Mallorca-Trainingslager der PV-Athleten
Eine lange Tradition setzt sich auch in diesem Jahr fort: seit Anfang der 90er Jahre reisen die Aktiven des PV-Triathlon Witten in den Süden Europas, um über zwei Wochen auf der Sonneninsel Mallorca die letzten Grundlagen hinsichtlich Kondition und Ausdauer zu legen. Jobst Pastor, 1. Vorsitzender des PV-Triathlon, hat jedoch auch Tage mit reichlich Wind erlebt: "Insgesamt sind die Trainingsbedingungen hervorragend. Vor ein paar Tagen blies der Wind aber auch schon mal mit Stärken von 40 - 60 km/h. Nach einem reichhaltigen Frühstück beginnt täglich um 10 Uhr die erste Trainingseinheit - in der Regel eine vier- bis fünfstündige Radfahrt über die Insel über flache und bergige Etappen. Im späteren Tagesablauf werden dann die Schwimmeinheiten in einem 25 Meter Becken durchgeführt. Zusätzlich führen dann auch die Laufeinheiten in die ländliche Umgebung von Pollentia durch grüne Felder und Wiesen mit Schafen, Ziegen und Eseln. "Mit Stretching und Athletikübungen lassen wir den Tag ausklingen", so Jobst Pastor. "Unsere Gruppe teilt sich auf in Hobbysportler bis zu den Ambitionierten. Neben Starter der Regionalligamannschaft, der Landesliga und Senioren sowie Masterliga, tanken neben den Gelegenheits-Triathleten auch Ironmänner noch mal richtig Kraft und Ausdauer", so der PV-Vorsitzende.

"Mein bisher härtestes Rennen ever - whow!", Dr. Roman Leischik, Athlet des PV-Triathlon Witten, hat nach dem ironman in Abu Dhabi jetzt mit dem ironman Süd-Afrika einen Wettkampf der besonderen Art absolviert. Neben dem Kampf gegen die Strecke eines ironman galt es, sich gegen die stürmischen Naturgewalten durchzusetzen: "Beim Schwimmen habe ich mich tatsächlich seekrank gefühlt, beim Radfahren mußte ich gegen den Wind kämpfen und beim Laufen bin ich tatsächlich öfters über meine eigenen Beine gestolpert, wenn diese von einer Windboe erwischt wurden."
Nicht nur mit der Strecke von 42,195 km, sondern auch mit einem strammen, kräftezehrenden Wind hatte Anke Libuda beim Bonn-Marathon zu kämpfen. "Für mich war schon früh klar, dass ich die 3:30 Marke nicht knacken konnte, zumal ich mich für den in neun Wochen stattfindenden 12-Stundenlauf in Brühl schonen wollte. Nach 3:36:07 Std. bin ich mit einer für mich immer noch ganz zufriedenstellenden Zeit als Zweite meiner Altersklasse W30 im Ziel auf dem Bonner Marktplatz eingelaufen." Die Athletin des PV-Triathlon lief die ersten 10 km in 49:11 min., den ersten Halbmarathon in 1:43:34 Std. und den zweiten Halbmarathon in 1:52:33 Std. Das Ziel erreichten 185 Frauen, die PV-Athletin wurde 32. im Gesamtfeld.
Die im Trainingslager über Ostern gewonnene Form wollte natürlich ausgetestet werden, weshalb der Dorfduathlon Hullern sehr willkommen war!