Nicht nur hoher Bräunungsfaktor - PV-Quartett absolviert Trainingslager in Kroatien
Schmuddelwetter in Witten – kein Thema für Sven Bergner, Oliver Strankmann, Christian Thomas und Dominik Wawrik vom AVU Team Witten. Das Bundesliga-Quartett des PV-Triathlon Witten entfloh nach
Kroatien, um 12 Tage lang Sonne und vor allem Kraft für die kommende Triathlon-Saison zu tanken. Für Sven Bergner war es nicht das erste Mal, dass er einen Teil der Saisonvorbereitung in Kroatien absolvierte: „Mein insgesamt dritter Aufenthalt in dem kleinen Fischerort, 70 km vom Split entfernt, erwies sich wieder als Geheimtipp. Das Wetter spielte bis auf zwei Regentage mit, allemal angenehmer, die Kilometer bei warmem Sonnenschein abzuspulen - immerhin 30 Stunden in der Woche. Vor allem die langen Läufe, die wir in den Sonnenaufgang oder –untergang legten, waren traumhaft.“
Olli Strankmann ergänzt: „Tempo konnten wir auch beim Schwimmtraining beweisen: Die Öffnungszeiten des Schwimmbades waren begrenzt, in eineinhalb Stunden mussten wir unser ca. 5 km langes Schwimmprogramm unterbringen – wir haben es geschafft.“
Gut in Erinnerung sind Christian Thomas die Radeinheiten geblieben „Bei dem Sonnenschein konnten wir auf ausgeschilderten MTB-Routen sogar in der kurzen Radhose fahren. Die Topographie im Hinterland trug ihren Teil dazu bei, dass nicht nur der Bräunungsfaktor, sondern auch der Trainingsfaktor hoch war.“
Für Sven Bergner steht jetzt neben dem normalen Training die Klausurenphase in der Uni an, bevor er Ende Januar für weitere zwei Wochen nach Fuerteventura in das nächste Trainingslager reisen wird. Nach Platz sechs unter 13 Teams im letzten Jahr wollen die PV-Triathleten mit ihrem AVU Team alles tun, um ähnlich gut oder sogar besser die Saison 2012 abzuschliessen.

"Die Einladung kam überraschend, aber paßte" - Sven Bergneraus dem AVU Team Witten hatte den Citylauf in Düren ursprünglich gar nicht in seine Saisonvorbereitung eingeplant, dann kurzentschlossen seine Laufschuhe geschnürt. Gerade erst aus einem Trainingslager in Kroatien zurück, startete der langjährige Athlet des PV-Triathlon Witten über 5 km. "Im Trainingslager zeigte sich schon, dass die Form im Laufen eigentlich recht gut ist und so bin ich trotz müder Beine sehr optimistisch ins Rennen gegangen. Vom Start weg konnte ich mich zusammen mit dem späteren Sieger vom Feld absetzen und bis KM 3 auch noch gut sein Tempo halten. Danach musste ich aber den winkeligen Kurs und den vielen Trainingsstunden Tribut zollen und konnte leider den Anschluss nicht halten, aber noch gute 16:29 min laufen. Mit dieser Zeit zu diesem Stadium der Vorbereitung auf die Triathlon-Bundesliga bin ich sehr zufrieden." Kann er auch sein, Sven Bergner wurde Zweiter im Gesamteinlauf und lief als Sieger seiner Altersgruppe über die Ziellinie. Oliver Strankmann, in der wärmeren Jahreszeit ebenfalls im AVU Team Witten auf der Jagd nach Punkten und Plätzen, startete beim Pulheimer Marathon in einer Staffel. Seine 10 km läuft der PVler in zügigen 33:28 min. und wird mit seiner Mannschaft in 2:24:12 Std. Zweiter im Gesamteinlauf.
Acht Tage war das neue Jahr erst alt und dennoch konnte sich Christiane Seubert als erste Wittenerin über ihren ersten Marathon in 2012 freuen. Während es bei einem Marathon vor allem auf Ausdauer und auf die richtige Einteilung der Kräfte ankommt, mußte Christiane Seubert bei bei der Anmeldung Schnelligkeit beweisen: der auf 350 Startplätze begrenzte 10. Honigkuchen-Marathon in Kevelaer war bereits im September letzten Jahres ausgebucht. Ab da begann - zumindest schon im Kopf - die Vorbereitung: "Klar, das Vorbereitungstraining bei Wind und Wetter in der dunklen Jahreszeit war nicht immer angehm, aber ich brauchte unser ganzjähriges Lauftraining ja auch nur erweitern", so die Mentorin, die dreimal pro Woche ihre Laufgruppe betreut. In dem niederrheinischen Wallfahrtsort Kevelaer selber trat die begeisterte Läuferin sogar als Wiederholungstäterin auf, mit der es Petruas in diesem Jahr besser meinte: "Im Gegensatz zu meinem Marathon im letzten Jahr mit viel Schnee war das Wetter zum Glück mit etwa 8 Grad und überwiegend nur bedecktem Himmel wesentlich angenehmer." Während der Sieger Marc-André Ocklenburg (LG Alpen) nach 2:44:44 Std. die Ziellinie überquerte, lief Mariëtte ten Bokkel-Ammerlaan vom Athletico '73 Hengelo aus den nahen Niederlanden als schnellste Frau nach 3:17:02 Std. über die Zielline. Für Christiane Seubert blieb die Uhr am Ende der 42,195 km langen Strecke nach 5:02:48 Std. stehen - Christiane Seubert wurde damit Zehnte der W50 und konnte , wie jeder Finisher, ein Stück Honigkuchen entgegen nehmen. Das nächste große Ziel? "Am 25. März starten wir mit der ganzen PV-Gruppe beim Halbmarathon in Venlo!"
Gelungener Auftakt des
Sportjahrs 2012 für David Schönherr und Linda Klauke vom PV-Triathlon Witten: Linda Klauke, in der Sommersaison für das AVU Team Witten in der Triathlon-Bundesliga auf der Jagd nach Plätze und Punkte, startete beim 4. Lauf "Rund um den Halterner See" über 10 km-Lauf. Nach 45:13 min. überquerte die PV-Athletin die Ziellinie als Siegerin der Weiblichen Hauptklasse und vierte Frau im Gesamtfeld. David Schönherr schloß in Steinfurt nahtlos an seine Erfolgsserie 2011 an: Beim 6. Steinfurter Traillauf legte der schnelle PVler die 8,5 km lange Crossdistanz in 30:27 min. zurück und wurde damit Zweiter der Männlichen Hauptklasse und Dritter des Gesamtfeldes.
n Werl starteten beim 30. Jubiläums-Silvesterlauf ebenfalls rund 50 Wittener Läufer/innen. Nach gemeinsamer Anreise in einem Bus mit der Laufgruppe des TTW fiel um 13:30 Uhr der Startschuss für die 15 km lange Strecke über die alte B1 mit großem Zieleinlauf in Soest. David Schönherr bestätigte auch am letzten Tag des Jahres 2011 seine hervorragende Form und konnte seine Laufbilanz 2011 mit dem 9. Platz und einer Zeit 51:08 min abschließen. David war damit auch schneller als Deutschlands schnellste Langstreckenläuferin, Sabrina Mockenhaupt, die den traditionsreichen Silvesterlauf in 53:33 gewann. Schnellste Wittenerin ist Marlies Steffen in 1:10:35 Std. als 7. WHK. Bruno Brahmann gewinnt die M75 in 1:26:44 Std. und drei Sekunden vor Bruno lief Helga Groß als Zweite der W70 in 1:26:41 Std. über die Ziellinie. Über 5km gewinnt Mathias Hölscherdie M40 in 17:58 min.