PV-Laufgruppe im Elbflorenz Dresden erfolgreich
Wie seit Jahren unternahm ein Teil der PV-Laufgruppe auch in diesem Jahr eine Laufreise, die jetzt in die sächsische Hauptstadt Dresden führte. Gespickt mit Besichtigungen der Festung Königstein, einer Stadtführung und der Besichtigung der bekannten Semperoper kam der kulturelle Teil der Lauffahrt nicht zu kurz, während eine abendliche Dampferfahrt mit einem Essen an Bord für den geselligen Teil sorgte. Läuferischer Höhepunkt am Sonntagmorgen der Start beim Dresdner Stadtlauf.
Über 2.600 Starter/innen hatten sich die 10 km-Strecke vorgenommen. Einheitlich im gleichen Trikot gekleidet liefen über 4000 Starter/innen bei warmen 24 Grad vom Altmarkt durch das historische Stadtzentrum, entlang des Elbradweges und des Königufers wieder zurück. Auch wenn es ein Lauf zum Geniessen war, platzierten sich mehrere PVler weit vorne: Ulla Drozdowski lief in 59:11 min. auf den 2. Platz der W60, Barbara Böringschulte holte sich Platz 4 der W65 in 1:13 Std. Unter den Top-20 kamen Brigitte Meinshausen mit der gleichen Zeit auf Platz 16 der W55, während Matthias Dix in 52:48 min. Platz 14 der M55 holte. Die weiteren Ergebnisse: Sven Marks und Petra Ortwein 59:32 min., Claudia Bockholt 1:13 Std., Jola Lorenz und Peter Vollmer 1:15 Std. Weiterer 'sportlicher' Aspekt der Reise: da sich der Rückflug von Dresden am Abend verspätete, kam die PV-Gruppe noch in den Genuss der ersten Halbzeit des Spiels Deutschland gegen Ukraine (2:0).
Die Gruppe stellte sich zum Foto vor die Frauenkirche.


Andreas Giersberg sammelt Ultraläufe wie andere Menschen Briefmarken. Neuestes Exemplar: der Athlet vom PV-TRIATHLON Witten startete beim bekannten 100 km-Lauf von Biel in der Schweiz. Besonderer Reiz der Veranstaltung: gelaufen wird nachts. Für den PVler ein Erlebnis, begleitet von dem Klang vieler Kuhglocken im Lichtkegel seiner eigenen Stirnlampfe hinter den wackelnden Lichtern der anderen Teilnehmer zu laufen. Getrübt wurde das Erlebnis jedoch von Platzregen und Schauern. Trotzdem feuerten die Bewohner vieler kleiner Dörfchen die Teilnehmer auch mitten in der Nacht an - Scheunen, Garagen und Zelten wurden als Partyraum genutzt.
Besonders heftig erwichte es den Ungarn Bence Lehman, der auf der vom Regen rutschigen Fahrbahn gleich zwei Mal stürzte. Mit letzter Kraft schleppte er sich nach 1:02,58 std. (71.) ins Ziel - „er wurde dann aber gleich ins Krankenhaus gebracht, weil er so übel auf die Schulter gefallen war, dass man eine Fraktur befürchtete. Zum Glück ist aber nichts gebrochen“, berichtet PVT-Betreuer Marthias Bergner. Angesichts der problematischen Straßenverhältnisse hatte auch der Kroate Matija Lukina leichte Schwierigkeiten auf dem Rad und kam auf Rang 66 ins Ziel. Bester PVT-Starter war George Goodwin (59:06 min.) als 30., Lars Klinkenberg erreichte auf Platz 50 in 59:53 min das Ziel. Mathis Friese schied wegen eines Raddefektes leider vorzeitig aus. "Mit diesm Ergebnis sind wir natürlich nicht zufrieden, auch wenn wieder viel Pech dabei war. In den nächsten beiden Rennen müssen wir jetzt den Turbo zünden, um nicht den Anschluss an die vor uns liegenden Teams zu verlieren", so Teamchef Bergner.
Von Distanzen angefangen bei 5 km bis zu 100 km reichte die Palette der Laufstrecken, die Athleten vom PV-TRIATHLON Witten am vergangenen Wochenende mit schönen Erfolgen unter ihre Füße nahmen. Der Einladung der LGO Bochum zum 25. Lauf 'Rund um den Ümminger See' folgten gleich 13 PVler. Mächtig vorlegen konnte wie so oft der PV-Nachwuchs: Germann Skobelcin gewann die 1000 m bei den Schülern in 3:22 min. vor seinem PV-Vereinskameraden Nils Donschen (3:24 min.). Beide belegten in dieser Reihenfolge auch die Plätze 1 und 2 in der M12. Nils Hoffmeister komplettierte die Erfolge in der M12 mit dem dritten Platz mit einer Zeit von 4:15 min. Lina Fabienne Francyk steuerte Platz 1 der W12 in 3:47 min. bei, während wiederum Joona Ole Prange in 4:09 min. Platz 2 der M8 holte. Auch Liv Grete Titkemeyer führte den Erfolgsreigen des PV fort: Platz 2 in der W10 hieß es für die jungen PVlerin am Ende, die die PVlerin in 1000 m in 4:25 min. gelaufen war. 'Nesthäkchen' Elia Mattis Prange starete in der M6 und gewann ebenfalls seine Altergruppe mit einer Zeit von 5:09 min.
Nicht einfach waren die Strecken, die beim "Fort Fun Westerlauf" zu bewältigen waren. Ansporn und Herausforderung für ein PV-Quartett, das sich wiederum aus zwei Familien bildete. Stephan Haag hatte sich mit Sohn Jonathan für die Laufstrecken von 10 km bzw. 1.350 m gemeldet. Über das Gelände des Freizeitparks und die angrenzenden Wäldern führte der Weg über schmale Pfade und Anstiege bis zum Ziel. Jonathan Haag brauchte für die 1.350 m 6:04 min. und finishte auf dem 6. Platz der M11, während Vater Stephan die 10 km Strecke als Zweiter der M40 in 38:51 min. beendete.