Furioser Start in die Seniorenliga: PVler holen Platz 1 und 3
Bereits nächste Woche geht es dann für die Senioren und Seniorinnen in Hennef weiter.

Bereits nächste Woche geht es dann für die Senioren und Seniorinnen in Hennef weiter.
Riesenfreude bei den Teilnehmer/innen des (ehemaligen) Lauf-Anfängerkurs vom PV-Triathlon
Witten: das im Januar ins Auge gefasste Ziel 'einmal um Kemnade' ist erreicht! Im wahrsten Sinne des Wortes Schritt für Schritt steigerte die Gruppe ihre Leistung bei drei Lauftreffs in der Woche. Nach dem seit Jahren bewährten Trainingsplan des PV sahen die Trainingseinheiten in der ersten Woche noch eine Minute langsames Laufen, drei Minuten Gehen mit fünf Wiederholungen vor... nach 12 Wochen liefen die Lauf-Eleven schon eine halbe Stunde im Wohlfühltempo ohne Unterbrechung.
Jetzt der große Tag: eine Runde um den Kemnader Stausee, gleichbedeutend mit 10 km. Da das ganze Vorbereitungstraining bei 'Wind und Wetter' lief, machte der Regen nicht mehr viel aus. Die Laufmentoren Brigitte Meinshausen, Peter Krawczyk und Matthias Dix hatten zusammmen mit der Laufgruppe einen triumphalen Empfang vorbereitet: begleitet von Feuerwerk und La-Ola-Wellen ging es die letzten Meter bis zum Parkplatz von Friedr.Lohmann, wo sich die Gruppe glücklich in die Arme fiel. Zur Belohnung gab es für jeden Finisher eine Urkunde, ein Gläschen Sekt und einen besonderen Kuchen:

Nils Brüchert-Pastor liebt sportliche Herausforderungen der besonderen Art: lief der Athlet vom PV-TRIATHLON Witten noch vor kurzem den 'Knast-Marathon' in der Justizvollzugsanstalt von Darmstadt, so startete er jetzt beim 'Glocknerkönig', einem der spektakulärsten Radrennen Österreichs. Rund 3000 Teilnehmer gingen bei diesem Bergzeitfahren über 27,3 km an den Start auf dem Dorfplatz von Bruck, in der Nähe von Zell am See, auf 757 Meter Höhe. Die Anforderungen auf den ersten 10 km waren moderat, 106 Höhenmeter 'kletterte' das Teilnehmerfeld bei kühlem Nebel. Es folgten 5 km mit durchschnittlich 4,5 % Steigung, bevor die Strecke dann 12 km die Großglockner-Hochalpenstraße mit Steigungen durchgehend von 10 bis 12 % auf 2.424 Meter führte. Das Ziel 'Fuscher Törl' erreichten die Radsportler bei 4 Grad und Sonnenschein mit brennenden Beinen und keuchender Lunge - 1.690 Höhenmeter waren zurückgelegt. Nils Brüchert-Pastor brauchte 2:17:47 Std. und finishte als 'Flachlandtiroler' zufrieden auf Platz 1.104 gesamt.
Als kleine Vorbereitung war Nils Brüchert-Pastor einige Tage zuvor noch die zu Recht bekannte und beliebte „Sella Ronda“ in den Dolomiten gefahren, eine 60 Km Rundstrecke um das „Sella Massiv“ herum, vorbei u.a. an der „Langkofel Gruppe“ und der „Marmolata“, mit 4 Pässen und 1.950 Höhenmetern eine wundervolle Tour, die in keiner Radfahrer-Vita fehlen sollte.
Jubiläumsrennen in der Domstadt: Der Radrennklassiker "Rund um Köln" ging am Sonntag in die 100. Ausgabe. Neben den Profis (200km) starteten die Amateure über 69 km bzw. 126 km vom Kölner Rheinauhafen Richtung Bergisches Land, viele Anstiege mit insgesamt 1300 Höhenmeter inklusive.. Besonderes Highlight war der steile Anstieg über 200 m Kopfsteinpflaster zum Schloss Bensberg, gleichzeitig Zuschauermagnet mit Partystimmung.
Pascal Czollmann startete in den Farben des PV-TRIATHLON über die 126 km-Strecke und versuchte vom Start weg, immer möglichst weit vorn zu bleiben und dabei den Anschluss zur Spitze zu halten. Als leichter Fahrer liegen dem PV-Athleten bergige Strecken relativ gut, daher konnte er auch im Bergischen Land lange
auf Tuchfühlung zur Spitzengruppe bleiben. Erst beim letzten langen Anstieg musste der PVler dem hohen Tempo Tribut zollen und die 40köpfige Spitzengruppe ziehen lassen. Dafür konnte Pascal Czollmann seine Position in der zweiten Gruppe bis zum Ziel halten und nach einem Schlusssprint als 48. gesamt und 21. seiner Altersklasse mit einer Zeit von 3:09 Stunden die Ziellinie überqueren. "Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, es lief viel besser als erwartet", so Pascal Czollmann im Ziel.
Nächsten Sonntag startet der PVler zur Abwechslung in der Triathlon-Seniorenliga in Indeland, das nächste Radrennen steht in zwei Wochen bei der Hochsauerland-Challenge rund um Winterberg an.
99 km Wettkampfstrecke legte Julia Rudack beim Mitteltriathlon in Ingolstadt zurück. Aufgeteilt in 2 km Schwimmen, 77 km Radfahren und 20 km Laufen brauchte die Athletin vom PV-TRIATHLON Witten genau 5:09:24 Std. (42:35/2:33:21/1:48), um als 6. W25 über die Ziellinie zu laufen. Glück hatte Julia Rudack dabei mit dem Wetter: während die Bundesliga fast im Regen versankt, konnten die Mitteltriathleten ihren Wettkampf noch im Trockenen absolvieren.