemeldet“, berichtet Bergner über eine weniger optimale Vorbereitung. Extra ausgeruht wollte der Athlet des AVU…PV Triathlon Teams an den Start gehen. Aus diesem Grund wurde das Training in der Woche vor dem Wettkampf stark reduziert. Trotz Erholung ließ der letzte Trainingslauf nur geringe Hoffnungen zu: „Der letzte Testlauf mit ein paar schnellen Metern überzeugte mich nicht. So war ich mir nicht sicher über die Form“, zeigte sich der Student vor dem Lauf noch kritisch.