Bertlich und Hamm machten Spaß
Einen schönen Lauf erlebte die Gruppe um Brigitte Meinshausen und Stefan Westhues bei ihrem Start in Bertlich. 7,5 km waren zu bewältigen - genau passend für die PVler, von denen die meisten erst im letzten Jahr den Einstieg ins Laufen gefunden hatten. Anerkennung auch vom Veranstalter - die PV-Läufer/innen erhielten einen Preis für die teilnehmerstärkste Gruppe.
Aber auch für ihre Leistungen erhielten die PVler ein ganzes Bündel an Preisen:
7,5 km
Über 7,5 km kam 'Enkel' Tobias Brahmann auf den 1. Platz der M15 (41:29 min.). Mit der gleichen Zeit erreichte 'Opa' Bruno Brahmann den 2. Platz in der M70. Zweite Plätze erliefen sich Birgit Koopmeiners in der W45 (54:49 min.) und Anna Kienetz in der W40 (58:40 min.). Dritte Plätze gingen an Jennifer Fisahn (Hauptklasse/51:54 min.), Ulrike Rimpel (W55/54:49 min.), Mentor Stefan Westhues (M40/54:59 min.), Christiane Brede-Schöttes (W45/55:33 min.) und Helga Hotze (W50/58:28 min.). Vierte Plätze holten Karin Rimpel (W45/57:35 min.), Monika Barbe (W55), Brigitte Meinshausen (W50) und Thorsten Kerwel (M40 - alle 59:12 min.).
10 - 15 - 21,1 km
Herausragend auch Jörg Brahmann über 10 km. Mit 38:45 min. kam der dritte Mann aus der Brahmann-Familie auf den 2. Platz in der M45. Die 15 km-Gruppe vertrat Sabine Steinauer für den PV-Triathlon. Die Uhr blieb bei genau 1:18:00 Std. stehen und bescherte der Ausdauerläuferin den 3. Platz in der W45. Anke Libuda hatte sich den Halbmarathon vorgenommen, den sie in sehr guten 1:38:53 Std. beendete und damit in der W30 ganz oben auf dem Treppchen stand.
42,195 km!
Willi Wilner dagegen kämpfte sich in der Königsdisziplin über 42,195 km, merkte zunehmend aber auch die
kleinen Steigungen der Marathonstrecke: "Die kleinen Wellen auf der Strecke hätte ich so nicht erwartet, taten letztendlich ganz schön weh. Ob meines Traininingsrückstandes nach meiner Fußverletzung und der schwierigen Verhältnisse wie der Eisglätte in den Bauernschaften bin ich mit meinem Ergebnis ganz zufrieden, mein Ziel lag zwischen 3:30 und 3:45 Std., erreicht habe ich 3:39:37 Std." Nicht nur das Ziel, sondern auch den dritten Platz in der M50 erreichte der Triathlet aus der Seniorenliga des PV. Trotzdem war der zweite Marathon in diesem Jahr nach Kevelaer nur ein Testwettkampf für die ganz große Herausforderung: Willi Wilner startet am 20. März in Kienbaum über 100 km.
15 km Laufserie Hamm - zweiter Start für Ute Bahl
Zweiter Start für Ute Bahl - nach der Winterlaufserie in Duisburg über 10 km mit sehr guten 49:58 min. trat die PV-Läuferin einen Tag später in Hamm über 15 km an und überquerte nach 1:37:02 Std. gleichauf mit Ansgar Iburg die Ziellinie. Ute Bahls Kommentar: "Die 10 km von Duisburg habe ich ganz schön gemerkt."

Läufer des PV-Triathlon Witten liefen bei der Auftaktveranstaltung in Duisburg über 10 km. Die Organisatoren hatten alles im Griff: Strecke - die Straßen und Waldwege ließen ein gutes Tempo zu - und Ablauf der Großveranstaltung - 2385 Männer und 825 Frauen kamen allein bei der großen Laufserie über 10 km ins Ziel. 585 Männer und 549 Frauen waren es bei der kleinen Laufserie über 5 km - gaben ein gutes Bild ab.
Cordula Lippe und Monika Petrasch (alle 53 min.), Carmen Müller (54 min.), Barbara Kleist (55 min.), Heike Schul, Marion und Achim Schürmann (alle 56 min.), Brigitte Hartig, Brigitte Voß-Olschewski und Ulla Bach (alle 58 min.). Gabi Schaefer, Christiane Hellmonds und Andrea Hasselberg folgten in 1:01 Std. Anna Lena Enste und Andreas Großhaus rundeten das gute Abschneiden der PV-Laufgruppe mit einer Zeit von 1:02 Std. ab. Heike Berke lief über 5 km mit einer Zeit von 30:01 min. auf den 32. Platz der W50.
sowie Ralf Münter und Tim Aepfelbach vom TTW das harte Rennen gemeistert und dürfen mit Stolz die Finishermedaille tragen.

Tim Klauke hatte in dem ersten Wertungslauf Mitte Januar den dritten Gesamtplatz und den 2. Platz in Männlichen Hauptklasse mit einer Zeit von 36:12 min. belegt und auch bei diesem Start hatte der Winter dafür gesorgt, dass die Strecke große Anforderungen an den Gleichgewichtssinn der Teilnehmer stellte. Vergleichbar die Bedingungem beim zweiten und letzten Wettkampf der Waldlaufserie Essen. "Mittlerweile habe ich mich offensichtlich an die winterlichen Verhältnisse gewöhnt", kommentierte Tim Klauke mit Blick auf seine Endzeit den Lauf. Der Triathlet des PV-Triathlon, der bei sicher deutlich höheren Temperaturen im Sommer in der 1. Bundesliga auf die Jagd nach Zeiten und Punkten gehen wird, war mit einer Zeit von 35:18 min. fast eine Minute schneller, lief aber trotz der Steigerung erst als Sechster gesamt über die Ziellinie. Was die Zeit trotzdem wert war, zeigte ein Blick auf die Serienwertung: mit einer Gesamtzeit von 1:11:30 Std. wurde Tim Klauke Dritter der diesjährigen Waldlaufserie.