Trainieren in der Wüste
Priv. Doz. Dr. Roman Leischik begibt sich erneut in die Wüste: Als Betreuer eines Vorbereitungs-Camp für Teilnehmer des Abu Dhabi Triathlons hält der Sportarzt des PV-Triathlon Witten die medizinische Betreuung in seinen Händen, um nach Abschluß des Trainingscamps auch selber an den Start über die Landdistanz zu gehen.
Inzwischen haben alle internationalen Stars ihre Startzusage für den 03. März gegeben - die Preisgelder in Höhe 100.000 Dollar zeigten Wirkung. Aber auch die Teilnehmerzahl des Hauptfeldes mit 2.100 Teilnehmern weist eine Erhöhung um 30 % aus.
"Im Camp lauern Erkältungen durch Übertraining und die Klimaanlagen sowie Stürze auf die Teilnehmer, die Wüste aber lockt mit Wärme und Weiten, die in Europa unbekannt sind. Die lange Distanz des Wettkampfs ist besonders verlockend, die Teilnehmer erwarten 3 km Schwimmen im offenem Meer, 200 km Rad und 20 km Laufen durch Abu Dhabi-Stadt - letztes Jahr bei Temperaturen um 40 Grad. Traininert werden täglich bei zur Zeit 30 Grad bis zu 150 km, trotzdem ziehen die Athleten die Wärme dem Schmuddelwetter in Deutschland allemal vor", beschreibt
Roman Leischik die Bedingungen im Orient.
Als Trainingsstrecke dient die Wüstenautobahn unter besonderer Betreuung der Polizei und unter dem Schutz des Touristik Ministeriums. Auch ein Besuch der Wüstencafes darf nicht fehlen. "Ein Highlight sind jedesmal die Trainingsläufe in den Sonnenuntergang, die die verrückten Triathleten für vieles entschädigen, kommen sie doch bei täglich drei Trainingseinheiten mit sechs bis acht Stunden Bewegung an die Grenzen des Grundlagentrainings. Der Ex-Wittener und Ex-Weltmeister Faris Al Sultan bringt den Teilnehmern das richtige Schwimmen und Radfahren bei, so dass alle bestens präpariert an den Start des Abu-Dhabi Triathlons gehen können."

Triathlon Teams im südafrikansichen Kapstadt beim ITU Sprint Triathlon African Cup dieser Herausforderung. Den 750 m Schwimmen schlossen sich für die Dänin und die Niederländerin aus dem PV-Bundesliga-Team noch 20 km Radfahren und 5 km Laufen an. Während die Plätze 5 (Petersen) und 11 (de Vries) zunächst einen guten Eindruck machen, hatten beide jedoch Schwierigkeiten, der richtigen Strecke zu folgen - eine bessere Platzierung blieb den PVlern so verwehrt.
hatten, in die Laufschuhe und laufen zur Zeit ohne Mühe eine Stunde am Stück", berichtet Laufmentor Uli Knepper, der den diesjährigen Kurs übernimmt. "In der Gruppe ist es allemal einfacher, vor allem in der noch dunklen Jahreszeit. Wir werden die Gruppe behutsam heranführen, um, auch wenn es erstmal unwahrscheinlich erscheint, nach 10 Wochen fünf Kilometer ohne Pause im Wohlfühltempo zu laufen." Dass es gelingt, daran läßt der erfahrene Läufer und Mentor keinen Zweifel: "Die Laufkurse führt der PV seit fast 10 Jahren durch und hat in der Zeit schon viele viele Anfänger zu überzeugten Läufer/innen gemacht."
und den Marathonlauf am Möhnesee, um mal wieder Wettkampfluft zu schnuppern. Von 5 km bis zum 42,195 km waren die PVler dabei über fast alle Distanzen vertreten. Ungewöhnlich langsam ließ es dabei Uwe
Bandmann über 5 km angehen: mit einer Zeit von 21:09 min. kam der PVler auf den 5. Platz der M45. Anke Libuda hatte die 7,5 km lange Distanz gewählt und lief in 33:49 min. auf den 1. Platz der W30. Auch über 10 km ging der 1. Platz bei den Damen der Altersgruppe W45 nach Witten: für Sabine Steinau blieb die Uhr nach 51:22 min. stehen. "Silber" errang Lothar Niemann am Ende als Zweiter der M65 - seine Zeit 55:27 min.