PV-Weihnachtsfeier - entspannt den Feiertagen entgegen
Die Sportbekleidung blieb zu Hause im Schrank, stattdessen waren eine entspannte Atmosphäre und gutes Essen auf der PV-Weihnachtsfeier in der 'Sportlerklause' in Stockum angesagt.
PV-Vorsitzender Jobst Pastor konnte wieder viele PVler begrüßen und ein großes Dank an die vielen helfenden Hände aussprechen, die auch in diesem Jahr wieder für den Sportbetrieb und die Organisation und Durchführung von wieder drei Veranstaltungen (Herbeder Kinderlauf, Ruhrtalmarathon und gerade erst dem 26. Wittener Weihnachtslauf) gesorgt hatten.
Die PV-Weihnachtsfeier ist auch gleichzeitig immer der Ort, an dem viele PVler für ihren ersten Lauf über 10 km, Halbmarathon und Marathon, ihren ersten Triathlon oder viele gesammelte Radkilometer geehrt werden. "Jenseits der Vorstellung" auch die Leistungen von Uli Pfalz (erster Ultralauf über 63 km), Conny Dauben bei ihrem ersten 100 km-Lauf und vor allem Anke Libuda, die ihre Laufleistung in zwei 24-Stunden-Läufen über 211,5 km (Delmenhorst) bis zu 217,369 km (EM in Frankreich) geschraubt hatte.
Highlight natürlich wieder die Verlosung, bei der Ingelore Köster 'ruck-zuck' 100 Preise unter die PV-Familie brachte. Jetzt können die Feiertage kommen! :-)



Am 11. Dezember fällt bereits um 10 Uhr der erste Startschuss. Ins Rennen gehen in Sichtweite des Wittener Weihnachtsmarktes vor dem Eingang der Galeria Kaufhof die Schüler/innen in der Wertung U7, U8, U9 und U10 über einen Kilometer. 10:15 Uhr folgen die Schüler der Altersgruppen U12 bis U16 über 1,5 km. Die Schülerinnen der gleichen Altersgruppe gehen um 10:30 Uhr in ihr Rennen über die gleiche Distanz. "Für die Jüngsten, die Bambini (Jahrgang 2011 und jünger), fällt um 10:45 Uhr der Startschuss für einen Lauf über rund 300 m. Jedes Kind erhält im Ziel auch eine Urkunde und ein kleines Präsent. Ein Startgeld wird für die Kleinen nicht erhoben. Oft werden die Kleinsten von Mama, Papa, Opa oder Oma begleitet", freut sich Jobst Pastor, 1. Vorsitzender des PV, über den gemeinsamen Familiensport für die Kleinsten der Kleinen.


Das Feld der 2000 Läufer/innen musste dazu einen Rundkurs zweimal durchlaufen. Bei noch angenehmen Temperaturen führte der Weg auf der ersten Runde auf der gesperrten 8 km langen Uferstraße an alten, teils verfallenen kolonialen Villen entlang. "Es sah aus, als wenn die Zeit in den 50er Jahren stehengeblieben wäre und wir in einem Museum laufen würden", erinnert sich Andreas Giersberg. Die Marathonstrecke führte danach vom Wasser weg Richtung Stadtmitte, über kurze, aber steile Anstiege vorbei an wunderschönen Kirchen und vielen baufälligen Gebäuden zurück in die Altstadt zum Capitol. Hatten es die Halbmarathonläufer an dieser Stelle schon geschafft, ging es für die Marathonis auf die zweite Runde. "Es wurde eine Qual-Runde", berichtet Andreas Giersberg, "die Sonne brannte von oben, der Asphalt wurde weich. Für die Läufer wurde zudem nur noch eine Fahrbahn freigehalten. Neben hupenden Bussen und qualmenden Oldtimern blieb auf den Anstiegen kaum noch Luft zum Atmen." Völlig erschöpft kam Andreas Giersberg schlieißlich in 4:09 Std. ins Ziel. "Die einzigartige Atmosphäre mit den vielen freundlichen Menschen hat dafür gesorgt, dass der Lauf noch lange in guter Erinnerung bleiben wird", freut sich Andreas Giersberg über diesen besonderen Marathon.